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Spam Emails erkennen

Hallo zusammen.

Da mich gerade wieder eine Spam-Email angelacht hat … und eine gute noch dazu… wollte ich endlich mal einen Artikel verfassen wie man Spam Emails ganz einfach erkennen kann.

Man kennt ja diese nervigen Emails in denen einem Viagra angeboten werden oder irgend ein Bänker aus Afrika Millionen beiseite geschafft hat und jetzt nur noch jemanden braucht der einem sein Konto zur Verfügung stellt und dafür auch sicher 20% Provision bekommt oder der vermeintliche Lottogewinn in der Spanischen Nationallotterie oder gar Email in einer Sprache die man nicht einmal versteht.
Das sind die üblichen Spam-Verdächtigen und diese sind schnell entlarft. Man drückt den Löschen Button und gut ist… wenn auch nervig.

Doch manche Spam-Email-Versender sind da schon kreativer und man erkennt auf den ersten Blick nicht das es sich um eine Spam Email handelt. Was dann?

Woran erkennt man eine Spam-Email?

In den letzten Tagen erhalte ich des öfteren Emails von ‘Amazon’. Meine Bestellung wurde storniert. Ich bestelle oft mal bei Amazon und hätte ich zu dem Zeitpunkt gerade etwas bestellt gehabt, so hätte ich darauf reinfallen können. Die Email sieht sehr echt aus. Das Amazon Logo, die Strukturierung der Email, die Schriftart und Farbe… 1 zu 1 eine echte Amazon Email kopiert. (Das geschieht genauso mit Emails von Banken.) Da heißt es dann schon genau hinsehen, bevor man irgendetwas macht.

Meist geht es in diesen Email darum das irgendetwas nicht stimmt… Onlinebanking Account gehackt, Sicherheitsverletzungen, etc. bla bla. … und man solle doch bitte hier auf den Link klicken und seine Daten eingeben um sich zu Verifizieren oder was auch immer.

Hier der erste Trick. Mit der Maus auf den Link gehen und nicht Klicken! Irgendwo erscheint dann die Internetadresse die – bei einem Klick auf den Link – geöffnet wird. Im Thunderbird erscheint die Adresse unten in der Statusleiste vom Thunderbird (sollte meist dort zu finden sein). Siehe Bild rechts.
Jetzt schaut man ob diese Adresse mit der entsprechenden Webseite übereinstimmt. Steht dort Mist (z.b. statt http://www.amazon.de/… steht da http://www.glbe.amazon.de.mist.com/blabla?j=34&jf=33) … Mail löschen!
Achtet bei dem Link bitte auf das erste Slash (/). Wie im Beispiel zu sehen ist auch im 2. Link ein “amazon.de” enthalten. Es handelt sich dabei um einen weiteren Trick der Betrüger. Das “amazon.de” im Link ist nur eine sogenannte Subdomain und hat mit der eigentlichen Webseite (in dem Fall “mist.com”) nichts zu tun. Die wahre Domain steht vor dem ersten Slash (abgesehen von den beiden // am Anfang)… also “…amazon.de/…” ist die echte Amazon-Domain. “…amazon.de.mist.com/…” ist sie nicht.

Der erste Blick sollte aber immer auf die Absender-Email-Adresse gehen (siehe Bild oben links). Stimmt der Absender nicht mit dem erwarteten Absender überein und ist er Mist, dann löschen. Ich hier das mit der Domain von eben beachten!

Ansonsten wollen Banken, Amazon, Ebay, Twitter & co. niemals eure Daten auf irgendeiner Seite haben, die direkt auf einen Link folgt. Am besten (bzw. bei Zweifeln) nicht den Link aus einer E-Mail nutzen sondern immer direkt einen Browser (Firefox, Chrome, Internet Explorer, etc.) öffnen und die entsprechende Seite selbst aufrufen.

Nicht jede E-Mail muss immer gleich eine Spam-Email sein. Und nicht jede E-Mail die so aussieht ist auch Spam.

Doch sollt ihr (zu) viel Geld bezahlen (z.B. erhalte ich Email die mir suggerieren wollen das ich eine meiner Domains (mit echtem Domainnamen) verlängern lassen soll, für viel Geld), taucht euer (Nick)Name nicht in der Mail auf, sollt ihr persönliche Daten eingeben (warum auch immer), fremde Sprache, super Angebote (z.B. 20% von 20 Millionen Dollar) und/oder ist sonst etwas komisch… 2,3,4 mal die Mail lesen. Absender kontrollieren, Link-Adressen kontrollieren und immer über den Browser auf der Webseite einloggen (wo auch immer die Email herkommen soll).

Bewahrt euch vor dem Kontrollverlust durch zu schnelle Reaktionen auf ein vermeintliches ‘Sicherheitsrisiko’.

Damit solltet ihr 99% aller Spam Emails entlarven können.

Schreibt gern in den Kommentaren wie man noch einfach Spam-Emails erkennen kann.

Aldi Talk Prepaid mit E-Plus Karten aufladen

Hallo.

Ich nutze ja schon seid einer Weile die PrePaid Karte von Aldi Talk. Ich finde die Preise ziemlich fair und für mich ausreichend (außer Internet… aber davon kann ich ja nie genug bekommen :-D ). Nun steht man ab und an am Sonntag da und das Guthaben ist alle bzw. es ist gerade kein Aldi in der Nähe.
Da Aldi Talk kein eigenes Netz ist sondern auch nur das E-Plus Netz nutzt, stellt sich die Frage: Kann ich E-Plus Aufladkarten nutzen um Aldi Talk aufzuladen?

Die Antwort kurz und knackig: Ja, kann man.

Im Internet findet man Leute die ‘Ja’ sagen und welche die ‘Nein’ sagen. Ich habe es nun mal ausprobiert und es hat geklappt.

Also das nächste mal wenn deine Aldi Talk PrePaid Karte alle ist, dann einfach zur nächsten Tanke fahren und eine E-Plus Karte holen und aufladen. ;)

Solarstrom – Meine Erfahrung mit meinem ersten (portablen) Solarsystem

Hallo zusammen,

heute geht es um das Thema Solarenergie für den Outdoor-, Backpacking-, Wohnmobil-/Campingbereich und auch zu Hause.
Ich habe schon lange darüber nachgedacht mir ein kleines Solarsystem zuzulegen. Ich denke es ist praktisch wenn man nicht ständig auf die Steckdose angewiesen ist. Besonders wenn man mal Zelten ist und mehrere Tage keine Steckdose zu Gesicht bekommt. Wie lädt man dann sein Handy, seine Kamera, seinen Laptop, Taschenlampe, etc.?
Einzige Möglichkeit, mobiler Strom.

Besonders kam dieser Wunsch auf als ich vor 2 Jahren in Nordzypern eine Woche im Nirgendwo gezeltet habe. Dort hatte ich diese Situation, das keine Steckdose verfügbar war. Bald war mein Handy, meine Kamera und mein Laptop leer. Zum Glück hatte ich ab und zu dann doch die Möglichkeit die Geräte zu laden. Aber wenn die mal nicht ist… dann sitzt man da, im dunkeln, ohne Notrufmöglichkeit und ohne Kamera.

Na wie dem auch sei, ich überlegte nun schon eine ganze Weile was wohl die beste Lösung wäre. Es gibt ja mittlerweile Anbieter wie Sand am Meer. Und genauso viele Produkte gibt es auch. Welches ist gut? Welches passt zu meinen Anforderungen? Ich habe doch keine Ahnung!

Also habe ich angefangen mir die Dinger mal genauer anzuschauen (auch wenn ich keine Ahnung von der Strommaterie habe). Als ich mich das erste mal, vor ca. 2 Jahren, danach umgesehen habe, da gab es nur wenige Solarsysteme die den Markt beherrschten. Mittlerweile sind es, wie gesagt, schon eine Menge. Und die Geräte wurden schon damals damit angepriesen das man damit Handys, iPads und sogar Netbooks/Laptops laden kann.

Nach ein wenig hin und her lesen im Internet wurde ich dann doch skeptisch. Wie kann eine 10Wp Solarzelle einen Laptop laden? Schafft das überhaupt ein Handy zu laden?
Ich habe mich durch diverse Foren gelesen und es wurde immer wieder gesagt das die Solarsysteme das nicht schaffen. Also jedenfalls kein Laptop oder Netbook. Im besten Fall ein Tablet. Handy oder Akkus gingen wohl bei den meisten Geräten.
Damit war die Verwirrung wieder groß.

Nun ging es aber auf den großen Road Trip und ich wusste das Julia, meine Reisepartnerin, schon gute Erfahrung mit dem Schweizer Solarvertrieb “Sistech Switzerland” gemacht hat. Und da wir ja sowieso durch die Schweiz wollten, planten wir einen Stop im Geschäft von Sistech ein. Es lag ja fast auf dem Weg.

Solar cell on the carDazu muss ich sagen das Julia bei dem Hersteller schon im Vorfeld einen Großeinkauf getätigt hat. Denn unser Gefährt, das Känguru, hat die größte Solarzelle der Firma auf das Dach bekommen. Die ‘Solarlite “Dieci”‘ ist die aktuell größte Zelle mit 18V und 126W. Die Zelle auf dem Dach des Kängurus wurde mittels eines Ladereglers an eine Zweitbatterie im Auto angeschlossen und sollte Strom für die Kühlbox und auch zum Laden diverser Geräte liefern. So geschah es dann auch.
Die Zweitbatterie wurde nicht mehr an eine alternative Stromversorgung angeschlossen (war wir eigentlich vor hatten) und wurde rein durch die Solarzelle geladen.
Ich kann gleich vorab dazu sagen das die Batterie nie leer war, aber auch nur 2 mal voll angezeigt hat.

Nun, wir haben bei unserer Reise der Firma Sistech dann einen Besuch in Bubikon-Zürich abgestattet. Julia war mit den Mitarbeitern schon per Du. Man kannte sich anscheinend schon besser als ich dachte :) Sie hatte ja früher auch schon für Ihre Asien Reise dort Solargeräte gekauft.

Die Mitarbeiter der Firma sind wirklich sehr nett. Der Geschäftsführer – übrigens auch ein Hugo ;) – hat sich an dem Tag viel Zeit für uns genommen. Ich wollte es ja nun ganz genau wissen. Gibt es ein System das meine Bedürfnisse erfüllt. Es muss alle meine Akkus (Kameras, normale Akkus für Blitze und Taschenlampen, Handy und natürlich auch mein Netbook) laden können. Dazu sollte das System einen Zwischenspeicher (ein großer Akku) beinhalten, falls mal keine Sonne da ist oder es einfach Nacht ist. Dieser Zwischenspeicher sollte groß genug sein um das Netbook mindestens ein mal voll zu laden und von der Solarzelle möglichst schnell (innerhalb weniger Stunden) voll geladen werden.
Harte Anforderungen an ein Solarsystem.

Sistech product lineWie gesagt war Hugo sehr nett und hat sich viel Zeit genommen um mir (als Laien) meine Fragen bestmöglich zu beantworten. Mir war natürlich logisch verständlich das man nicht sagen kann “Diese Solarzelle lädt diesen Zwischenspeicher in 2 Stunden voll.”. Solarenergie ist von der Sonne abhängig. Ist diese mit Wolken verdeckt, so ist der Ertrag geringer und damit Lädt auch der Zwischenspeicher langsamer (bis gar nicht) auf. Auch der Winkel mit dem die Sonne auf die Solarzelle scheint, ist sehr wichtig für den Ertrag. Am besten ist im 90° Winkel.
Aber er hat mir erst einmal die Zwischenspeicher gezeigt und erklärt. Im Sortiment sind Speicherbatterien von 4400mAh/16.3 Wh bis zu 24000mAh/88,8Wh. Der größte war dann auch meine Wahl, da er groß genug ist um mein Netbook zu laden und sogar noch Strom für ein paar andere Geräte hat.
Nun muss aber auch die passende Solarzelle her, um den Speicher ordentlich und in einer angemessenen Zeit zu laden.

Bei den Solarzellen ist das Sortiment sogar noch größer und vielseitiger. Es gibt kleine, große, faltbare, starre, leichte und schwerere Solarzellen.  Jeder Typ hat andere Eigenschaften. klein, leicht, faltbar und mit höchster Ertragsrate gibt es natürlich nicht. klein und leicht heißt auch kleiner Ertrag. Groß, starr und schwer heißt dann natürlich viel Strom. (Ist doch immer so im Leben.)
Also habe ich das beste Kompromissprodukt gewählt. Die Solarzelle ‘Solarfold “Volta”‘ mit 17V und 46W (max.). Es hätte noch eine leichtere Alternative gegeben, die “Chepre”. Diese hätte bei ungefähr gleicher Größe aber nur 18V / 18W gehabt. Dafür wäre sie wesentlich leichter und damit besser am Rucksack zu tragen gewesen (530 Gramm gegen 1,6 Kg).
Mir ging es aber jetzt erst einmal nur um eine große Stromausbeute. Falls ich wirklich mal richtig wandern gehen will, dann kann ich mir immer noch etwas leichteres zulegen.

Das System funktioniert nun folgendermaßen. Die Solarzelle in die Sonne legen und an den Zwischenspeicher anschließen. Dieser wird geladen und man kann nun seine Geräte direkt am Speicher laden. Dieses Model hat 2 USB Ausgänge (5V mit 1A und 2,5A), z.B. für Tablets, Handys, Akkus, etc.. Der Speicher hat auch noch einen ‘Hochstrom-Ausgang’ mit 9V, 12V, 18V, 20V (einstellbar). Hier können dann z.B. Netbooks, Laptops und alles andere geladen werden, was nicht per USB geladen werden kann. Auch der Anschluss einer KFZ-Buchse ist möglich. Falls man für manche Geräte ein Autoladekabel hat.

Wir haben auch gleich noch geschaut ob ich wirklich alle meine Geräte laden kann, bzw. ob alle Stecker vorhanden sind und passen. Bis auf meine neue Taschenkamera funktionierte alles. Netbook, die DSLR, Akkus… alles wurde geladen. Super :)

Der Praxistest

Nun ging es mit dem neuen Solarsystem auf Reisen, durch ganz West-Europa. Das erste mal habe ich es dann in Nord-Italien ausgepackt. Am Morgen habe ich die Solarzelle aufgehängt und den Speicher dran gehängt. Die Sonne schien recht kräftig an dem Tag. Sie brauchte dennoch gut 5 Stunden bis der Speicher dann voll war.
Natürlich war es erst einmal total genial zu sehen wie man aus der Sonne Strom rausholen kann. Wie das so funktioniert … Magie :) Deswegen war dieser Test eigentlich ungültig… da er durch Emotionen überschattet wurde :)

My solar cell in the sunSchnell merkte ich aber das man auf so einer Autoreise wenig dazu kommt eine Solarzelle irgendwo auszulegen und dann auch noch Stundenlang daneben zu stehen und darauf aufzupassen. Man ist ja meist unterwegs und rennt durch die Gegend. Auch beim Autofahren konnte ich die Zelle nicht wirklich benutzen, da die Sonne hinten eher selten ins Auto scheint. Julia hat dafür ihre kleine in die Windschutzscheibe gelegt und so oft ihren kleinen Speicher geladen. Meine große bleib meist verstaut.
Dennoch kam Sie ab und zu mal zum Einsatz. Wenn wir z.B. irgendwo länger parkten oder mal einen faulen Tag hatten. Dann habe ich sie meist auf das Dach oder die Motorhaube gelegt und somit den Speicher aufgeladen. Selten hatten wir aber genug zeit um ihn voll zu laden. So musste ich trotzdem des Öfteren bei Mc Donalds mein Netbook an einer Steckdose laden. Für mein Handy war aber so gut wie immer Solarstrom da.

Und jetzt die Überraschung. Wieder zurück zu Hause in Zypern habe ich das System jetzt einmal richtig getestet. Den Speicher auf 0% leer gesaugt und dann am Morgen die Solarzelle in die Sonne gelegt und gewartet bis der Speicher 100% voll geladen war.
Und hier die Zeit: Angefangen zu Laden um 10 Uhr morgens und komplett voll war der Tank um 13:15. Die Solarzelle hat also in 3:15 Stunden den 88,8 Wh Zwischenspeicher komplett geladen. Das ist doch mal nicht übel!
Dazu muss ich aber auch fairer weise sagen das hier in Zypern gerade Sommer ist und die Sonne hier wirklich richtig Power hat. Auf der anderen Seite war der Winkel auch nicht immer optimal. Ich denke das man es noch optimieren kann wenn man die Zelle immer im optimalen Winkel hält. Dann wäre der Speicher vielleicht schon in 2 Stunden voll.

Ich lade jetzt auch zu Hause meine Kleingeräte (Handy, Tablet, Akkus, etc.) nur noch mit Solarstrom.

Das Fazit

Als Fazit lässt muss ich sagen das mich die Solartechnik schon sehr beeindruckt – Magisch. Doch muss man wirklich gucken was man laden will und welche Zellen man sich kauft. Was braucht man? Was will man machen? Was will man laden?
Und dann sollte man zu einem Fachgeschäft (wie halt die Schweizer Sistech) gehen und sich am besten beraten lassen.

Der Markt ist groß und man sollte GANZ genau hinschauen was man kauft. Oft sind die so groß angepriesenen Angebot nur Schrott. Ich weiß jetzt das es eine gute Entscheidung war keines dieser Supermarkt-Mega-Billig Dinger zu kaufen. Qualität hat ihren Preis und gerade hier ist die Qualität ausschlaggebend (außer man möchte 5 Tage warten bis der Laptop wieder Saft hat). Dafür kann man heutzutage aber auch schon sehr Qualitative Produkte bekommen.

Ich bin doch noch immer Überrascht wie gut es funktioniert und wie man fern ab von einer Steckdose seine elektrischen Geräte laden kann. Einfach mit Sonnenenergie.
Ich denke ich werde mir auch noch die leichtere Solarzelle holen, weil ich einfach keine 1,6 Kg am Rucksack hängen haben will, wenn ich wirklich mal eine kleine (oder größere) Rucksackreise unternehmen will.

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig weiterhelfen und wenn ihr Fragen habt, schreibt mir einfach einen Kommentar (ich lese und antworte allen! :) ). Und schaut euch einfach mal bei Sistech im Sortiment um und bei Fragen könnt ihr die Leute auch gern Kontaktieren. Sie sind wirklich nett! ;)

In diesem Sinne möchte ich auch Hugo und seinen Damen für die Liebe und nette Beratung (und den Kaffee) danken. Danke :)

Viele Grüße
Gordon

Shades of Grey

Hallo,

ich habe mir zum Ende meines Urlaubs mal wieder ein paar Bücher mit auf die Insel genommen. Eines davon habe ich noch schnell auf dem Flughafen gekauft. Eigentlich hatte ich ein ganz anderes in der Hand, bis ich kurz vor der Kasse den Titel “Shades of Grey” las. In einer spontanen Entscheidung legte ich das andere Buch weg und griff das Buch mit diesem Titel. Geschrieben von E.L. James.

Es gibt wohl aktuell kaum jemanden dem dieser Buchtitel nichts sagt. Scheinbar spricht alle Welt davon. Shades of Grey
Also habe ich meiner Neugierde nachgegeben und das 600 Seite umfassende Machtwerk gekauft. Vielleicht kann man ja mal irgendwo mitreden. Außerdem hatte ich gehört das es recht… nennen wir es “explizit” sein soll ;)

Und bevor ich nun irgendetwas anders sage muss ich gestehen das ich die 600 Seiten in gut 5 Tagen verschlungen habe :o Also… ja, es liest sich sehr leicht und einfach. Man könnte sagen es geht runter wie Öl. Was aber auch gleichzeitig heißt das man nicht auf tiefgründigen Stoff hoffen braucht. Der Stil ist wie damals Feuchtgebiete, welches genauso in aller Munde war und von der Qualität ähnlich ist.

Aber worum geht es überhaupt?
Die junge und … sagen wir unerfahrene… Ana Steele springt für eine kranke Freundin ein, die Christian Grey für die Schülerzeitung interviewen will. Christian Grey ist für sein junges Alter unverschämt reich und erfolgreich und sieht obendrein auch noch gut aus.
Ana verliebt sich – mehr oder weniger – Hals über Kopf in Mr. Grey. Auch dieser ist keinesfalls abgeneigt Ana näher kennenzulernen. Nur auf eine andere Art und Weise wie es sich die junge Frau wünscht. Seine Interessen liegen in einem etwas dunkleren Bereich, in dem Gefühle nicht wirklich etwas zu suchen haben.
Für alle die das Buch noch nicht kennen möchte ich hier nicht zu viel verraten. Aber gibt es überhaupt noch jemanden der das Buch nicht kennt?

Wie schon gesagt ist die Story sehr leicht zu lesen, wenn auch vielleicht nicht für jedermann(/frau) recht leicht zu verdauen. Obwohl ich es nicht wirklich so krass fand wie viele behaupten. :D Man sollte nicht vergessen das es ein Roman ist.
Tiefe ist nicht vorhanden und teilweise wiederholen sich ganze Abschnitte im Buch. Dafür hatte die Autorin eine gute Phantasie.

Ich kann das Buch als Abendlektüre empfehlen, wenn man etwas leichtes vor dem Einschlafen lesen mag. Es könnte nur passieren das man den Einschlafzeitpunkt etwas überzieht, weil man vom Buch nicht mehr weg kommt :D

Viele Grüße
Gordon

Sea Shepherds Paul Watson – Ein Öko-Terrorist?

Hallo,

Paul Watson

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Watson)

heute mal ein paar News die auch neu sind. Denn gerade ist es groß in allen Medien das Paul Watson, der Kopf und Gründer der Umweltschutzorganisation Sea Shepherd (zu Deutsch: Meeresbeschützer), verschwunden bzw. aus Deutschland geflohen ist. Er wurde am 13. Mai 2012 in Frankfurt (Deutschland) verhaftet, aufgrund eines Haftbefehls in Costa Rica und sollte dorthin ausgeliefert werden. Doch über die Auslieferung sollte erst noch das Oberlandesgericht Frankfurt am Main entscheiden.

Paul Watson wurde in der Zwischenzeit auf Kaution von 250.000 Euro  und mit Auflagen (natürlich) freigelassen und sollte auf seinen Prozess warten. Am 23 Juli 2012 wartete die Polizei vergeblich auf Paul Watson, der sich jeden Tag bei ihnen melden sollte.

Mittlerweile hat sein Anwalt den Behörden mitgeteilt das er, mit unbekanntem Ziel, das Land verlassen hat.

Wie ich gerade gelesen habe gab es mittlerweile auch einen Auslieferungsantrag von Japan.

Soweit was man in den Nachrichten erfahren kann.  Natürlich wird dazu auch noch die ein oder andere weitere Information dazu gegeben.

Hier möchte ich auch mal ein paar Worte dazu sagen.

Einige haben mit Sicherheit schon festgestellt das ich das Leben Unterwasser liebe. Ich liebe die Natur generell, aber das Leben in den Ozeanen fasziniert mich einfach. Und besonders die größten Bewohner unserer Planeten, Wale.
Ich habe noch nie einen mit eigenen Augen gesehen und dennoch sind sie bereits in meinem Herz. Einer meiner größten Wünsche ist es einmal mit Walen zu tauchen und sie in ihrem natürlichen Lebensraum zu erleben.

Irgendwann bin ich dann auf die Sea Shepherd Conservation Society aufmerksam geworden. Seit dem Zeitpunkt habe ich mich ein wenig intensiver damit beschäftigt, sofern es die Zeit zuließ. Und ich bin schwer beeindruckt von den Leuten.
Warum?

Nun, jeder kennt die großen Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace oder WWF. Sie erzählen laut was sie gern ändern wollen würden und machen Meetings, Protestaktionen, schreiben Briefe zu irgendwelchen Leuten, schreiben große Werbeplakate und so weiter.
Der Unterschied bei der Sea Shepherds Conservation Society ist: Die tun was!

Ich habe sie zufällig gefunden und nie vorher von den Leuten gehört, weil sie nicht unnötig viel Geld in Werbung stecken, sondern das Geld nutzen um was zu ändern.
Sie kaufen z.B. Boote und fahren damit (z.B.) in die Antarktis um dort den Japanischen Walfänger vom Walfang abzuhalten. Der Walfang ist eigentlich, durch Regulierung der IWC, verboten. Aber Japan nutzt eine Grauzone im Gesetz um trotzdem Wale zu jagen, zu töten und zu vermarkten.
Denn es dürfen jedes Jahr 220 Minkewale, 100 Seiwale, 50 Brydewale und 10 Pottwale zu wissenschaftlichen Zwecken getötet werden!
Natürlich wird keine Wissenschaft betrieben, sondern Kommerz. Vielleicht wird festgehalten wie groß die Wale waren, damit man irgendwas wissenschaftliches nachweisen kann, falls jemand fragt.

Jetzt ist man an einem Punkt wo man sagen kann “Ja und… wen interessiert’s?” oder “Da muss man was gegen machen!”. Nun kann man es dabei belassen und sich sagen “Ja, schlimm und man muss was machen. Aber ich hab gerade keine Zeit dafür.”. Oder man kommt mit “Der Wille zählt ja.” und das war’s.
Oder man nimmt es in die Hand und macht was. Jetzt kann man auch anfangen mit Briefe schreiben und Plakate hochhalten und Greenpeace beitreten. Oder man entscheidet sich ein Schiff zu kaufen, da hin zu fahren und die Leute vor Ort und Handfest davon abhalten Wale zu töten (oder welches Unrecht an der Natur auch immer verübt wird).

Paul Watson – gebürtiger Kanadier – tat letzteres. Dazu muss man sagen das er einer der ersten Mitglieder von Greenpeace war. Seine Mitgliedsnummer lautete 007 (Zufall? :) ). Damit war er das 8. Mitglied in der Organisation (die erste Mitgliedsnummer ist 000).

1975 waren er und sein Mitstreiter Robert Hunter, die ersten Menschen die ihr Leben zum Schutz der Wale riskierten indem sie sich mit einem Schlauchboot zwischen einen sowjetischen Walfänger und die Wale positionierten.

Watson verließ 1977 Greenpeace und gründete die Sea Shepherd Conservation Society. Die Berichte warum, sind unterschiedlich. Aber ich denke sie laufen alle auf das gleiche hinaus, was für mich durchaus verständlich ist: Greenpeace war ihm einfach zu lasch. Er wollte handeln, nicht quatschen.

Seine eigene Organisation verschrieb sich nun dem Schutz der Meere vor illegalen Handlungen gegenüber der Meeresfauna. Die folgende Geschichte der nun schon 30 Jahre alten Organisation ist lang. Man kann sie detailierter im Internet nachlesen (z.B. bei http://de.wikipedia.org/wiki/Sea_Shepherd_Conservation_Society).

Seid 30 Jahren kämpft er und seine Organisation nun schon gegen das Unrecht auf den Weltmeeren. Und hier kommen wir nun wieder zur Ausgangsfrage:

Ist Paul Watson ein (Öko-)Terrorist?

Ich habe dazu erst einmal geschaut was die Definition von Terrorismus ist.
Wikipedia sagt dazu:

Unter Terrorismus (lateinisch terror „Furcht“, „Schrecken“) sind Gewalt und Gewaltaktionen (wie z. B. Entführungen, Attentate, Sprengstoffanschläge etc.) gegen eine politische Ordnung zu verstehen, um einen politischen Wandel herbeizuführen. Der Terror dient als Druckmittel und soll vor allem Unsicherheit und Schrecken verbreiten oder Sympathie und Unterstützungsbereitschaft erzeugen.
Quelle: Wikipedia

Damit ist Terrorismus (folglich auch Terrorist) ausgeschlossen. Denn die Aktivisten sind nicht mit herkömmlichen Waffen ausgestattet. Auch wird niemand entführt.
Im Gegenteil, sie lassen sich selbst “entführen” indem sie sich auf die Schiffe der Gegenseite begeben.
Sprengstoff oder scharfe Munition wird auf keinem der Schiffe und von keinem Aktivisten mitgeführt.

Ihre Waffen bestehen aus Stinkbomben, Farbgeschossen (herkömmliche Painballs), Seilen, Wasserwerfern und den Schiffen.

Wer das mal in Aktion sehen möchte, dem empfehle ich wärmstens die Whale Wars Serie von Animal Planet zu gucken. Animal Planet begleitet die Sea Shepherd Kampagnen in der Antarktis nun schon seid 5 Jahren.
Dort unten Kämpfen die Aktivisten aktiv gegen den Walfang durch die Japanische Walfangflotte (wie schon oben beschrieben). Und sie sind dabei teilweise extrem erfolgreich. Im Februar 2011 wurde die Walfangsaison sogar 6 Wochen vor dem eigentlichen Ende abgebrochen.
Das erklärt den Hass von Japan auf die Aktivisten und besonders deren Kapitän Paul Watson.

Sea Shepherd Aktivisten

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Watson)

Doch die Sea Shepherds operieren auch in anderen Teilen der Erde und haben Kampagnen gegen Shark Finning (wobei Haien die Flossen abgeschnitten werden und der Hai (ohne Flossen, aber noch Lebendig) wieder ins Meer zurück geworfen wird), Robbenjagt, Delphinabschlachten und andere Verbrechen an den Meeresbewohnern. Zusätzlich unterstützen sie teilweise Naturschutzgebiete, wie bei den Galapagosinseln.

Das alles freut natürlich die Tierschützer und -freunde. Auf der anderen Seite freut es definitiv NICHT die Wilderer die sie stören, vertreiben und komplett lahm legen.
Und wer wissendlich das Gesetz bricht oder Schlupflöcher sucht, der hat definitiv ein gewisses Aggressionspotential. Der kleine Fischer wir sich einfach nur blau ärgern, wenn er von den Aktivisten vertrieben wird. Was will er mehr machen?

Aber wenn der gestörte Sünder “größer” ist, dann ist auch die Macht größer.

Zum Beispiel “störten” sie Fischer vor den Kokosinseln beim wildern und illegalem Fischen. Wie sich herausstellte arbeiteten die Fischer für einen korrupten Marinegeneral aus Ecuador. Der fing die Sea Shepherds mit einem Kanonenboot ab und wollte Paul Watson dafür festnehmen lassen, das er seine Wilderei gestört hatte.
Zu Watsons Glück kamen Einheimische, die von der Aktion gehört hatten und davon begeistert waren, auch schnell auf die Bildfläche und damit auch Reporter. Da das Gesetz auf Watson’s Seite war, schlichen sich die Marineoffiziere davon (ohne Watson mitzunehmen).

Es hätte aber auch anders ausgehen können. Sie hätten die Schiffe der Aktivisten auch einfach versenken können. Was sie wahrscheinlich nicht taten da die Aktivisten nicht unter Ecuadorianischer Flagge fuhren und es viele Fragen gegeben hätte, die die Wilderer nicht hätten beantworten können.

Und dann gibt es da auch noch den Walfang der Japaner. Hier legt sich die Sea Shepherd nicht nur mit einer Walfangorganisation an. Dahinter steht auch Japan selbst. Was sie nun im letzten Jahr bewiesen haben, als der Staat Japan den Walfängern über 20 Millionen Dollar spendeten. Welche auch in Sicherheitsmaßnahmen gesteckt wurden. (Das Geld kam übrigens aus dem Tsunami-Hilfsspenden Topf!!!).
Das Schiff der Walfangflotte welches für die Sicherheit zuständig war, wurde von nun an als Regierungsschiff registriert und gehört nicht mehr zur Walfangflotte, sondern zur Regierung von Japan.
Das zeigt deutlich das die Regierung von Japan selbst am Walfang beteiligt ist.

Und dann gibt es da noch die Regierung von Costa Rica. Hier ist Paul Watson 2002 gegen das  Shark Finning vorgegangen und hat den Fischern das Handwerk gelegt. Costa Rica ließ ihn daraufhin verhaften. Mit der Anklage von “Behinderung der Schifffahrt”. Vor Gericht konnten aber alle Anschuldigungen mit Videos wiederlegt werden und Paul Watson kam wieder frei.
Nun, 10 Jahre später, wurde der Haftbefehl gegen ihn wieder aufgenommen.

Selbst Interpol hat die Empfehlung herausgegeben das man Paul Watson nicht verhaften sollte, da politische Motive hinter dem Haftbefehl vermutet werden. Daher wurde auch kein internationaler Haftbefehl von Interpol herausgegeben.
Wie gesagt hat Paul Watson in den 30 Jahren nicht nur Freunde gemacht. Und viele seiner Feinde sind mächtig und wollen ihm nicht unbedingt gutes, wenn man betrachtet das er vielen Leuten Millionengeschäfte versaut hat. Und bei Geld hört bekanntlich der Spaß auf (insbesondere bei kriminellen Machenschaften).

Und natürlich wehren sich die Attentäter auch dagegen. Einmal wurde sogar scharf auf Paul Watson geschossen. Zum Glück passierte ihm dabei nichts.

 

Nun landete Paul Watson am 13 Mai 2012 am Flughafen von Frankfurt am Main und wurde prompt von den deutschen Behörden festgenommen. Warum die deutschen Behörden dies getan haben weiß wohl niemand so wirklich. Wie gesagt, es gab keinen internationalen Haftbefehl und Deutschland hat kein Auslieferungsvertrag mit Costa Rica.

Paul Watson wurde am 21 Mai 2012 gegen eine Kaution von 250.000 Euro erst einmal wieder freigelassen. Mit der Auflage sich täglich beim zuständigen Polizeirevier zu melden.
Am 23 Juli 2012 tat er dies nicht mehr. Er hat Deutschland mit hoher Wahrscheinlichkeit verlassen.

Warum er diesen Schritt gegangen ist, das weiß noch niemand genau. Aber ich denke er wird seine Gründe haben.

Ein Grund könnte sein das nun auch Japan einen Auslieferungsantrag gestellt hat. Die Wahrscheinlichkeit nicht nach Costa Rica ausgeliefert zu werden war recht groß. Da Deutschland kein Auslieferungsvertrag mit Costa Rica hat und Politische Hintergründe für den Haftbefehl sehr nahe liegen. Doch wenn Japan auch einen Auslieferungsantrag gestellt hat, dann wäre diesem viel eher Stattgegeben worden. Und in Japan ist Paul Watson auch kein gern gesehener Mann. Ich bin überzeugt das er Japan (genauso wie Costa Rica) nicht wieder Lebend verlassen hätte. Wie heißt es, “Wer etwas will, der findet Wege!”.

 

Ich denke juristisch war es mit Sicherheit keine gute Idee. Wer schon einmal vor einer Strafe davongelaufen ist, der weiß das man damit kein Vertrauen schafft. Und eigentlich denke ich das er immer versucht so Gesetzeskonform zu handeln, wie möglich. Er ist kein Terrorist. Meist setzt er sogar einfach nur Gesetze durch, die eigentlich existieren, wo sich nur niemand darum kümmert ob sie eingehalten werden oder nicht.

Ich denke er wird einen guten Grund haben um es sich nun mit der deutschen Justiz zu verscherzen.
Wobei in meinem Kopf noch immer die Frage ist WARUM Deutschland ihn überhaupt verhaftet hat.

Paul Watson (und alle anderen der Sea Shepherd Aktivisten) ist einer der wenigen Menschen auf dieser Erde der sich aktiv und mit großem Erfolg gegen Umweltsünder stellt. Er hat sich eine kleine Flotte aufgebaut, mit Hilfe von Unterstützern und fährt damit rund um den Globus um gegen das Unrecht gegen die Meere zu kämpfen… und ist damit erfolgreicher als die meisten anderen Organisationen (vielleicht der Erfolgreichste)!
Bei den Aktionen bricht er keine größeren Gesetze, es werden keine Waffen eingesetzt die zur Kriegsführung dienen (Wasser, Stinkbomben und Farbe kann man ja nicht wirklich als Waffen bezeichnen).

Und dabei hält er sich auch noch weitgehend an das Gesetz. Er spielt ja kein Schiffe versenken oder tötet Menschen. (Wenn ich mir ansehe wie brutal und ohne schlechtes Gewissen manche Menschen Tiere töten… dann würde ich vielleicht ganz anders handeln.)

Es ist mir absolut unverständlich wie die deutsche Justiz (und nicht zuletzt steht dahinter auch die Regierung) einen solchen Mann verhaften kann. Das Deutschland das engstirnigste Land auf diesem Planeten ist, das wissen wir alle. Aber was bitte ist die Begründung solch einen Mann festzunehmen, wenn sogar Interpol davon abrät dem Haftbefehl von Costa Rica zu folgen, da dieser auf politischen Hintergründen basiert?

Ich hoffe das die deutschen Behörden ihren Fehler einsehen und den Haftbefehl gegen Paul Watson fallen lassen – für immer und trotz seiner Flucht. Denn dieser Mann nimmt etwas in die Hand was eigentlich alle wollen, nur niemand tut.
Er versucht (meist erfolgreich) unsere Natur zu bewahren. Dank Leuten wie ihm haben unsere Nachfahren vielleicht noch die Möglichkeit einen Wal oder Robben oder Delphine (oder oder oder) in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen.
Nicht nur auf Bildern, in Videos oder irgendwelchen Aquarien.

Ich glaube das, wenn niemand (aktiv!) dagegen vorgeht, viele wundervolle Geschöpfe in den nächsten Jahren von unserem Planeten verschwunden sein werden. Und ich rede nicht von “in 50 Jahren” oder “in 20 Jahren”… ich meine in den nächsten 5 bis 10 Jahren.
Viele davon wahrscheinlich grausam abgeschlachtet… aus Profitgier.

Apropos… wusstest Du das Wal- wie auch Delphinfleisch hochgiftig ist? Scheißegal, wird trotzdem gejagt, getötet und gegessen. Ein Wal bringt bis zu 1 Million Dollar!

Wale sind die größten Kreaturen auf unserem Planeten und für mich die Faszinierendsten.

Die Menschen stellen sich immer größere Armutszeugnisse aus. Ob es nun Deutschland ist oder Japan oder der Rest der Welt.
Mich macht das ganze unendlich traurig und wütend…

Hier noch ein Video zur Sea Shepherd und Paul Watson, für alle die mehr erfahren wollen:

Aussterben ist für immer!

Mein Respekt für alle die Aufstehen und etwas tun! See you hopefully soon.

PS: Falls das jemand von Sea Shepherd liest… Antwortet mir mal bitte auf meine eMail. :)

Quellen:

Weltnichtrauchertag – Lass dich nicht einwickeln!

Hallo zusammen,

Weltnichtrauchertag 2012 - Lass dich nicht einwickeln!für alle die es noch nicht wissen, heute ist Weltnichtrauchertag. Die meisten wird es wahrscheinlich nicht interessieren und Rauchern geht es wahrscheinlich eh am Ar*** vorbei. Aber ich wollte wenigstens mal darauf hingewiesen haben :)

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Weltnichtrauchertag vor genau 25 Jahren ins Leben gerufen. Und seit dem Tag wird jedes Jahr am 31. Mai eben dieser Zelebriert.

Wie bei vielem, gibt es auch für den Weltnichtrauchertag ein Motto. Das lautet dieses Jahr “Lass dich nicht einwickeln!”.
Es ist eine Anspielung auf die Promotion (oder sollte man besser Propaganda sagen?) der Tabakindustrie.
In Deutschland ist die Werbung für Tabakwaren ja verboten. Dennoch schafft es die Zigarette bzw. die Tabakindustrie es noch immer jährlich tausende Menschen in ihren Bann zu ziehen. Natürlich ist das Nikotin die beste Waffe dabei. Eine Zigarette kann ausreichen um Süchtig zu machen.

Dennoch muss jemand erst einmal auf den Gedanken kommen an dem stinkenden Ding zu ziehen… und das eine volle Zigarette durchzuhalten.
Und ist man erst einmal abhängig… dann hat man sich einwickeln lassen. Man verunreinigt den eigenen Körper, schadet noch viel mehr der eigenen Gesundheit (und der anderer) und wirft kontinuierlich Geld zum Fenster raus. Gewinner ist die Industrie und der Staat. Vorteile gibt es keine!

Also: Nicht einwickeln lassen! Nichtraucher bleiben und alle Vorteile sind mit dir!

Viele Grüße
Gordon

Bildquelle: http://www.who-nichtrauchertag.de

Heute vor 100 Jahren im Atlantik – Die Titanic sank

Hallo.

Da mich MSN gerade so aufdringlich darauf hingewiesen hat… heute mal ein wenig Geschichte. Denn heute vor genau 100 Jahren sank der Luxusliner Titanic im Atlantik. Das damalige größte Schiff galt als unsinkbar. Dann kam der Eisberg… und bewies das Gegenteil. Die Titanic wurde am 02. April 2012 in Dienst gestellt und kollidierte am 12. April 1912 um 23:40 mit dem Berg aus gefrorenem Wasser und sank in 2 Stunden und 40 Minuten.

Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall. Auch wenn es die Leute wohl nicht gerettet hätte wenn man nicht behauptet hätte das die Titanic unsinkbar ist. Aber vielleicht hätten die Männer dann damals ein Auge mehr offen gehalten. Vielleicht dachten die Männer im Ausguck ja “Das Baby ist unsinkbar, was kann uns schon passieren?”. Wer weiß, reine Spekulation.
Definitiv ist jedoch das dass Schiff viel zu wenig Rettungsboote an Bord hatte um alle Passagiere und Besatzungsmitglieder aufzunehmen. Das dürfte definitiv auf die “Unsinkbarkeit” zurückzuführen sein.

1502 Menschen starben in der Nacht vom 12. zum 13. April 1912 im Nordatlantik bei eisigen Temperaturen im und außerhalb des Wassers. Nur 1/3 aller Seelen an Bord wurden durch die (nicht einmal voll besetzten) Rettungsboote und dann von der RMS Carpathia gerettet werden.

Am 1. September 1985 wurde der Ozeanriese von den Forschern Jean-Louis Michel und Robert Ballard 3.803 Meter unter der Wasseroberfläche wiederentdeckt.
Seitdem wurden viele Tauchfahrten zur Titanic unternommen. Zum einen um kleine Teile zu bergen (Kronleuchter, Teller, Stücke, etc.) und zum anderen um offene Fragen zu klären. Es wurden dabei ca. 5500 Objekte von der Titanic geborgen. Manche befinden sich in Museen und andere in Wanderausstellungen. Auch einige Fragen konnten geklärt werden (mehr dazu bei Wikipedia… das geht sonst zu weit hier :))

Es werden sogar Tauchfahrten für “Privatleute” angeboten. In Gänsefüßchen da der Preis bei 50.000 Euro liegt. Wer das Privat finanzieren kann… ich will mit!!

Wie geht es nun weiter mit der guten alten Titanic? Nun, es geht nicht mehr lange weiter. Die Lady wird da unten langsam aber sicher zersetzt. 1980 gab man dem Wrack noch etwa 50 Jahre… jetzt sind es nur noch 5 – 10 Jahre der man der Titanic gibt, bevor das Eisen so stark zerfressen ist das sie gänzlich in sich zusammenfällt. Es wurde sogar ein neues Bakterium gefunden das Eisen zersetzt. Es wurde nach dem Fundort benannt: Halomonas titanicae

So wie es aussieht werde ich den Riesen wohl nie selbst zu Gesicht bekommen können. Bevor ich 50.000 Euro übrig (!) hätte… wären wohl noch mal 100 Jahre rum. Schade, stelle ich mir total … unbeschreiblich … vor, in 3.803 Meter abzutauchen und diesen berühmten Ozeanriesen zu besuchen der vor 100 Jahren das letzte mal das Tageslicht erblickte. Das wäre definitiv eines dieser unbeschreiblichen und einmaligen Ereignisse im Leben.

Heute vor 100 Jahren…

PS: Wusstest Du das es eine Frau gibt die bei allen 3 Schiffsunglücken der 3 Schwesterschiffe dabei war und alle 3 überlebt hat? Violet Jessop… das nenne ich mal ein Glückskind.

Mein neues Baby – Olympus Zuiko Digitaled 70-300mm 1:4.0-5.6

Hallo.

Ich habe mir letzten Monat mal wieder ein neues Baby geleistet. Ein “Zuiko Digitaled 70-300mm 1:4.0-5.6” Teleobjektiv für meine Olympus E-410.
Wie manche ja sicher schon bemerkt haben Fotografiere ich gern mal ein “bisschen”. Zum Glück gibt es ja schon Terrabyte-Festplatten :D

Es hat mich dabei schon lange Aufgeregt das der Zoom des Standartobjektives (17,5 – 45 mm) so klein ist. Für Landschaftsaufnahmen reicht das ja meist. Auch Makroaufnahmen von sich nicht bewegenden Objekten sind klasse. Aber wehe ist mal weiter weg. Dann ist man aufgeschmissen. Versucht man es doch ist das eigentliche Motiv ein kleiner Punkt auf einem großen Foto. Auch Tiere haben es nicht so gern wenn man ihnen auf die Pelle rückt. Und ehe man nah genug dran ist, um ein detailreiches Bild zu schießen, ist das Tier von dannen.

Also musste etwas größeres her. Die Entscheidung ist endgültig gefallen als wir in Larnaka waren und Flamingos fotografieren wollten. Der Salzsee dort ist recht groß im Moment und die Flamingos natürlich genau in der Mitte. Keine Chance mit den maximalen 45mm.

Und so ging es zu eBay, Online Shops und letztendlich auch in Läden. Im Laden war die Chance das 70-300mm zu bekommen gleich null. Casio und Nikon… ja dafür bekommt man überall etwas. Aber Olympus scheint in den Geschäften nicht so gern angeboten zu werden. Auch bei eBay sind Olympus-Objektive nicht so sehr vertreten. Habe ich vielleicht auf das falsche Pferd gesetzt? Egal, reicht bis jetzt.

Dann habe ich das 70-300mm entdeckt. Das sollte es werden. Das größte (Original-)Teleobjektiv für meine Kamera und hatte auch sehr gute Rezessionen. Also ging es ans Preise vergleichen. Ich habe ja auch keinen Goldesel im Keller. Und hier gibt es – wie immer – eine gewisse spanne. Von 300 Euro bis 500 Euro ist man dabei. Plus Versand. Der nach Zypern auch nicht zu verachten ist und auch verglichen werden muss.

Letztenendes habe ich dann doch wieder bei eBay zugeschlagen. Ein gebrauchtes für 212 Euro. Gut, gebraucht. Aber laut Verkäufer top ok. Also was solls. Ersteigert und dann… warten. Die Zyprische Post hat sich auch diesmal nicht beeilt und so dauert es mal wieder gute 3 Wochen bis das gute Stück endlich da war.
Doch der Tag kam… zum Glück. Und mein neues Baby konnte endlich von mir ausgetestet werden. Natürlich sofort daheim.

Die ersten Fotos… geil, aber ein wenig enttäuschend. Ein bisschen mehr Vergrößerung hätte ich mir schon gewünscht und vorgestellt. Doch es war bei weitem mehr als meine 45mm zuvor.
Doch wenige Tage später, beim ersten Outdoor-Shooting, dann doch der aha-Effekt. Jetzt entfaltete sich der Zoom richtig und die entfernten Dinge kamen ordentlich nah :)

Doch schon beim sichten der Fotos zu Hause am Computer die nächste Enttäuschung. 90% der Bilder waren Schrott. Total verwackelt und unscharf. Was war passiert? Natürlich habe ich gern und viel den Zoom ausgenutzt und gern auch mit vollen 300mm auf das “Ziel” draufgehalten. Nur sollte man dann auch beachten das jede Eigenschwingung sich mit “vergrößert”. Alles lässt die Kamera wackeln… der Puls, die Atmung, der Wind… zittrige Hände sowieso. Bei 45mm ist das noch fast egal… bei 300mm absolut nicht mehr. Da braucht man dann schon ein Stativ oder eine absolut ruhige Hand und eine kurze Belichtungszeit. Das gibt dem ganzen das Kontra. Auch ist die Bildqualität nicht mehr so gut. Hier weiß ich aber nicht ob es das Objektiv ist oder die größere Brennweite.
Und dann habe ich am Wochenende noch einen weiteren Nachteil entdeckt. Wer zwei Objektive hat… der muss ständig wechseln. Kleines Objektiv für Landschaftsaufnahmen und großes Objektiv für Details und entfernte Objekte. Das hat nix mit dem Objektiv selbst zu tun, aber nervt total. :o

Um jetzt nicht den Eindruck zu erwecken das dass Objektiv Mist ist… nein, ich muss mich nur daran gewöhnen. Ich liebe das neue Objektiv :) Makroaufnahmen sind klasse, selbst wenn das Objekt 2 Meter entfernt ist. Entfernte Dinge kommen ganz nah. Ich liebe es.
Muss mich nur an die neue Gebrauchsweise gewöhnen… und vielleicht noch ein besseres Stativ besorgen… bzw. weniger zittern :)

Und das nächste Objektiv wird irgendwann definitiv ein Makroobjektiv. Ich liebe Makro :) Die kleine Welt ganz groß machen :)

Hier noch ein paar Bilder. Mehr gibt es bald, wenn ich endlich mal meine Ausstellung geplant und gestartet habe. Zur Ausstellung schreibe ich dann auch noch was.















Liebe Grüße
Gordon

Lebende Schlüsselanhänger aus China

Gerade wurde ich bei Facebook mal wieder auf einen Beitrag aufmerksam. Ich dachte erst es geht mal wieder um irgendeinen Schrott. Aber da ich Schildkröten auf dem kleinen Foto gesehen habe, musste ich einfach mal drauf klicken. Was ich dann lesen durfte grenzt mal wieder an Wahnsinn aus Fernost.

Tierquälerei lebende Schlüsselanhänger

Zu sehen ist ein Bild mit Schlüsselanhängern. Diese bestehen aus einem kleinen durchsichtigen Plastikbeutel in dem sich eine Flüssigkeit befindet in der ein kleines Tier ist. Fische, Schildkröten oder Lurche. Das bizarre an der Sache ist… die Tiere leben noch!

Das ist so unglaublich das man kaum Worte dafür findet. Im Bericht wird gesagt das die Flüssigkeit mit Nährstoffen angereichert ist. Das hält das kleine Tier für 2 Monate am Leben… bevor es endlich verhungert und damit erlöst wird. Ich denke damit ist eine neue Extremform der Tierquälerei erreicht. Ein Tier in ein Minibehältnis zu sperren und es für eine gewisse Zeit am Leben zu erhalten. Wenn die Zeit um ist, verhungert es und stirbt qualvoll… aber endlich.

Man ist ja nun schon so einige Stories aus Fernost gewöhnt. Aber wenn Sie Heuschrecken grillen um sie dann zu essen… sollen Sie. Iss was du tötest. Und wer auf Heuschrecken (oder sonstiges) steht, mein Gott. Sollen Sie. (Ich würde es ja auch mal probieren wenn ich da bin.)
Aber Tiere zu töten und sie dann einfach wegzuwerfen finde ich schon abartig. Wenn man Sie dann auch noch zu Tode quält… dann ist das ohne Worte abartig.

Und wer das auch noch (für ca. 1 Euro) kauft, der gehört gleich auch in solch einen Tütchen gesteckt und verschweißt. Denn wo kein Markt ist, da ist auch kein Angebot bzw. es verschwindet wieder. Aber ich wette es gibt genug Leute die das total Hip finden und sich gleich mal eine kleine “krabbelnde” Schildkröte oder einen “schwimmenden” Goldfisch ans Schlüsselbund hängen.

Es gibt jedoch auch eine Petition gegen diese Tierquälerei. Wenn Du möchtest, dann kannst Du auf der folgenden Seite auch Unterschreiben und mithelfen dem ein Ende zu bereiten: http://www.change.org/petitions/stop-living-creatures-being-sold-as-keyrings

Hier 2 Videos von Youtube über diese abartigen Schlüsselanhänger.


Und wo wir gerade dabei sind. Beim durchsehen von Youtube habe ich gleich noch etwas abartigeres gefunden. Es ist echt krank wozu Menschen imstande sind.
Hier hat jemand in einem Fischgeschäft eine Schildkröte gefunden. Der Panzer war am Rücken abgeschnitten, so das die Innereien offen lagen. Und das Tier lebte noch!! Mindestens eine Stunde, doch wahrscheinlich viel länger. Grausam!