[PHP] Zahlen runden mit PHP

Hallo zusammen,

heute mal wieder ein bisschen PHP. Eine kleine Anleitung zum hantieren mit Zahlen in PHP. Genauer gesagt das runden von Zahlen.

In PHP gibt es einige Funktionen mit denen man Zahlen runden kann. Dazu zählen number_format, ceil, floor und round. Mein persönlicher Liebling ist number_format. Warum?

Weil diese Funktion nicht nur rundet, sondern die Zahl auch gleich noch vernünftig Formatiert, soweit gewünscht. Der Syntax ist:

Syntax: string <strong>number_format</strong> (float Zahl [, int Dezimalstellen [, string Dezimaltrenner, string Tausendertrenner]])

Die Funktion kann mit einem Parameter, 2 oder 4 aufgerufen werden, nicht jedoch mit 3. Also

number_format (Zahl);
number_format (Zahl, Dezimalstellen)
oder
number_format (Zahl, Dezimalstellen, Dezimaltrenner, Tausendertrenner);

Ein Beispiel:

number_format (15329.6956, 2, ",", ".");

Ergibt eine Ausgabe von: 15.329,70

Die nächste Funktion, bzw. Funktionen sind ceil und floor. Diese runden einfach auf (ceil) oder ab(floor). Der Syntax lautet float ceil ( float $zahl ) bzw. float floor ( float $zahl ). In beiden Fällen wird auf die nächste Ganzzahl auf- bzw. abgerundet.

Und zu guter letzt die Funktion round. Sie ist das Mittelstück zwischen den vorherigen 3 Funktionen. Sie rundet einen Fließkommawert auf oder ab und man kann die Nachkommastellen angeben. Der Syntax lautet:
float <strong>round</strong> ( float <code>$zahl [, int $dezimalstellen = 0 [, int $modus]] )

Ein Beispiel:

round(15.1698, 2) ergibt: 15.17

Beachte das beim Programmieren immer mit dem Englischen Nummernformat gearbeitet wird. Dezimalstellen werden mit einem Punkt “.” abgetrennt und Tausenderstellen (wenn Sie denn einen Trenner haben) mit einem Komma “,”. Also genau andersrum als bei uns.
Deswegen ist die number_format Funktion ja auch so interessant ;)

Viele Grüße
Gordon

Suche nach Vera K. blieb erfolglos. :(

Hallo zusammen,

heute habe ich leider schlechte Nachrichten zu berichten.

Nachdem wir über das Unglück von Vera K. gehört hatten, habe wir uns am Sonntag auf die Suche nach ihr gemacht. Unseren Informationen zufolge ist sie an einem Strand in der Nähe von Paphos verunglückt. Wir hatten sogar (unbestätigte) GPS-Koordinaten.

Also haben wir uns am Sonntag alle auf den Weg nach Paphos gemacht. Ira, Chester, Michael, Alice und ich. Bewaffnet mit Schnorchelausrüstung. In Google Earth noch schnell die Koordinaten eingegeben um zu sehen wo die Stelle ungefähr ist. Es ist ein Strand neben dem letzten Hotel in Paphos. Nahe dem Wasserpark.
Unterwegs ist Alex noch zu uns gestoßen.

Irgendwann gegen 15 Uhr sind wir dann an dem Strand eingetroffen. Er war unerwartet überfüllt. Man kann eigentlich sagen er war knacke voll. Fast so schlimm wie der Nisi-Beach in Ayia Napa. Mir war sofort klar das dies die Suche nicht einfacher machen würde. :( Noch schlimmer waren die ganzen Paddler und Jetskis.

Und zu allem Überfluss bauen die da auch noch gerade Wellenbrecher hin. Am Sonntag hat natürlich niemand gearbeitet. Aber durch die Veränderung war das Wasser entsprechend trübe. Die Sicht am Ufer lag bei wenigen Zentimetern. Nach den Wellenbrechern wurde es klarer und die Sicht stieg auf ca. 20 Meter an.

Die vermutete Position von Vera K. war ungefähr 200 Meter vom Strand. Außerhalb des Schwimmerbereichs. Wir haben das Wasser nach einer Boje abgesucht, die ihre Position markieren könnte. Es gab dort einige Bojen. 2 große weiter Außerhalb und ein paar kleinere näher am Schwimmerbereich.

Vera K.

Wir mussten unsere Suche dann doch abbrechen, da es zu gefährlich war mit den Jetskis. Selbst im Schwimmerbereich sind die Idioten gefahren. Einer kam unweit von mir vorbei um einen Kumpel vom Strand aufzusammeln. Das bemerkte der Rettungsschwimmer (selbst auf einem Jetski) und fuhr zu dem Typen rüber. Dabei verpasste er mich noch knapper. Auch beim Freitauchen wäre ich fast mit 2 Kanufahrern zusammengestoßen, die auf einmal aus dem nichts da waren.

Uns wird leider nichts anderes übrig bleiben als mit einem Boot nach Vera K. zu suchen. Sie muss dort irgendwo in einer Tiefe von 12 Metern liegen und auf uns warten :) Nur die Suche mit einem Boot wieder teurer und im Moment ist Geld absolute Mangelware :(
Na mal schauen was sich die nächsten Tage und Wochen ergibt. Die Hoffnung stirbt ja zuletzt.

Dennoch war es schöner Sonntag. Mal nix tun und was neues sehen.

Viele Grüße
Gordon

Roadtrip in Zypern – Follow the sun

Hallo zusammen,

mal wieder ist ein super geiles Wochenende vergangen:) (PS: jetzt ja schon 2 Wochen her)
Ich vermute es wird mal wieder ein Roman, also hole Dir schon mal einen Kaffee und ein paar Kekse ;)

Wir (Alice und ich) haben vor ein paar Wochen mal die spontane Idee gehabt einen Roadtrip zu machen. Dabei ging es darum den Sonnenaufgang im Karpaz (der Ostzipfel von Zypern) zu sehen und dann den ganzen Weg nach Akamaz (Westende von Zypern) zu fahren um dort am selben Tag den Sonnenuntergang zu erleben.

Am letzten Wochenende war es dann soweit. Vorab haben wir unser Vorhaben noch an die Facebookseite der Couchsurfer Zypern gepostet. Falls von den Leuten noch jemand mitkommen will.

Wer Couchsurfing nicht kennt… Das ist eine Internetseite mit einer sehr interessanten Idee. Menschen die gern Reisen bieten anderen ihre Couch zum Übernachten an. Das heißt jemand Meldet sich und fragt ob er auf der Couch für ein paar Tage Übernachten kann. Dafür kann man selbst aber auch die Couch von anderen Leuten nutzen. Reise ich jetzt also z.B. nach Paris für ein paar Tage, dann gucke ich wer in Paris angemeldet ist und eine Couch anbietet. Den schreibe ich dann an und wenn alles klappt, dann habe ich für ein paar Tage eine kostenlose Übernachtungsmöglichkeit und komme gleich noch in Kontakt mit den Leuten dort. Zudem bekommt man mit Sicherheit ein paar Insidertipps und vielleicht hat derjenige sogar ein bisschen Zeit und Lust mir was zu zeigen oder was zu unternehmen. Also eine super Sache.

Natürlich habe ich in meinem kleinen Zimmerchen hier nicht auch noch eine Couch. Aber es haben sich überall auch Gruppen zusammen getan die sich auch einfach nur mal Treffen und ein Bier trinken gehen oder was unternehmen. Couchsurfer sind generell sehr aufgeschlossene Menschen. Sonst würden sie nicht Couchsurfen ;)

Es haben sich dann auch ein paar Leute für unser Unterfangen interessiert und 4 oder 5 hatten fest zugesagt. Angelina, eine – momentan – Dauerreisende, war sogar schon dort in der Gegend.

Gopro FensterhalterungWir sind schon am Freitag Abend los. Natürlich total verspätet. Ich hatte vergessen die Autohalterung für die GoPro vorher von Chester zu holen. Also mussten wir da auch noch vorbei. Ich glaub so gegen 7 sind wir dann endlich aus Limassol losgekommen.
Bis zum Karpaz sind es gute 250km. Erst nach Nikosia, dann über die Grenze und den ganzen Weg über die Dörfer nach Karpaz. Ich hätte nicht damit gerechnet das wir vor um 12 da sind. Aber erstaunlicherweise ging es relativ fix und wir trudelten um halb 12 bei Burhan ein. Burhan ist ein Bungalowvermieter am Karpaz.
Wer aufmerksam meinen Blog ließt, der weiß aus dem “I AM”-Artikel was Karpaz ist und was dort los ist ;)

Für alle die nicht fleißig lesen, hier eine Kurzfassung :) Karpaz ist ein Naturschutzgebiet und keine Häuser, Hotels, etc. sind dort zu finden. Nur ein paar Bungalowvermieter haben wohl die Erlaubnis bekommen dort ihre Bungalows hinzusetzen. Strom gibt es dort nur mit Generatoren.

Als wir ankamen, war Burhan (der Besitzer) zum Glück noch wach. So hat er uns einen Platz gezeigt wo wir unser Zelt aufschlagen konnten. Das haben wir dann auch noch schnell getan und nach einen Bierchen am Strand sind wir dann auch darin verschwunden. Ich hatte meine Luftmatratze vergessen und eine tierisch unbequeme Nacht :( Zudem waren nebenan 2 “ältere” englische Damen die sich bis tief in die Nacht unterhalten haben. Wenn man in einem Zelt schläft, dann gibt es keine Schalldämmung. Sie haben gegenseitig ihre Lebens- und Liebesgeschichten erzählt… war irgendwie auch wieder süß war. Aus manchen Stories hätte man einen Film machen können. Und die eine hatte eine gute Erzählstimme. … Naja, egal. Ich konnte nicht pennen.

Burhans im KarpazAm nächsten Morgen waren wir die ersten die wach waren. Gleich erstmal in den Speiseraum und Kaffee und Zigarette!!! :) Und dann ein Plan machen was wir mit dem Samstag anfangen. Der Roadtrip sollte am Sonntag stattfinden.
Angelina ließ sich auch noch nicht blicken.
So fassten wir den Plan das wir erst einmal zum Agios Philon gucken. Das war mal eine Stadt… vor hunderten von Jahren. Ein bisschen steht noch. Unter anderem die alte Kirche. Davor ist eine Bucht in der angeblich noch Reste vom alten Hafen zu sehen sein sollen… das war natürlich unser Ziel :) Und dann gegen Mittag wieder zurück und Nachmittags zu der Halbinsel die mich verrückt macht. Auch hier wollte ich Schnorcheln gehen. Abends dann noch ein Bier mit den anderen Trinken und dann zum Übernachten schon zum Ende fahren (Sonntag 5:30 Sonnenaufgang… da will ich nicht Frühs noch eher aufstehen um dann dort hin zu fahren… lieber gleich da pennen).

Gegen 9 ist dann Angelina doch noch aufgewacht. So haben wir noch ein bisschen geschnackt und sie über unseren Plan informiert. Sie wollte aber nicht mit uns kommen, sondern lieber auf die anderen warten, die noch kommen wollten.
So haben wir uns dann erst einmal allein auf den Weg gemacht.

Agios Philon ist direkt über Dipkarpaz, dem letzten Dorf an dem Ende. Nachdem wir uns erst einmal umgesehen hatten, haben wir beschlossen direkt am Strand ins Wasser zu gehen und dann zu sehen ob und wo es noch etwas zu entdecken gibt. Gesagt, getan.

Gordon beim SchnorchelnDas Wasser in der ganzen Bucht ist nicht sehr tief. Ungefähr 1-2 Meter. Meist hätte man noch stehen können. Und keine Spur von irgendwelchen alten Hafenanlagen. :(
Wenn man die Bucht ein wenig verlässt, dann wird es schnell tiefer. So um die 3-5 Meter. Aber weiterhin keine Spur von irgendwelchen Überresten von einem Hafen. Dafür haben wir einen Hummer gefunden. Alice wollte ihn gleich mitnehmen und kochen :( Hat sie zum Glück nicht :)

Nachdem wir das gesamte Gelände einmal abgeschnorchelt sind, ging es wieder zurück zum Strand. Ohne jeden Erfolg. :(
Und dann wieder zurück zu Burhan.

Es war bereits Mittag und die anderen immer noch nicht wieder da. So haben wir uns mit Angelina hingesetzt und ein bisschen gequatscht. Gegen 1 beschlossen wir dann zu der Halbinsel aufzubrechen. Die anderen werden schon von allein ankommen und Burhan wusste ja das wir da waren.

Wieder mit Schnorchel und Flossen bewaffnet sind wir dann losgetrabt. Diesmal noch mit einem Sonnenschirm… die Sonne knallte echt arg. Besonders zur Mittagszeit wäre es tödlich gewesen ohne los zu gehen.
Nach einer halben Stunde waren wir endlich da. Sachen abgeladen, Sonnenschirm aufgestellt und ab ins Wasser. Angelina nicht, sie war mehr für Sonnenbaden :) Wir wollten Schnorcheln.
Und so sind wir einmal um die Halbinsel herum geschnorchelt. Für mich war es enttäuschend. Nicht viel zu sehen und ich konnte das Geheimnis der Halbinsel immer noch nicht lösen. :(

Geheimnis der Halbinsel? Verwirrt? :) Naja, diese Halbinsel macht mich wahnsinnig. Schau sie dir auf dem Foto an. Überall rings herum ist feinster Sandstrand. Und exakt wo die Halbinsel anfängt liegen nur noch Steine. Und sehr komisch (schwer zu erklären). Außerdem kommt man nicht auf die Insel rauf. Die Büsche stehen so dicht das ein durchkommen unmöglich ist. Diese Halbinsel hat was mystisches… und macht mich irre :) Ein Piratenversteck, ein Vulkan, … wer weiß :)

Ok. Als wir wieder an unseren Handtüchern angekommen waren, war Angelina weg. Vielleicht hat es ihr zu lange gedauert. Wer weiß.
Wir haben dann auch langsam gepackt und sind wieder zurück gelaufen. Unterwegs haben wir sie dann am Strand mit den anderen – die zwischenzeitlich angekommen waren – gefunden.

GruppenfotoNach ein bisschen Relaxen am Strand ging es wieder zurück in Richtung der Halbinsel und den Dünen. Ein bisschen Spaß auf den Dünen und schließlich zurück zu Burhan und erst einmal ein kaltes Bierchen :)
Der Tag näherte sich dann auch schon dem Ende und der Mond leuchtete hell in die Nacht hinein. Wir beschlossen so gegen 10 Burhan zu verlassen und uns langsam dem Ende der Insel zu nähern.

Das letzte Ende des Weges ist echt nicht mehr als Straße zu bezeichnen. Es ist eine Zumutung. Gerade mit den beiden kleinen Autos. Aber wir schafften es und erreichten den letzten Zipfel von Zypern. Echt komisches Gefühl da mitten in der Nacht am Ende der Insel zu stehen. Zudem das Metallene Geräusch der metallenen Fahnenseile im Wind (am Ende sind 2 riesige Fahnenmaste mit 2 Türkischen Fahnen) und ein Stromtransformator war defekt und ließ ständig den Strom springen wie eine Teslaspule mit dem zugehörigen Geräusch. Echt ein bisschen unheimlich.

Wir beschlossen im Auto zu übernachten. Die anderen wollten allen Ernstes ein Zelt aufschlagen. :o Und taten es dann auch. Der Wind wehte mit einer steifen Briese und die wilden Esel waren nicht weit, das konnte man hören. Aber sie wollten es so… ok. :)
Sie haben ihr Zelt zwischen 2 größeren Büschen aufgeschlagen, damit es wenigstens Windgeschützt ist.

Dann schnappte sich jeder ein Bier und wir versammelten uns alle 6 im kleinen 3-Mann Zelt. Alex hatte seine Gitarre dabei und spielte Lieder (was er auch konnte). War echt cool. Gut, meist habe ich von der Konversation nicht viel mitbekommen, da alle anderen Russisch sprachen und auch sehr oft auf diese Sprache zurückvielen. Auch Russische und Moldawische Lieder gab es zu hören. :) Wir waren 3 Moldawen, eine Russin, eine halb Russin – halb Griechin und ich als Deutscher.
Gegen 12 beschlossen wir dann doch mal zu schlafen, da ja gegen 5 wieder aufstehen mussten und die Fahrer den ganzen Tag fahren mussten.

Dazu gibt es noch eine kleine, nicht unbedingt gute,  Anekdote. Als wir da ankamen und so rumstanden, kam auch noch ein Polizist (oder Parkwächter). Wir dachten schon das es jetzt Ärger gibt. Aber er fragte nur ob alles in Ordnung ist. Wir sagten brav “Ja” und er fuhr dann weiter zu seinem Wachhaus, welches nur 100 Meter weiter war.
Als wir dann schlafen gehen wollten, hat Alex seine Gitarre ins Auto gepackt und das Auto zugemacht. Das dumme war das der Schlüssel noch im Auto war und dieses bereits zu war (wie auch immer er es gemacht hat). Also Auto zu und Schlüssel drin.
Wir haben eine halbe Stunde probiert in das Auto zu kommen. Erfolglos. Dann wurde der Wachmann geholt… Jetzt ist nicht mehr alles ok! :(
Er kam dann auch, konnte aber auch nicht viel mehr machen als wir. Er war aber sehr freundlich und hilfsbereit. Vielleicht freute er sich auch endlich mal etwas Abwechslung auf seinem einsamen Posten da zu haben.
Das Auto kriegten wir nicht mehr auf und um halb 2 gingen wir dann erst einmal schlafen.

5 Uhr am Sonntag morgen klingelte der erste Wecker. Erstaunlicherweise waren wir 3 im Auto sehr schnell wach. Nach 3 1/2 Stunden Schlaf in der Nacht und davor die Nacht war auch nicht besser.
Als erstes raus aus dem Auto, fertigen Kaffee aufgemacht und Kippe angemacht.

Sonnenaufgang in KarpazEs war schon erstaunlich hell und ich bekam ein bisschen Angst das der Sonnenaufgang schon vor 5:30 Uhr sein würde. Also Kameras geschnappt und zum Aussichtspunkt hochmarschiert… für den Fall der Fälle. Die Mädels haben in der Zeit die anderen Wach gemacht und sind dann nachgekommen.

Die Aussicht war traumhaft. Unbeschreiblich. Der Aussichtspunkt ist ein kleiner Berg, auf dem auch die Fahnen stehen. Von da oben Blickt man direkt auf das Meer. Links Meer, rechts Meer und gerade aus auch Meer.
Ich habe schnell die Kameras aufgebaut und fertig gemacht. Wir wollten ja den gesamten Tag aufnehmen. Dafür hatten wir mehr Technik dabei als alles andere.

Nachdem die Technik stand ging es erst einmal ans relaxen. Schön auf einen Stein setzen, Kaffee trinken und den Moment genießen. Und das war richtig ein Moment zum genießen. Man sieht es auf den Bildern und besonders auf dem Film sehr gut.
Du sitzt da. Die Temperatur ist sehr angenehm. Das Meer von 3 Seiten. Der Himmel schon recht hell und der Horizont ist Orange/Rot… kündigt den nahen Sonnenaufgang an. Die Fischer fahren mit ihren Booten raus. Und dann geht langsam die Sonne auf. Einfach Traumhaft.

Wir blieben noch bis um 6 dort sitzen. Dann ging es zu den Autos. Das eine war noch immer Verschlossen und der Schlüssel drin. Es blieb Alex nichts anderes übrig als die Scheibe einzuschlagen um wieder ins Auto zu kommen :(
Nun schnell alles zusammengepackt und dann ging es los zu unserem Road Trip. Wir hatten gut 14 Stunden zeit um an das andere Ende der Insel zu kommen. Das klingt viel für 400km, ist es aber nicht. Nur die letzten 50 km sind Autobahn. Der Rest Landstraße, durch Steppen, durch 2 Gebirge, mit Stops. Ein langer Weg.

Die erste Etappe ging durch das Naturschutzgebiet Karpaz bis zum ersten Dorf Dipkarpaz. Hier wurde ein kurzer Tankstop eingelegt. Am Kiosk gab es noch Zigaretten und Dosenkaffee und dann ging es auch schon weiter.
Hinter Yesilköy ging es dann Richtung Norden nach Balalan und dann über die Küstenstraße im Norden in Richtung Girne. Irgendwo unterwegs gab es dann noch eine zweite Rast für einen frischen Kaffee, um auch das zweite Auge aufzukriegen. ;)

Richtiges Frühstück gab es dann erst um ca. 9:30 in Girne. Schönes türkisches Frühstück… naja, war jetzt nicht soo lecker. Aber der Hunger treibt es rein.
Frisch gestärkt ging es dann weiter nach Nikosia, zum Grenzübergang Metehan. Nach der Grenze noch mal ein kurzer Stop um die langen Klamotten gegen was luftigeres zu tauschen. Mittlerweile war es gegen Mittag und die Sonne knallte schon ganz gut.

Und schon ging es wieder auf die Piste. Nikosia in Richtung Troodos verlassen. Schon auf der kleinen, neuen A9. Erst ging es eine ganze Weile oberhalb des Troodos Gebirges entlang und dann direkt rein. Bis zum höchsten Punkt, auf den 1970 Meter hohen Olympus. Hier erwartete uns eine Käferplage. Noch nie habe ich so viele Käfer auf einen Haufen gesehen. Das hat uns schnell zum weiterfahren animiert. :)

Auf der anderen Seite wieder raus aus dem Gebirge und endlich auf die Autobahn. Nun ging es schneller voran.
Da wir gut in der Zeit lagen, gab es gegen 16 Uhr noch einen Stop am Geburtsort der Aphrodite. Schon eine Runde planschen… pardon… schnorcheln. Dabei habe ich gleich noch eine Silberkette und einen goldenen Armreif gefunden :) Die Damen hat es gefreut. :)

Sonnenuntergang in AkamasUnd letztendlich war um 18 Uhr der letzte Aufbruch. Die letzten Kilometer zum Akamas. Durch Paphos durch und an Coral Bay vorbei erreichten wir die Westküste gegen 19 Uhr. Ein wenig verfrüht. So blieb uns noch Zeit schnell das nahegelegene Restaurant aufzusuchen.
Hier konnten wir schön den Sonnenuntergang mit einem kühlen Blonden genießen. Damit hatten wir es wirklich Geschafft.

Sonnenaufgang im Ostende der Insel und am gleichen Tag den Sonnenuntergang am Westende zu sehen.
War wirklich ein super Trip. Hoffentlich bald mehr :)

So, jetzt habe ich lange genug geschrieben :) Unten noch die Fotos und ein Video. Das offizielle Video wird noch folgen. Da arbeiten wir noch dran.
Bis zum nächsten mal.

Liebe Grüße
Gordon

Hier die Route. Da ist nur ein Fehler bei Balalan. Bei Google gibt es den ersten Teil der Küstenstraße noch nicht.

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Schon mal ein kleines Video mit den Outtakes:

Die Fotos vom Trip:

Tauchen am Three Stars Wrack in Akrotiri / Episkopi Bay

Hallo zusammen,

im Moment komme ich mit schreiben einfach nicht hinterher. :( Deswegen heute nur mal kurz über meinen Tauchgang am vergangenen Sonntag.

Ich habe vor kurzem durch einen Glücklichen Zufall günstig meine Taucherausrüstung komplettieren können. Nun habe ich alles und bin frei :) Jetzt kann ich Tauchen gehen wann immer ich will :)
Aber allein soll man ja nicht. Deswegen bin ich immer noch an einen Buddy gebunden (meist jedenfalls).

Durch einen anderen Zufall habe ich letztens einen anderen Taucher kennengelernt der das Wrack in Akrotiri kennt. Das suchen wir in den letzten Tagen schon verzweifelt auf den Karten von Google Earth. Niemand schien genau zu wissen wo es ist.
Es gibt eines direkt am Strand. Aber das ist zu flach um es zu betauchen. Es gibt jedoch noch ein weiteres in 7 Meter Tiefe. Die Leute im Tauchshop meinten das dass andere ein Teilstück von dem am Strand ist und genau dort sich auch unter Wasser befindet. Ich war schon drauf und dran dort einfach ins Wasser zu springen und danach zu suchen. Mal gut das ich es nicht getan habe. Das andere Wrack ist gut einen Kilometer weiter südlich. Da hätte ich mich dumm und dusselig gesucht und wahrscheinlich nix gesehen.

Es gibt auch große Verwirrung zwischen den Wracks. Manche sagen beide sind eigentlich ein Wrack (aufgrund der Entfernung unwahrscheinlich). Manche vertauschen gern die Namen und überhaupt weiß keiner eigentlich genau was. Zum Glück habe ich eine gute Webseite gefunden in der viele Wracks gelistet sind (http://www.wrecksite.eu). Und in der sind beide Wracks verzeichnet. Daher habe ich die Informationen und hoffe das die wenigstens stimmen (obwohl ich bei der Geschichte nicht sicher bin, dazu mehr weiter unten).

Zum Glück traf ich halt diesen Taucher und er wusste wo es war. Er hat mir und Alice sogar angeboten mit uns dort am Sonntag tauchen zu gehen. Da konnten wir einfach nicht Nein sagen. Auch mein Buddy Ira hatte Zeit und kam mit (was mich immer wieder freut wenn mein Buddy mit mir Taucht… wir sind einfach das beste Team).

Und so ging es am Sonntag morgen los. Halb 9 war treffen beim Tauchshop. Alles in das Auto gepackt und dann noch Ira von Kolossi eingesammelt.
Der Weg zum Wrack der SS Three Stars führt quer durch die Walachei. Nur Feld- und Ackerwege. Gut das Grzegorz ein großes Auto hat. Irgendwann haben wir dann den kleinen Fischerhafen mitten im Nirgendwo an der Westküste der Akrotirihalbinsel erreicht. Hier war schon gut was los. Ein paar Fischer und andere Leute mit kleinen Schlauchbooten.

Das Wrack kann man vom Strand aus sehen. Es ragt teilweise aus dem Wasser raus, da es dort nur 6-7 Meter tief ist. Allerdings muss man auch 250-300 Meter schwimmen bis man es erreicht. Wir haben uns für Schnorcheln entschieden und sind erst 50 Meter vor dem Wrack abgetaucht.

Das Wrack der SS Three StarsTrotz der geringen Wassertiefe ist es schon beeindruckend wenn man es erreicht.
Die offizielle Story die man im Internet findet ist das die SS Three Stars Feuer gefangen hat und in der Episkopi Bay ausgebrannt und gestrandet ist.
Wenn ich mir das Wrack aber anschaue, dann sieht es eher so aus als wäre es Zerbombt worden. Das Schiff wurde förmlich zerrissen und liegt dort in Trümmern. Die Wände sind eingerissen und zerrissen. Die Eingeweide liegen überall zerstreut herum. Teilweise kann man nicht einmal wirklich erkennen welches Teil mal wohin gehörte.
Das war definitiv nicht nur ein Brand. Vielleicht wurde es, nachdem es als Totalverlust erklärt wurde, von der Army noch für Zielübungen genutzt. Wer weis. Die wahren und kompletten Geschichten sind immer schwer zu finden.
Schau Dir einfach unten mal das Video an, dann siehst Du was ich meine.

Unsere Tauchzeit betrug (ohne Weg zum Wrack und zurück zum Strand) genau 60 Minuten. Ich bin mit einem 18 Liter Tank (ja, so ein riesiges Baby hab ich jetzt :) ) an den Start gegangen. Anfangsdruck lag bei ca. 180 Bar und beendet habe ich den Tauchgang mit 100 Bar. Wassertemperatur lag bei kuscheligen 24 Grad und eine Sichtweite von ca. 10 Metern. Die Sicht war nicht so toll. Schlecht für’s Filmen. Der Untergrund ist eine Sand/Schlamm Mischung welche die Sicht ganz schnell verschlechtern lässt, wenn man nicht aufpasst.

Ansonsten ist der Tauchgang sehr easy und ich bin drauf und dran noch mal hinzufahren und bessere Videos zu machen. :) Vielleicht sogar eine richtige kleine Dokumentation darüber :) Mal schauen

Contact Form 7 sendet keine Emails

[WordPress] Contact Form 7 sendet keine E-Mails

Hallo zusammen,

heute mal wieder ein Problem mit einem WordPress Plugin. Nämlich Contact Form 7.

Das Plugin habe ich schon eine Weile im Blog und heute wollte es aktualisiert werden. Das habe ich auch gemacht und gleich mal geschaut ob es noch funktioniert. Und nein, tat es nicht :( Es gibt nur die Meldung “Das versenden der Nachricht war fehlerhaft. Bitte versuchen Sie es noch einmal zu einem späteren Zeitpunkt oder informieren Sie den Administrator.” aus und verweigert den Dienst. :(

Obwohl alle Einstellungen richtig waren hat es keine E-Mails verschickt. Nach ein bisschen Rumprobieren habe ich dann die Lösung zufällig gefunden. Sie ist schon ein wenig abstrakt… aber geht. Weiterlesen