[PHP] NextGEN Gallery – Sortierung der Galerien – Teil 2

Hallo,

ich hatte ja schon mal darüber geschrieben wie man die Bilder einer NextGen Galerie sortieren kann. Damals musste man sich noch durch den Code hangeln und ihn ändern… und beim nächsten Update war alles wieder futsch.

Jetzt habe ich vor ein paar Tagen eine elegantere Lösung gefunden. Die Galerie unterstützt nämlich die Zusammenarbeit mit benutzerdefinierten Feldern. Leider ist diese Information nicht einfach zu finden.

Aber um was geht es überhaupt genau?

Ich habe zum Beispiel meine Alben in den Galerien rückwärts Sortiert. Damit der Besucher immer oben die neusten Bilder sieht. Das macht Sinn, denke ich.
Nun erstellen wir einen Artikel und möchten dort auch ein Album einfügen. Weil man gerade etwas tolles Besucht hat und zig Fotos davon gemacht hat und man ein eigenes Album dafür angelegt hat.
Hier ist die Rückwärtssortierung jedoch Mist. Denn der Besucher soll ja in chronologischer Reihenfolge die Bilder sehen.

Leider kann man nicht für jedes Album die Reihenfolge einstellen. Also muss es anders gelöst werden. Und dafür gibt es eine Hilfe des Herstellers. Die benutzerdefinierten Felder.
Diese findet man unter dem eigentlichen Editor und sie heißen “Benutzerdefinierte Felder”… logisch :)

Dort trägt man Stück für Stück die Sachen ein die man braucht. Hier erst einmal eine Liste mit den möglichen Einstellmöglichkeiten.

Für das Erscheinungsbild der Nextgen-Gallery stehen folgende Befehle zur Verfügung.

Feldbezeichnungmögliche Werte
ngg_gal_ShowOrdergallery : Zeigt zuerst die Gallerie
slide : Zeigt zuerst die Slideshow
ngg_gal_Images0-xxx : (Nummer) Anzahl von Bildern pro Seite
ngg_gal_Sort“pid” : Sortiert die Vorschaubilder nach ID
“filename” : Sortiert die Vorschaubilder nach Dateiname
“alttext” : Sortiert die Vorschaubilder nach dem ALT oder TITEL Text
ngg_gal_SortDirection“ASC” : Aufsteigende Sortierung
“DESC” : Absteigende Sortierung
ngg_gal_ShowSlide0 : (Off) Kein Slideshow Link
1 : (On) Zeigt Slideshow Link
ngg_gal_ImgageBrowser0 : (Off) Zeigt die Bilder direkt
1 : (On) Zeigt den Bildbrowser

Und für das Erscheinungsbild der Nextgen-Slideshow die folgenden:

ngg_ir_Audio“url”: (URL) Spielt eine Musikdatei
ngg_ir_Overstretchnone : Behält Original-Dimensionen
fit : Bilder unverhältnismäßig vergrößern
true : Bilder verhältnismäßig vergrößern
ngg_ir_TransitionSetzt den Übergangseffekt zwischen den Bildern:
fade, bgfade, blocks, bubbles, circles, flash, fluids, lines, random, slowfade
ngg_ir_Backcolor0xHXHXHX : (z.B. 000FFF)
Hintergrundfarbe der Steuerung, im HEX Format.
ngg_ir_Frontcolor0xHXHXHX : (z.B. 000FFF)
Text und Button Farbe der Steuerung, im HEX Format.
ngg_ir_Lightcolor0xHXHXHX : (z.B. 000FFF)
Überlappende Farbe der Steuerung, im HEX Format.
ngg_ir_Width0-xxx : (Zahl) Breite der Slideshow
ngg_ir_Height0-xxx : (Zahl) Höhe der Slideshow
ngg_ir_Rotatetime0-xxx : (Zahl) Zeit die ein Bild stehen bleibt
ngg_ir_Shuffle0 : (Off) Anzeige der Bilder in Reihenfolge
1 : (On) Zufälliges Bild anzeigen
ngg_ir_ShowNavigation0 : (Off) Navigation deaktivieren
1 : (On) Navigation aktivieren
ngg_ir_ShowWatermark0 : (Off) Kein Wasserzeichen (Logo)
1 : (On) Wasserzeichen (Logo) wird angezeigt
ngg_ir_Kenburns0 : (Off) Ken burns Effekt aktivieren
1 : (On) Ken burns Effekt deaktivieren

In unserem Fall würden wir nun das benutzerdefinierte Feld “ngg_gal_SortDirection” mit dem Wert “ASC” anlegen. Und schon wäre das Album in diesem Post aufsteigend sortiert.

Man könnte auch mehrere Befehle miteinander kombinieren (mehrere benutzerdefinierte Felder ausfüllen). So wie man es braucht.

Ich hoffe das konnte euch (und mir) helfen. :)

Viele Grüße
Gordon

Zentrum von Zypern, verlassende Dörfer und mehr…

Hallo zusammen,

das Wochenende ist vorbei und mal wieder gibt es viel zu berichten. Diesmal etwas verspätet, was leider mit einem negativen Ausgang des Wochenendes zu tun hat. Aber der Reihe nach.

Samstag hatten wir uns vorgenommen das (Gravitations-)Zentrum von Zypern zu finden. Chester – unser Mathematiker – hat dazu komplizierte Mathematische Berechnungen durchgeführt und die GPS-Koordinaten ermittelt.

Da unsere beiden Ukrainer jedoch gern etwas länger schlafen, habe ich mich mit Alice am morgen aufgemacht das verlassene Dorf Foinikos noch einmal von der anderen Seite zu besichtigen. Wir hatten es schon in der Woche von der Südseite versucht, jedoch sind wir nicht sehr weit gekommen.

Kurz zur Vorgeschichte. Wir waren ja letztes Wochenende im Kouris Dam tauchen. Der Wasserstand ist im Moment so hoch wie seid 2004 nicht mehr und die Dämme sind voll.
In Alassa (am Kouris Dam) steht eine alte Kirche direkt am Rand des Damms. Und wenn der richtig voll ist, dann geht sie unter.
Da wir vom Meer so verwöhnt sind und es keine natürlichen Seen hier auf der Insel gibt, war das ein absolut geniales Erlebnis für uns. Und wir haben beschlossen nach mehr zu suchen… vielleicht gibt es ja ein ganzes (verlassenes) Dorf was bei Höchststand untergeht.

Es gibt 2 verlassene Dörfer die direkt am Rand eines Dammes sind. Das eine ist Foikikos am Asprokremos Dam nahe Paphos. Das andere ist am weiter nördlich gelegenen Dam Evretou und trägt den gleichen Namen, Evretou.

Auch von einem anderen Taucher hörte ich in einem Forum das es im Asprokremos Dam ein versunkenes Dorf gibt. Aber er war vor 20 Jahren da und konnte mir irgendwie nicht genau sagen wo es war und meinte auch das es Foikikos sein könnte.

Also sind wir in der Woche schon mal dort hin gefahren. War ja näher dran. Alice konnte aber erst nach der Arbeit los. So waren wir erst kurz nach Sonnenuntergang dort.
Das letzte Ende der Straße war der Hammer. Schlagloch und Spurrinnen (weggewaschen vom Wasser) waren schon keine Ausdrücke mehr. Das ihr kleines Auto das geschafft hat grenzt schon an ein Wunder. Mit meinem wäre ich gnadenlos aufgesetzt und steckengeblieben… was bei dem Steilhang nicht schön gewesen wäre.

Irgendwann wurde es dann aber auch für ihr Auto zu heikel und wir beschlossen den Rest zu Fuß zu gehen. Sehen konnten wir das Dorf schon (was auch hieß das es nicht unter Wasser ist). Es lag nur noch eine Bucht dazwischen. Und als wir dann um die nächste Kurve kamen, ging es auch schon nicht mehr weiter. Die Straße stand definitiv unter Wasser. :( Keine Chance mit dem Auto weiter zu kommen.
Dafür war wenigstens die Aussicht fabelhaft und wir schossen ein paar schöne Fotos den Abend.

Aber es gab noch eine andere Straße zum Dorf. Von der anderen Seite. Diese zu erkunden war unsere Aufgabe am Samstag morgen.
Es ging also wieder in Richtung Paphos… nachdem wir uns mühsam aus dem Bett gequält hatten.

Das dumme an Wegen zu verlassenen Dörfern ist leider das die Beschilderung karg bis nicht vorhanden ist. So irrten wir erst einmal eine Weile durch die Gegend, bis wir die richtige Abzweigung gefunden hatten. Es ging durch Wiesen und Felder. Zypern ist sooo grün im Moment (Flashback vom 5ten Element :) ).

Und dann ging es auch hier nicht mehr weiter. Ein riesen Schlammloch vor uns :( So ein Mist. Aber es konnte nicht mehr weit sein. Also wieder Auto stehen lassen und die Füße in die Hand nehmen.
Nach dem Schlammloch und ein paar hohen Sträuchern sahen wir das es eine gute Idee war. Denn die Straße hörte auch hier auf. Und wo vorher der Weg war, schlängelte sich jetzt ein Fluss. Unglaublich. Sowas im trockenen Zypern.
Also, was tun? … Da wir schon mal da waren… Schuhe aus, Socken aus, Hose hochgekrempelt und ab ins kühle Nass. Sah ja nicht tief aus… war es zum Glück auch nicht.
Aber mit jedem Meter schmerzten die Füße mehr, von den kleinen fiesen spitzen Steinchen im Flussbett. Und es waren gut 50 Meter zu gehen… grauenhaft. Was tut man nicht alles für einen geilen Tauchgang. :)

Irgendwann hatten wir es dann endlich geschafft und waren wieder auf trockenem Boden angekommen. Schuhe wieder an und weiter des Weges.
Gut, nach der nächsten Biegung war das Dorf noch nicht zu sehen… aber weit konnte es nicht mehr sein. Und so latschten wir langhin, machten Fotos, erzählten uns was und dann… lag sie da. Direkt vor uns auf dem Weg. Ich habe erstmal Alice angehalten, die sie gar nicht sah.
Eine Levanteotter. Hört sich niedlich an. Hier heißt sie Blunt-Nosed Viper… und das kommt dem schon näher. Die Giftigste Schlange in Zypern und größte Viper Europas.

Es war das erste mal das ich eine in echt gesehen habe… und dann auch noch kaum 5 Meter von mir Entfernt. Da wird einem schon ein wenig anders.
Sie regte sich kein bisschen. Alice meinte das sie tot wäre. Ich war mir da nicht so sicher… ^^ … Aber erstmal ein Foto machen :) Alice schmiss einen Stein in ihre Richtung, der sie nur knapp verfehlte. Und schon zuckte sie den Schwanz weg… so schnell das ich die Bewegung gar nicht erfassen konnte (vielleicht war ich auch nur zu aufgeregt). Und dann wieder absolute Bewegungslosigkeit.
Sie lag da, wir standen da… was nun? Sie lag mitten in unserem Weg. Und so guckten wir uns alle 3 dumm an.
Ihr wurde das dann aber wohl zu blöd uns beschloss dann doch schlussendlich davonzuschleichen. Wir beobachteten genau wohin sie schlich… bis sie im Gras verschwand… und gingen nach ein paar Sekunden langsam weiter… weit weg von dem Gras in dem sie verschwand.
Man man… was für ein Erlebnis. Der Rest des Tages wurde penibel auf Schlangen abgesucht :)
Komisch das man sich ewig nicht drum kümmert und sobald man dann zufällig (in dem Fall eher “drüber gestolpert”) sieht dann sind Schlangen möglicherweise auf einmal überall.

Wir haben es überlebt – zum Glück :) – und machten uns weiter auf die Suche nach dem Heiligen Gral… ach ne, unserem nächsten geilen Tauchspot. :)
Ein paar hundert Meter weiter konnten wir dann endlich das Dorf entdecken. Auch im Morgenlicht sieht es wundervoll aus. Und so schön ruhig hier.
Aber – der aufmerksame Leser hat es schon bemerkt – wir haben es gesehen. Was wiederum hieß das es nicht unter Wasser ist. Damit viel dieses Dorf als nächstes Tauchrevier flach. :(

Wir machten noch ein paar Fotos und kehrten dann um. Die Zeit wurde langsam knapp. Um 12 sollte es eigentlich schon zum nächsten Trip losgehen. Wir mussten das um eine halbe Stunde verschieben…

Dann endlich in Kolossi angekommen, die anderen beiden eingepackt und ab die Post. Auf zum Mittelpunkt der Erde… naja, wenigstens von Zypern.

Ich weiß gar nicht mehr wer auf die Idee gekommen ist. Aber irgendwie fassten wir den Beschluss den Mittelpunkt Zyperns auszurechnen und genau dort hin zu fahren.
Die Berechnung hat unser Mathematiker Chester übernommen und die exakten GPS Koordinaten berechnet (La: 35.015335 – Lo: 32.973526). Natürlich die des Gravitativen Zentrums von Zypern… sonst wäre es ja zu einfach gewesen ^^ :D

Und so ging es einmal quer durch das Troodos Gebirge, auf der anderen Seite wieder raus, einmal rum und wieder rein ins Troodos. Durch Dörfer die ich noch nie gesehen habe, mit Namen die ich noch nie gehört habe, über Steppen die… naja und so weiter.
Irgendwann ging es dann von der Straße auf Feldwege. Vorbei an einer kleinen Kirche und einem kleinen Stausee (tauchen…) und am Arsch von Zypern hat unser Navigationssystem… direkt am Feldweg… gesagt “Sie haben ihr Ziel erreicht”.
Gut, war nicht übel der Platz. Aber so ohne Wandern, Krabbeln und Kraxeln… direkt am Weg?!?!
Naja, man kann sich das ja nicht aussuchen. Und so legten wir brav die mitgebrachten Fahnen an das Zentrum von Zypern. Ein bisschen Außenpolitik muss ja auch sein :) Und machten uns wieder auf den Heimweg.

Auf dem wollten wir auch gleich noch das Eisenbahnmuseum besuchen, das hier um die Ecke ist. Ja… Zypern hat zwar keine Eisenbahn, aber ein Eisenbahnmuseum gibt es schon :)
Leider wurde es gerade renoviert und so konnten wir uns nur ca. 10 Meter Schienen und den Bahnhof von außen angucken. … Naja, besser als nix. In Zypern ist das was ganz besonderes. :)

Abends haben wir uns dann zum allwöchentlichen Drink im Pub getroffen :)

Sonntags war eigentlich Ruhetag angesagt. Ausschlafen, nichts tun und ruhe.
Aber wie es immer so ist… es läuft nichts nach Plan. Manchmal ist das nicht so gut und manchmal nicht so schlecht :)

Eine Bekannte hatte eine Party bei Larnaka und wollte am Sonntag vorbeikommen, nachdem sie ausgeschlafen hatte. Naja, wir verstehen unter Ausschlafen wohl etwas anderes. So stand sie schon gegen 11 auf der Matte *gähn*

Irgendwann nachm Mittag rief dann auch noch Alice an. Die wollte eigentlich mit Bekannten zum Wasserfall fahren. Das ging wohl irgendwie recht fix und so war sie schon früh wieder zurück.
Wir beschlossen das auszunutzen und das andere Dorf zu Besuchen. Oben in Polis. Vielleicht haben wir da ja mehr Glück mit unserem Versunkenen Dorf. Und bei der Gelegenheit konnten wir auch gleich noch ein paar Fotos machen (3 Photografen :) ).

Zuerst ging es nach Polis. Das Auto der einen schon mal nach Hause bringen und sie musste noch ihre Babies einpacken (Fotoapparate). Und dann ging es weiter Richtung Norden, gen Polis.

Als erstes besuchten wir noch die Skarfos Brücke, die sowieso fast auf dem Weg lag. Es ist eine der alten Brücken, die ab und zu in Zypern rumstehen. Diese ist nicht mehr in soo gutem Zustand, aber immer noch komplett.
Das witzige ist das der Fluss, über den sie einst führte, jetzt neben ihr verläuft und auch einen Teil der Brücke wohl zum einstürzen gebracht hat.
Daneben liegt auch noch eine alte Wassermühle. Da wir aber ein bisschen unter Zeitdruck standen, haben wir diese nicht mehr besucht.

Nach der Brücke ging es weiter zum eigentlichen Ziel. Dem verlassenen – und hoffentlich nun versunkenen – Dorf Evretou. Nur der Weg dorthin war nicht ganz einfach zu finden. Es gab natürlich ein Schild nach Evretou. Dem folgten wir… und schon im nächsten Dorf war nichts mehr davon zu lesen. Doch irgendwo musste eine Abzweigung sein.
Also wieder zurück und die einzige Abzweigung genommen die es auf dem Weg gab. … Keine gute Idee. Aus der Straße wurde eine Panzerstraße. Aus der Panzerstraße ein Ackerweg. Aus dem Ackerweg ein zerklüftetes etwas… :o Alice armes Auto musste sich wieder einmal durch die Kraterlandschaften kämpfen und hat es – zum Glück – geschafft.

So kamen wir unten wieder auf eine – relativ – normale Straße und das war natürlich die eigentliche Straße zum Dorf. Genau genommen gibt es 2 Wege zu Evretou. Einen weiter unten, der direkt zum Dorf führt. Und einen weiter oben, der durch eine Schaffarm führt. Der untere war natürlich überflutet. So mussten wir wieder eine Kraterstraße den Berg rauf um dann von oben das Auto zu parken und von dort zu Fuß durch die Schaffarm in das Dorf zu gehen. Natürlich war auch dieses nicht überflutet. Das Wasser reichte gerade bis ans erste Haus ran. … So ein Mist :(

Wir machten natürlich wieder viele schöne Fotos :) Da es aber schon fast dunkel war, war nicht mehr so viel möglich.

Und dann ging es wieder nach Hause… inklusive einmal Verfahren in der Dunkelheit :)

Auf dem Weg nach Hause fühlte ich mich schon ein bisschen komisch. Irgendwie hatte ich ein komisches drücken in der Nierengegend. Ich dachte noch so “Vielleicht zu wenig getrunken und ein bisschen Flüssigkeitsmangel.”. Zu Hause habe ich erst einmal einen kräftigen Schluck Wasser getrunken und bin ins Bett. In der Nacht bin ich aufgewacht weil es jetzt richtig geschmerzt hat. Nach eine Paracetamol (hab ja zum Glück viele zu Hause) bin ich dann irgendwann wieder eingeschlafen.

Morgens (Montag) bin ich wieder vor Schmerzen aufgewacht und es ging gar nichts mehr. Ich konnte kaum noch krabbeln. Die Nierengegend, die komplette Wirbelsäule, Brustkorb, Kopf… alles drückte und tat richtig weh. Aber richtig.
Also gleich meine Hausärztin angerufen und einen Termin für den Nachmittag gemacht. Irgendwie den Tag überstanden und dann Nachmittags gleich hin. Hätte ich fast noch verpennt.

Sie untersuchte dann fleißig und meinte “Jep, Dehydrierung.” Da hilft nur eins… Trinken, Trinken, Trinken. … :o Dehydrierung? Ich sterbe vor Schmerzen. Das kann doch nicht an ein bisschen Wassermangel liegen!! Was hat Wassermangel mit Schmerzen zu tun??
Aber sie schien recht zu haben. Nachdem ich meine Wasservorrat an dem und dem nächsten Tag ausgetrunken habe, ging es besser. Dienstag Abend war es schon wieder ok.

Es ist echt kurios wie das so alles funktioniert. Man muss sich also nicht extra irgendwas stoßen, prellen oder aufschneiden damit man Schmerzen hat. Wassermangel reicht auch. Hätte ich nicht gedacht. Und die Schmerzen waren nicht von schlechten Eltern. Besonders die Wirbelsäule ist ekelig. Man kann nicht mehr krabbeln.

Aber nun ist alles wieder gut und ich trinke fleißig :)

So, nun habe ich fast eine Woche für meinen Artikel gebraucht. Da steht das nächste Wochenende schon wieder vor der Tür :) Aber diesmal ist noch nix geplant. Mal gucken ob sich was spontan ergibt. Und wenn nicht, Arbeit ist ja auch noch da.

Dann bis die Tage.

Liebe Grüße
Gordon

PS: Hier noch ein paar andere Fotos von den beiden Tagen.

[VB.NET] RegEx Sonderzeichen maskieren

Hallo,

heute mal wieder eine kleine Notiz für mich – und alle die es auch ab und zu brauchen :)

RegEx (Regular Expressions) sagt sicher vielen etwas, die Programmieren. Nun kommt es aber auch mal vor das in der RegEx-Anweisung Zeichen vorkommen die eigentlich als Steuerzeichen reserviert sind. Wie zum Beispiel:

$ ^ { [ ( | ) * + ?

Sieht unsere Anweisung jetzt so aus

pattern = "<a href="(.*?)<strong><strong>?</strong></strong>.*?">.*?</a>"

haben wir schon ein Problem. Den das zweite Fragezeichen ist kein Sonderzeichen, sondern soll wirklich ein Fragezeichen im String sein. RegEx würde es jetzt aber als Teil einer Anweisung interpretieren.
Wie teilen wir jetzt VB.NET mit das es sich beim 2. Fragezeichen um einen ganz normalen Charakter handelt?

Ganz einfach. Wir maskieren es mit einem Backslash ‘/’. So sieht unser korrekter Pattern wie folgt aus:

pattern = "<a href="(.*?)<strong><strong>/?</strong></strong>.*?">.*?</a>"

Und schon wird das Fragezeichen auch als Fragezeichen interpretiert und nicht als Steuerungszeichen.  ;)

Ich hoffe das konnte dir ein wenig weiterhelfen.

Viele Grüße
Gordon

Die Videos zum Tauchgang im Dam – Unbedingt ansehen! :)

Hallo.

Ich hatte ja vor ein paar Tagen schon von unserem Tauchgang im Kouris Dam geschrieben. Das Video dauert ja immer ein wenig länger. Hier ist es nun endlich :)

Schaut es euch an. Ich habe mir so viel Mühe gegeben :)

Wer sich über die Irische Musik wundert… es war ja schließlich St. Patricks Day… ein Irischer Feiertag und wir hatten ja auch passend die Hüte auf. Also durfte Irische Musik nicht fehlen ;)

Ira hat ein eigenes Video hochgeladen. Deswegen sind unten 2. Sind aber beide vom selben Tauchgang mit ungefähr den gleichen Inhalten.

Und nun viel Spaß.

Und Iras Videos

Geilster Tauchgang ever – Kouris Staudamm / Zypern

Hallo zusammen,

diesmal könnte ich wieder einen Roman schreiben. Also holt euch schon mal einen Kaffee :)

Die Kirche am Green Monday

Wo soll ich anfangen? Eigentlich begann alles vor 2 Wochen. Ich hatte ja darüber geschrieben das wir am “Green Monday” in Alassa waren (siehe Schnorcheln im Damm). Hier steht eine Kirche sehr nahe am Damm. Oder besser gesagt mittlerweile im Damm. Denn der ist aktuell fast Randvoll und die Kirche steht “leider” im Stauseegebiet. Vor 2 Wochen ging ihr das Wasser bis zur halben Türhöhe.

Die Kirche 2 Wochen vorher

Daraufhin beschlossen wir dann 2 Wochenenden zurück mit einem Boot hineinzupaddeln und Fotos zu machen. Als wir ankamen war die Tür schon komplett unter Wasser. So sind die Mädels mit dem Schlauchboot drumherum gepaddelt und ich war kurz schwimmen.
Nach diesem Erlebnis lag die Idee nahe noch ein bisschen zu warten und dann dort richtig tauchen zu gehen.

Gesagt… gewartet.

Die Kirche 1 Woche vorher

Letztes Wochenende war ich alleine da, um mal zu schauen. Die Kirche war da schon bis zum Dach abgesoffen. Ein anderer Fotograf (die tummeln sich da gerade zu Hauf) erzählte mir das dies der Maximale Pegel sei, da der Damm schon überläuft. :( Mist aber auch. Na besser als nichts.

In der Woche wurde ich dann doch neugierig und bin mit Ira zum Damm gefahren. Von wegen voll… da war, zu dem Zeitpunkt, noch über einen Meter Luft. Also standen die Chancen doch gut das die Kirche komplett unter Wasser sein könnte (außer Glockenturm natürlich). Zumal ich dann im Internet Fotos fand wo nur noch der Glockenturm aus dem Wasser ragte.

Doch irgendwie reichte uns die Idee nicht, einfach nur dort Tauchen zu gehen. Wobei das alleine schon spektakulär wäre. Denn ich finde im Internet keine Berichte in denen jemand davon berichtet wie er in einem Damm in Zypern tauchen geht. Wir würden also vielleicht die ersten sein. Und dann noch in der untergegangenen Agios Nicolaos Kirche.
Also wurde weiter gesponnen. Ich hatte die Idee in der Kirche eine “Kerze” zu zünden. Macht man ja so :) Als wir bemerkten das der Tag X auf den 17. März fallen würde (St. Patricks Day), wurden wilde Hutpläne gemacht. Alice hatte die Idee auf ein bisschen Voodoo. … Es wurde immer Lustiger. :)

Wer auf ein bisschen Geschichte steht, für den habe ich eine. :)
Alassa ist ein Dorf in Zypern. Die Agios Nicolaos Kirche wurde 1929 gebaut und 1960 restauriert. 1968 beschloss man einen Damm zu bauen der 3 Flüsse stauen sollte. Leider war Alassa mitten im Überflutungsgebiet und musste damit auf einen nahen Berg verlegt werden. Das komplette Dorf wurde umgezogen.
1988 war der Damm endlich fertig. Das erste mal übergelaufen ist er im Jahr 2004. Dieses Jahr könnte es das nächste mal passieren. Was wiederum ein weiterer Faktor dafür ist warum unser Tauchgang so speziell werden würde.
Das einzige was vom alten Alassa übrig blieb ist die Kirche.

Soweit, sogut.

Die Wassertemperatur beträgt 12 Grad Celsius!!! :) Wie kalt das ist konnte ich beim Schwimmen feststellen. Und so war uns klar das es kein langer Tauchgang werden würde. Rein, runter, umgucken, hoch und raus.
Unsere Vorbereitungszeit betrug eine Woche. Damit ist das wohl die längste Vorbereitungszeit für einen Tauchgang von geplanten 10-15 Minuten. Der Hammer. Aber wir wussten es würde sich lohnen. So ein interessanter und spezieller Tauchgang. So viele neue Erfahrungen. Tauchen an einem Spot der normalerweise Furztrocken ist und nur alle 10 Jahre unter Wasser steht. Dazu eine Kirche mittendrin (ok, um die ging es ja). Es gibt keine Anzeichen im Internet das schon jemals jemand im Damm Gerätetauchen war… wir könnten die ersten sein. Dazu wäre es unser erster Frischwassertauchgang (ist ein Unterschied zum Salzwassertauchen). Schlechte Sicht und kaltes Wasser. Auch das wäre neu. Dazu tauchen mit Buddy-Leine.
Also eine Vielzahl von neuen Erlebnissen und Erfahrungen sammeln. Das machte uns 3 die ganze Woche hibbelig :)

Wasserdichte Kerze :)

Meine persönliche Aufgabe war gar nicht so einfach zu lösen. Wie soll man eine Kerze unter Wasser anzünden? Geht natürlich nicht. Dann kamen wir auf Bengalisches Feuer. Doch das ist schwer zu kriegen. Dann… die ultimative Idee. Elektronische Kerzen. Die könnte man in eine Plastiktüte packen und damit wären sie Wasserdicht.
Ich habe welche auf dem Flohmarkt gefunden. Die letzten beiden. Reicht ja.
Am Strand ein paar Steine gefunden – damit sie auch unten bleiben – und dann wurde alles verklebt und ausprobiert. Funktioniert! :) Man muss sich nur zu helfen wissen :) Damit war der Teil erledigt.

Und dann kam der Tag näher. Freitag Abend waren wir bei Ira verabredet. Glühwein kochen (meine Aufgabe natürlich :) ). Der sollte uns danach wieder aufwärmen. Es wurde nicht mit dem “Schuss” gegeizt :) Dann wurden die “St. Patricks Day” Hüte präpariert, damit sie nicht vom Kopf rutschen konnten.
Natürlich wurde auch schon ein wenig am Glühwein genascht :) Und der Tagesablauf geplant. 11 Uhr treffen bei mir, da der Tauchshop bei mir um die Ecke ist.

Wer hat verpennt? Natürlich ich :( Glühwein und erst um 3 ins Bett gehen ist echt nicht so gut. Aber bis um 11 hatte ich alles soweit in Sack und Tüten. Ira und Alice waren schon vor der Zeit da und warteten… auf mich natürlich…
Noch schnell warmes Wasser in Flaschen und Kanister abgefüllt, damit wir vorher den Anzug schon mit warmem Wasser füllen konnten und zum abduschen hinterher. Und dann konnte es endlich losgehen.

Erster Stop: Aloha Tauchshop
Hier haben Ira und ich schon unsere Tauchscheine gemacht und wir kennen zumindest einen der Leute. Der Besitzer hat über Winter gewechselt. Aber Anton ist immer noch da. Wir haben in der Woche schon mit ihm gesprochen und er wollte alles vorbereiten. … Hat er aber irgendwie vergessen. Anton war mit einem Schüler zum Tauchen und die Dame im Shop wusste von nix. Geht ja gut los.

Sie war dann aber so freundlich und hat uns alles zusammengepackt. Wir also alles rausgesucht was wir brauchten. BCD, Regulator, Gewichte und Flaschen. Wir wollten schon die Flaschen ins Auto bringen als die Dame meinte “Oh warte, wir checken mal lieber noch mal den Druck”. Ok, why not.
Also das Gerät an die erste Flasche gehängt… *pppffffffffffff*… Ist wohl kein O-Ring drin. … Nee, die komplette Ventilschraube für unsere 1-Stufe war nicht drin. Mal gut das sie das checken wollte. Wir hätten die Pulle so mitgenommen… noch halb am pennen. Also 3 korrekte Flaschen eingepackt.
Und dann aber endlich ab.

Als ich gerade los wollte kam Anton mit dem Schüler zurück und gleich auf mich los. Geguckt was wir eingepackt hatten. … “Nee, das geht nicht. Das ist kein Zeug was wir ausleihen.” … Wie jetzt? Wir haben keine Zeit! … Das bemerkte er wohl und meinte dann “Ok, fahr. Aber bringt das Zeug heil wieder und das mir keiner Absäuft!” … Ja danke, hatten wir nicht vor :)
Nun aber… es ging endlich los.

Die Kirche am Tauchtag

An der Kirche in Alassa angekommen erwartete uns eine kleine Überraschung. Der Wasserpegel war wirklich noch einmal ein gutes Stück angestiegen (ca. 1,5 Meter). Aber das Dach der Kirche schaute immer noch aus dem Wasser raus. Und sehr schief. Wie das? War das schon immer so schief? … Keine Ahnung. Konnten wir uns noch keinen Reim drauf machen. Viel mehr störte uns der ekelig kalte Wind. Die Sonne war zwar da, aber der Wind war richtig kalt. Selbst mit Pullover haben wir ein wenig gefroren… und dann sollen wir da ins Wasser und was wenn wir wieder raus kommen? Das Wasser hat auch nur 12 Grad.
Fragen über Fragen. Zweifel über Zweifel.

Zudem hatte der Tauchshopbesitzer Ira unterwegs angerufen. Wir haben wohl einen Lungenautomaten mitgenommen der eigentlich zu Wartung sollte und keine Mundstücke hatte.
Und siehe da, ja, hatten wir :( Klasse. Wird ja immer besser.
Die einzige Lösung… jetzt werden uns alle Taucher verhauen… war ein Mundstück mit einem anderen Auszutauschen. Zum Glück gibt es heutzutage immer 2 2. Stufen und damit 2 Mundstücke an einem Set. Jetzt hatten wir 2 Sets mit je einem Mundstück. Was aber nicht weiter tragisch war da unser Tauchgang maximal 5-6 Meter tief sein würde und einer noch immer einen funktionieren Oktopus mitführte.

So rauchte ich erst einmal eine und dann noch eine … und dann beschlossen wir: Da wir schon mal da sind… :)

Und so ging es los. Tauchzeug aufrödeln, testen und rein in den warmen Tauchanzug. Natürlich nicht zu vergessen das schöne Feinrippunterhemd, den Rolli und die dicken Socken. Ein guter Tipp den Ich aus einem Taucherforum bekommen habe. Nicht das die direkt warm halten – wir waren schließlich im Nasstauchanzug – aber die verhindern den Wasserdurchfluss. Somit steht das Wasser, das der Körper aufgewärmt hat, besser im Anzug und es rutscht nicht so schnell kaltes Wasser nach.
Zwischendurch immer mal wieder in Foto hier und ein Foto da… und letztendlich waren wir dann endlich soweit. Bis auf… wo sind meine geilen Unterwasserkerzen? Wo sind sie nur?… Zu Hause… klasse :( Vergessen :(
Ok, egal.

Das mitgebrachte, warme, Wasser noch schnell in die Anzüge gekippt… huiii… schön warm :) Und endlich ging es los.

Die Kirche war ca. 100 Meter entfernt. Der Weg dorthin überschwemmte Wiese und Wege. Die Sicht am “Ufer” = 0. So mussten wir uns die ersten Meter ertasten. Da es rasch tiefer wurde, konnten wir auch bald schwimmen. Das Wasser füllte langsam den Tauchanzug und es war … KALT!! :)

Nach 3-4 Minuten schwimmen erreichten wir die Kirche von der Seite, direkt am Eingang (sie hat 3). Kurzer Checkup und es ging in die “tiefe”. :)
War das geil. Total anders als im Meer. Kein Kristallklares bzw. blaues Wasser in dem man 30-40 Meter weit gucken kann. Hier befanden wir uns in einer grünen Brühe mit einer Sichtweite von ca. 4-5 Metern.

Ich in der grünen Suppe

Die anderen waren nur noch schwarze Silhouetten inmitten von grüner Soße. Und wer das jetzt abstoßend findet… der weiß nicht was ich meine :) Ich fand das geil. Mal was anderes, was neues.

Die Kirche lag nun direkt vor uns. Unter Wasser… so wie wir. Es konnte losgehen. Auch das Wasser im Taucheranzug hatte sich nun aufgewärmt und es war relativ warm, bis auf das Gesicht.

Wir haben die Kirche “betreten”… einer nach dem anderen hat sich durch das Tor gleiten lassen. Wobei eines schnell klar wurde… aufpassen was man mit den Flossen macht. Ein paar falsche Bewegungen und die Sicht wurde schlagartig schlechter. Auf dem Boden und besonders den Pflanzen hatten sich viele Schwebeteilchen abgesetzt. Ein Flossenschlag und man wühlte sie wieder auf.

Natürlich haben wir uns erst einmal ausgiebig in der Kirche umgesehen. Das ist absoluter Wahnsinn… in einer Kirche tauchen… hätte auch ein anderes Gebäude sein können. Total genial.

Das gelöste Kirchendach

Uns wurde auch schnell klar warum das Dach noch aus dem Wasser schaute. Eine Seite des Daches hatte sich von der Außenwand gelöst und schwamm an der Oberfläche (Holzbalkenkonstruktion). Auf der anderen Seite waren noch einige Dachziegel auf dem Dach, was es wohl daran hinderte komplett wegzuschwimmen.
Wir mussten also ein wenig vorsichtig sein. Auch da das Dach beim Lösen wohl einige Löcher in den Giebel gerissen hat.

Die Kirche selbst ist von innen leer. Es ist nichts mehr übrig geblieben. Ein paar Dachziegel und ein wenig Schutt lag rum. Sonst war nichts mehr zu entdecken.

Baum unter Wasser

Wir haben sie dann durch den Hinterausgang wieder verlassen und schwammen von außen hinter das Gebäude. Hier stehen 4 große Bäume, die teilweise noch aus dem Wasser ragen. Zudem die Umrandungsmauer des Geländes, die direkt hinter den Bäumen verläuft.
Das war genauso klasse (sorry, es war alles klasse :) )… Bäume unter Wasser. Das ist sowas von Surreal. Und genau das machte es so interessant. Noch vor Tagen war das alles Trocken. Die grüne Wiese, bunte Blumen, eine Kirche in der Landschaft… und jetzt Tauchen wir hier und alles ist unter Wasser.

Und auf einmal bewegte sich sogar etwas im Baum… ein Vogel konnte es ja schlecht sein :) Nein… Fische “fliegen” jetzt durch die Äste des Baumes. Und ich glaube die haben dümmer geguckt als sie uns sahen als wir :) Zumindest regten sie sich erst einmal nicht weiter und guckten uns dumm an. Wir taten das gleiche. … Und dann schwammen sie ganz gemütlich an uns vorbei. Genial.

Pause auf der Mauer

Wir umrundeten die Kirche und versuchten dabei in alle Winkel und ecken zu schauen. Um ja nichts zu verpassen :) Leider gab es nicht wirklich viel zu entdecken. Weiter als zur Geländemauer sind wir nicht. Ein kleines Klohäuschen steht noch hinter der Kirche, in dem es sogar noch eine (kaputte) Kloschüssel gibt.

Nach der ersten Runde wieder vor der Kirche angekommen, beschlossen wir das es uns noch gut geht und keinem kalt ist. So machten wir noch eine Runde ringsherum.
Als wir zum 2. mal wieder vor der Tür standen… wurde es doch langsam frisch und wir beschlossen den Heimweg anzutreten.

Das Gefühl als wir wieder aus dem Wasser kamen war unbeschreiblich. Total geil einfach! :)
Wir hatten es getan. Trotz 12 Grad Wassertemperatur haben wir uns getraut und sogar die Zeit “überzogen”. Maximal 15 Minuten hatten wir geschätzt. Die reine Tauchzeit lag bei 25 Minuten. Plus hin- und zurück Schwimmen. Also waren wir ca. 30 Minuten im Wasser.
Wir haben uns tapfer im Frischwasser und bei schlechter Sicht geschlagen. Und wir hatten einen Atemberaubenden Tauchgang wo wahrscheinlich noch niemand zuvor Tauchen war. Das nenne ich absolut gelungen. Sowas könnten wir gern öfter machen. Lass die Touris schön im Meer planschen und wir entdecken lieber :)

Glühwein zum Aufwärmen

Bei uns musste es jetzt schnell gehen. Alles wieder auseinander rödeln und dann schnell raus aus den Nassen Klamotten und rein in die warmen und trockenen… und natürlich einen Glühwein einschenken. Der darf bei sowas nicht fehlen! ;) Außerdem braucht man ja was mit dem man auf den Erfolg anstoßen kann. Also zweifach sehr sehr nützlich :)

Und dann ging es auch schon wieder zurück nach Hause. Klamotten im Tauchshop abgegeben und dann haben sich unsere Wege getrennt… bis zum Abendlichen Zelebrieren im Pub :)

Happy St. Partricks Day 2012

Abschließend muss ich noch einmal betonen: Trotz aller Schwierigkeiten und des kalten Wassers und Wetters war das der geilste Tauchgang den ich bis jetzt hatte. Vielleicht wird er es sogar bleiben. Keine Ahnung was noch so kommt… aber das wird schwer zu toppen sein. Die Location, die Umstände, die Tauchpartner natürlich :) und die gewonnen Erfahrungen. Von den unperfekten dingen mal abgesehen, war alles perfekt!

So, habe Roman fertig. Jetzt noch ein paar Bilder und das Video braucht leider noch ein wenig. Wir hatten 2 Kameras mit (Natürlich! :) ). Das Schneiden wird wohl noch ein paar Tage brauchen. Aber lasst es euch nicht entgehen. Ein Video sagt mehr als 1.000 Bilder und mehr als 1.000.000 Worte.
Update: Hier ist unser Tauchvideo

Liebe Grüße
Gordon

PS: Fotos von Ira, Alice und mir. Video von Ira und mir.

[PHP] Array sortieren

Hallo,

heute beschäftigen wir uns mal mit einem Array in PHP. Genauer gesagt mit der Frage wie man ein PHP Array sortieren kann.

Arrays sind Variablen in denen mehrere Werte gespeichert werden können. Das ist in vielerlei Hinsicht nützlich. Hat man zum Beispiel ein Array mit Zahlen, die wild in das Array eingegeben werden, und möchte dieses dann Sortiert ausgeben, so muss man es sortieren lassen. Oder auch Namen nach Alphabet sortieren, etc.

Dazu bietet PHP natürlich eine Funktion. Doch Moment. Erst einmal müssen wir wissen was für ein Array vorliegt. Ein einfaches oder ein Multidimensionales. Ein einfaches Array hat nur eine Ebene. Zum Beispiel:

$array[0] = "Max"; 
$array[1] = "Ernst"; 
$array[2] = "Sven";

… und so weiter.
Ein Multidimensionales Array besitzt mehrere Ebenen. Zum Beispiel:

$array[0]["Vorname"] = "Max"; 
$array[0]["Nachname"] = "Schlüter"; 
$array[1]["Vorname"] = "Ernst"; 
$array[1]["Nachname"] = "Mustermann";

Ein einfaches Array lässt sich mit einer Codezeile sortieren.

$array  = asort($array);
Für Aufsteigend und
$array  = asort($array);
Für Absteigende Sortierung.

Komplizierter wird es jetzt bei Multidimensionalen Arrays. Hier brauchen wir eine Hilfsfunktion.

function multisort($value_a, $ value _b) {
	$a = $value _a[1];
	$b = $value _b[1];
	if ($a == $b) {
		return 0;
	}
	return ($a < $b) ? -1 : +1;
}

usort($array, 'multisort');

Damit lässt sich dann auch ein Multidimensionales Array sortieren.

Mein neues Baby – Olympus Zuiko Digitaled 70-300mm 1:4.0-5.6

Hallo.

Ich habe mir letzten Monat mal wieder ein neues Baby geleistet. Ein “Zuiko Digitaled 70-300mm 1:4.0-5.6” Teleobjektiv für meine Olympus E-410.
Wie manche ja sicher schon bemerkt haben Fotografiere ich gern mal ein “bisschen”. Zum Glück gibt es ja schon Terrabyte-Festplatten :D

Es hat mich dabei schon lange Aufgeregt das der Zoom des Standartobjektives (17,5 – 45 mm) so klein ist. Für Landschaftsaufnahmen reicht das ja meist. Auch Makroaufnahmen von sich nicht bewegenden Objekten sind klasse. Aber wehe ist mal weiter weg. Dann ist man aufgeschmissen. Versucht man es doch ist das eigentliche Motiv ein kleiner Punkt auf einem großen Foto. Auch Tiere haben es nicht so gern wenn man ihnen auf die Pelle rückt. Und ehe man nah genug dran ist, um ein detailreiches Bild zu schießen, ist das Tier von dannen.

Also musste etwas größeres her. Die Entscheidung ist endgültig gefallen als wir in Larnaka waren und Flamingos fotografieren wollten. Der Salzsee dort ist recht groß im Moment und die Flamingos natürlich genau in der Mitte. Keine Chance mit den maximalen 45mm.

Und so ging es zu eBay, Online Shops und letztendlich auch in Läden. Im Laden war die Chance das 70-300mm zu bekommen gleich null. Casio und Nikon… ja dafür bekommt man überall etwas. Aber Olympus scheint in den Geschäften nicht so gern angeboten zu werden. Auch bei eBay sind Olympus-Objektive nicht so sehr vertreten. Habe ich vielleicht auf das falsche Pferd gesetzt? Egal, reicht bis jetzt.

Dann habe ich das 70-300mm entdeckt. Das sollte es werden. Das größte (Original-)Teleobjektiv für meine Kamera und hatte auch sehr gute Rezessionen. Also ging es ans Preise vergleichen. Ich habe ja auch keinen Goldesel im Keller. Und hier gibt es – wie immer – eine gewisse spanne. Von 300 Euro bis 500 Euro ist man dabei. Plus Versand. Der nach Zypern auch nicht zu verachten ist und auch verglichen werden muss.

Letztenendes habe ich dann doch wieder bei eBay zugeschlagen. Ein gebrauchtes für 212 Euro. Gut, gebraucht. Aber laut Verkäufer top ok. Also was solls. Ersteigert und dann… warten. Die Zyprische Post hat sich auch diesmal nicht beeilt und so dauert es mal wieder gute 3 Wochen bis das gute Stück endlich da war.
Doch der Tag kam… zum Glück. Und mein neues Baby konnte endlich von mir ausgetestet werden. Natürlich sofort daheim.

Die ersten Fotos… geil, aber ein wenig enttäuschend. Ein bisschen mehr Vergrößerung hätte ich mir schon gewünscht und vorgestellt. Doch es war bei weitem mehr als meine 45mm zuvor.
Doch wenige Tage später, beim ersten Outdoor-Shooting, dann doch der aha-Effekt. Jetzt entfaltete sich der Zoom richtig und die entfernten Dinge kamen ordentlich nah :)

Doch schon beim sichten der Fotos zu Hause am Computer die nächste Enttäuschung. 90% der Bilder waren Schrott. Total verwackelt und unscharf. Was war passiert? Natürlich habe ich gern und viel den Zoom ausgenutzt und gern auch mit vollen 300mm auf das “Ziel” draufgehalten. Nur sollte man dann auch beachten das jede Eigenschwingung sich mit “vergrößert”. Alles lässt die Kamera wackeln… der Puls, die Atmung, der Wind… zittrige Hände sowieso. Bei 45mm ist das noch fast egal… bei 300mm absolut nicht mehr. Da braucht man dann schon ein Stativ oder eine absolut ruhige Hand und eine kurze Belichtungszeit. Das gibt dem ganzen das Kontra. Auch ist die Bildqualität nicht mehr so gut. Hier weiß ich aber nicht ob es das Objektiv ist oder die größere Brennweite.
Und dann habe ich am Wochenende noch einen weiteren Nachteil entdeckt. Wer zwei Objektive hat… der muss ständig wechseln. Kleines Objektiv für Landschaftsaufnahmen und großes Objektiv für Details und entfernte Objekte. Das hat nix mit dem Objektiv selbst zu tun, aber nervt total. :o

Um jetzt nicht den Eindruck zu erwecken das dass Objektiv Mist ist… nein, ich muss mich nur daran gewöhnen. Ich liebe das neue Objektiv :) Makroaufnahmen sind klasse, selbst wenn das Objekt 2 Meter entfernt ist. Entfernte Dinge kommen ganz nah. Ich liebe es.
Muss mich nur an die neue Gebrauchsweise gewöhnen… und vielleicht noch ein besseres Stativ besorgen… bzw. weniger zittern :)

Und das nächste Objektiv wird irgendwann definitiv ein Makroobjektiv. Ich liebe Makro :) Die kleine Welt ganz groß machen :)

Hier noch ein paar Bilder. Mehr gibt es bald, wenn ich endlich mal meine Ausstellung geplant und gestartet habe. Zur Ausstellung schreibe ich dann auch noch was.















Liebe Grüße
Gordon

Was für ein Wochenende – Schnorcheln im Damm und mehr

Hallo zusammen,

heute will ich mal wieder was schreiben :) Ist zwar schon spät, aber bis morgen haben ich ja wieder die Hälfte vergessen und ich versuche es kurz zu machen (haha… der war gut :) )

Aber es war so ein klasse Wochenende… da muss ich einfach drüber schreiben :)

Gestern, Samstag, hatten wir mal wieder vor etwas zu unternehmen. Also Ira, Alice und ich. Chester war mit Micheal zum Ski fahren verabredet.

Wir 3 hatten auch schon einen Plan. Wir waren ja vor 6 Tagen schon einmal bei der Kirche in Alassa. Dort steht eine alte Kirche am unteren Ende des Dorfes. Etwas tiefer gelegen.
Sie wurde dort erbaut bevor der Kouris Dam gebaut wurde und steht nun ab und zu unter Wasser, wenn der Damm voll ist. So wie auch im Moment. Vor 6 Tagen stand ihr das Wasser etwa halb hoch. Das Eingangstor war halb im Wasser und halb draußen.

So fassten wir den Plan das wir uns für dieses Wochenende ein Boot besorgen und dann in die Kirche paddeln um von innen Fotos schießen zu können. Ich hatte auch die Überlegung schnorcheln zu gehen um evtl. auch Unterwasseraufnahmen machen zu können. Auch wenn das Wasser sch*** kalt ist.
Das war der Plan.

Problem an der Geschichte… wo um die Jahreszeit ein Boot herkriegen? Wir hatten ja an so ein kleines Aufblasbares gedacht. Nix besonderes. Im Sommer an jedem Kiosk hier zu kriegen. Nur ist gerade kein Sommer. Und so verbrachte ich den Freitag damit Limassol nach einem aufblasbaren Boot abzuklappern. Aber überall gibt es im Moment Feuerholz statt aufblasbaren Strandspielzeugen. Im Sportladen gab es ein Aufblasbares Boot. Nur war das mehr Professionell und kostete auch gleich 1500 Euro. Nicht wirklich was wir wollten und besonders bezahlen konnten.

Samstag bin ich dann mit Alice noch in den nächstgrößeren Supermarkt gedüst. Wir brauchten noch eine Thermoskanne für den Glühwein ;) und haben auch hier noch mal geschaut. Kein Gummiboot zu kriegen. Dann noch ein Tipp aus einem neuen Spielzeugladen neben dem Supermarkt. In der Stadt ist die Hauptstelle des Ladens und die sollten was haben. Also noch in die Stadt gedüst… wir waren eh schon spät dran.
Aber auch hier gab es kein wirkliches Gummiboot. Aber etwas ähnliches. Zumindest was aufblasbares was schwimmt. Damit haben wir uns dann zufrieden gegeben und die 35 Euro bezahlt.

Dann konnten wir endlich zu Ira. Schnell die Thermoskannen mit Glühwein gefüllt und ab zum Damm. Es war schon nach 2 Uhr und viel zu spät. Als wir ankamen schon fast 3 Uhr. Noch ca. eine Stunde Sonne.
Viel schlimmer jedoch… das Wasser war weiter gestiegen. Die Eingangstür war nun schon komplett unter Wasser. Was nun? Egal… erst einmal einen Glühwein trinken :)

Da wir nun schon einmal da waren und alles bei hatten, machten wir uns trotzdem fertig für eine “Spritztour”. Also Boote aufgeblasen. Alice hatte noch ein Minischlauchboot erstanden und das komische Dinge was wir gerade gekauft hatten.
Ich habe beide Boote gleich mal getestet. Das kleine konnte man total vergessen. Damit war nur im Kreis rudern möglich. Das andere ging etwas besser. Zudem war recht starker Wind.

Nach dem ganzen Rum waten im Wasser befand ich es als “eigentlich gar nicht so kalt” und entschloss  spontan doch schwimmen zu gehen. Wozu hatte ich meine Schnorchel-Ausrüstung eingepackt. Und die beiden Damen konnten dann mit dem Boot rumrudern. Gentleman halt :)

Gesagt, getan. Umgezogen und ab die Post. Als mir das Wasser dann aber bis zum Bauchnabel ging, fand ich die Idee doch nicht mehr so toll. Meine Beine waren bereits Eisblöcke. Ich beschloss wieder Umzukehren. Da ich die Kamera hatte, mussten die Damen mit dem Schlauchboot wieder zurück kommen, um die Kamera zu holen.
Als ich die Kamera dann abgegeben hatte, war es auf einmal doch ok. Und da ich nun eh schon mal im kalten Wasser war (12 Grad… um es mal anzumerken :) ) … dann konnte ich es auch gleich durchziehen. Also doch weiter vorgewagt und letztendlich komplett im Wasser. Und es war kalt… richtig kalt.

Schnell zur Kirche geschwommen, wieder die Kamera übernommen… einmal rein getaucht, kurz umgesehen, wieder raus und zurück. Ich dachte ich krieg noch nen Herzinfarkt. Aber hab ich zum Glück nicht :)

Dann schnell raus und warme Klamotten angezogen und einen heißen Glühwein eingeschenkt. Glühwein mitzunehmen war einen grandiose Idee!!
Und dann war alles wieder warm und gut… und ein grandioses Gefühl machte sich breit. Ich habe es getan! Ja! Chaka! :) Bei 12 Grad warmen schnorcheln gewesen. Das erste mal in Frischwasser (also nicht im Meer) und dann auch gleich noch an einer überfluteten Kirche… wenn das nicht geil ist!! ;)

Gerade als wir wieder los wollten rief Chester an. Er war zu Hause und hatte sich beim Ski fahren die Hand gebrochen. Also mussten wir sofort nach Hause und ihn ins Krankenhaus bringen.

Bei den beiden zu Hause angekommen hat uns Chester schon empfangen. Ich musste aber noch mal schnell aufs Örtchen. Als ich wieder raus kam, war keiner mehr im Haus und die Tür stand noch offen. Ich dachte das sie schon rausgegangen sind und dort auf mich warten. Also bin ich raus und habe die Tür zu gemacht.
Alle standen am Auto und Chester fragte “Hast Du die Tür zugemacht?” und ich antwortete “Ja”… *ups*… sie wollten nicht los, sie wollten nur das Auto ausräumen. Und keiner hatte einen Schlüssel… *ups*… Haus verriegelt. Super.

Kein Weg rein, alles zu.

So sind wir erst einmal ins Krankenhaus (zum Glück hatte Alice ihren Autoschlüssel mit). Im Krankenhaus wurde Chester dann erst einmal Geröntgt. Nicht gebrochen, aber gerissen war der Knochen.
Hier im Krankenhaus sind die Ärzte nicht immer anwesend. Meist sind es sogar nicht einmal Angestellte des Krankenhaus, sondern private Ärzte die auf Abruf kommen. Und so brauchte der Arzt eine Weile bis er da war. Wir haben die Zeit damit überbrückt im Krankenhaus den letzten Rest Glühwein aufzuteilen :) Und dann war auch der Doc da und hat Chester eine Art Gips verpasst.
Bezahlt wird hier natürlich sofort, in der Poliklinik. Röntgen + Gips = 200,30 Euro … ich hoffe ich werde hier nie krank :o

Danach ging es wieder nach Hause und wieder zu der Frage: Wie kommen wir ins Haus.
Da konnte nur einer Helfen: Michael. Der Mechaniker und Mann mit dem Werkzeug :) Er kam dann auch zum Haus und wir probierten natürlich erst einmal alle Fenster aus. Aber alles verschlossen. Ist ja Winter.
Also… was tun? Fenster einschlagen schien die einzige Möglichkeit. :(

Doch es gab noch einen anderen Weg. Fenster auseinander nehmen. Und so hat Michael es in Mühsamer Arbeit hinbekommen das Badezimmerfenster von außen auseinander zu nehmen und dann die Scheibe (einigermaßen) heil zu Entnehmen. So das man das Fenster öffnen konnte. Die Scheibe ist zwar teilweise gerissen, aber wenigstens noch Komplett.

Und so war das Haus dann auch wieder offen.

Was für ein Tag.

Zum Abschluss sind wir dann noch in unsere neue Stammkneipe in Kolossi gegangen: The Angels Pub. Dort gab es noch 1-2 Cocktails und etwas deftiges zu essen. Naja, das Essen eigentlich auch nur dank der freundlichen Besitzer. Denn es war schon nach 10 und die Küche eigentlich schon geschlossen und sauber gemacht.

 

Heute wurde erst einmal Ausgeschlafen… naja, bis um 11. Ausgeschlafen war das nicht, aber ging schon :) Es stand ja wieder was aufm Plan heute. Nur irgendwie sind wir nicht wirklich ausm Knick gekommen. Erst nach 3 standen wir bei den beiden in Kolossi auf der Matte.

Heute waren alle mit dabei. Die anderen beiden Jungs konnten ja nicht mehr Ski fahren. Die armen :( Auch mit dabei war heute Marina. Sie “sollte” uns die Höhlenkirche zeigen. Da ging es dann auch gleich hin. War fast um die Ecke. Zwischen Kolossi und Kurium. Ein bisschen versteht ist ein kleines Gehöft. Sieht aus wie ein Vorgarten. An einer Wand ist ein Eingang. Dahinter verbirgt sich eine kleine Höhle mit vielen christlichen Bildern. Ein kleine Kirche halt. In einer Höhle.
Sehr interessant. Doch gerade als ich ein paar Fotos schießen wollte, ging das Licht aus. Super.

Danach ging es wieder zurück. Was nun tun? Es war schon gegen 4. So beschlossen wir dann noch kurzfristig 2 der alten Römischen Brücken zu besuchen (Kelefos und Elias Brücke). Die sind mitten im Troodos Gebirge und die Fahrt würde eine Weile dauern. Aber wir riskierten es und erreichten beide noch vor dem Dunkelwerden. Aber gerade so.

Was soll man dazu groß schreiben? Es sind 2 alte Brücken die über einen Fluss führen… der im Moment gerade sehr viel Wasser führt. Leider mussten wir etwas hasten und so hatte ich nicht wirklich viel Zeit schöne Fotos zu machen. Aber ich werde wiederkommen :)

Und das war mein Wochenende. Sehr interessant. Wieder einmal viel neues Gesehen und der Samstag war das Highlight :)

Zudem haben wir beschlossen das wir es in 2 oder 3 Wochen wagen werden und an der Kirche richtig tauchen gehen. Bis dahin ist der Wasserpegel hoffentlich weiter angestiegen. Wir hoffen ja das die Kirche komplett untergeht. Aber dafür müsste der Pegel noch ca. 5 Meter ansteigen. Ich denke den Gefallen wird er uns nicht tun. Aber vielleicht geht wenigstens noch das Dach unter :)
Und dann heißt es hart sein und für 15-20 Minuten komplett ins kalte Wasser eintauchen. Mit Wetsuite… nicht mit Trockenanzug. :) :)

Ok, jetzt ist Feierabend. Ist schon fast 2 Uhr morgens und morgen ist Montag.

Hier noch das Video… schaut es euch mal an… wie verrückt wir sind :) Aber das war eine Gaudi :)

Liebe Grüße
Gordon