Shades of Grey

Hallo,

ich habe mir zum Ende meines Urlaubs mal wieder ein paar Bücher mit auf die Insel genommen. Eines davon habe ich noch schnell auf dem Flughafen gekauft. Eigentlich hatte ich ein ganz anderes in der Hand, bis ich kurz vor der Kasse den Titel “Shades of Grey” las. In einer spontanen Entscheidung legte ich das andere Buch weg und griff das Buch mit diesem Titel. Geschrieben von E.L. James.

Es gibt wohl aktuell kaum jemanden dem dieser Buchtitel nichts sagt. Scheinbar spricht alle Welt davon. Shades of Grey
Also habe ich meiner Neugierde nachgegeben und das 600 Seite umfassende Machtwerk gekauft. Vielleicht kann man ja mal irgendwo mitreden. Außerdem hatte ich gehört das es recht… nennen wir es “explizit” sein soll ;)

Und bevor ich nun irgendetwas anders sage muss ich gestehen das ich die 600 Seiten in gut 5 Tagen verschlungen habe :o Also… ja, es liest sich sehr leicht und einfach. Man könnte sagen es geht runter wie Öl. Was aber auch gleichzeitig heißt das man nicht auf tiefgründigen Stoff hoffen braucht. Der Stil ist wie damals Feuchtgebiete, welches genauso in aller Munde war und von der Qualität ähnlich ist.

Aber worum geht es überhaupt?
Die junge und … sagen wir unerfahrene… Ana Steele springt für eine kranke Freundin ein, die Christian Grey für die Schülerzeitung interviewen will. Christian Grey ist für sein junges Alter unverschämt reich und erfolgreich und sieht obendrein auch noch gut aus.
Ana verliebt sich – mehr oder weniger – Hals über Kopf in Mr. Grey. Auch dieser ist keinesfalls abgeneigt Ana näher kennenzulernen. Nur auf eine andere Art und Weise wie es sich die junge Frau wünscht. Seine Interessen liegen in einem etwas dunkleren Bereich, in dem Gefühle nicht wirklich etwas zu suchen haben.
Für alle die das Buch noch nicht kennen möchte ich hier nicht zu viel verraten. Aber gibt es überhaupt noch jemanden der das Buch nicht kennt?

Wie schon gesagt ist die Story sehr leicht zu lesen, wenn auch vielleicht nicht für jedermann(/frau) recht leicht zu verdauen. Obwohl ich es nicht wirklich so krass fand wie viele behaupten. :D Man sollte nicht vergessen das es ein Roman ist.
Tiefe ist nicht vorhanden und teilweise wiederholen sich ganze Abschnitte im Buch. Dafür hatte die Autorin eine gute Phantasie.

Ich kann das Buch als Abendlektüre empfehlen, wenn man etwas leichtes vor dem Einschlafen lesen mag. Es könnte nur passieren das man den Einschlafzeitpunkt etwas überzieht, weil man vom Buch nicht mehr weg kommt :D

Viele Grüße
Gordon

WordPress in mehreren Sprachen. Mein Blog wird international.

Hallo,

heute nur ganz kurz.
Da meine Freunde und Leser mittlerweile sowohl aus deutschen als auch aus englisch-Sprachigen Menschen besteht, überlege ich schon lange den Blog in beiden Sprachen zu schreiben. Aber ich habe nie eine vernünftige Lösung gefunden… und mich auch vor der Arbeit gescheut.

Nun habe Ich endlich ein WordPress PlugIn gefunden mit dem man einen WordPressblog wirklich mehrsprachig gestalten kann. Das PlugIn heißt “qTranslate” und ist im WordPress-Pluginverzeichnis verfügbar.

Einfach das PlugIn installieren und noch die Einstellungen im Administrationsbereich vornehmen. Voreingestellt sind die Sprachen Deutsch, Englisch und Chinesisch (glaub ich). Das Chinesisch gleich erst einmal rauswerfen (außer man möchte es drin haben natürlich).

Dann sollte man dringendst “Verstecke Inhalt, der nicht für die gewählte Sprache verfügbar ist. ” anklicken, denn sonst passiert es das alle bereits vorhandenen Artikel auch in der anderen Sprache angezeigt werden. Das ergibt Dublicated Content.
Zu meiner Überraschung änderte sich aber nichts, nachdem ich es angeklickt hatte. Alle meine bereits vorhandenen deutschen Artikel wurden auch in der englischen Version angezeigt.
Wenn im Blog schon Artikel vorhanden sind, dann kopiert das Plugin diese gleich erstmal in alle anderen Sprachen. Das ist Mist. Kann aber einfach zurückgesetzt werden. Dazu klicken wir auf “Erweiterte Einstellungen” und dann unter “Datenbank konvertieren” auf das 2. “hier klicken” (vorsichtshalber vorher den Text durchlesen, falls sich mal was ändert).
Und dann kann es losgehen.

Wenn man nun einen Artikel oder eine Seite erstellt, dann erhält man für alle Sprachen ein eigenes Eingabefeld und kann somit die Seite tatsächlich mehrsprachig machen.

Warum nicht einfach eines der vorhandenen Plugins nehmen die die Seite automatisch übersetzen? Hast Du dir schon mal einen Text vom Google Translator vom englischen ins deutsche Übersetzen lassen? Ja? Dann weißt Du ja warum. Es kommt nur Mist bei raus. Man kann evtl. noch den Sinn entziffern, aber es ist nie ein korrektes Deutsch. So auch andersrum, wenn etwas in eine andere Sprache übersetzt wird.
Und da Google auf Qualität setzt erhält man nur gute Rankings mit qualitativen und guten Artikeln. Nicht das mein English perfekt wäre… aber besser als das von Google… hoffe ich :)

Wo wir gerade dabei sind. Da ich über 200 Artikel in meinem Blog habe (die teilweise auch sehr lang sind) wird es wohl eine ganze Weile dauern bis meine Seite vollständig übersetzt ist. Bitte etwas Geduld. :)

Viele Grüße
Gordon

Pelorus Jack – Ein Held den kaum jemand kennt

Pelorus Jack… hast Du den Namen schon mal gehört? Nein? Ich bis eben auch nicht.

Pelorus Jack war ein Held. Und ein ganz besonderer dazu.

Es war Ende des 19. Jahrhunderts in Neuseeland.  Die Dampfer wühlten sich ihren Weg durch das Meer. Gerade in Neuseeland gibt es hier eine sehr gefährliche Stelle, die Cook-Straße. Es ist die Meerenge zwischen der Nord- und der Südinsel Neuseelands und eine der stürmischsten Meeresstraßen der Welt.
In der Meerenge haben die Schiffe mit Untiefen, tückischen Strömungen, Unterwasserfelsen und wilden Wasserwirbeln zu kämpfen und nicht wenige hat das Meer in dieser Region schon verschluckt. Die Meerenge war in dieser Zeit von den Seefahrern gefürchtet, nicht ohne Grund, wie gerade erwähnt. Aber es war die kürzeste Verbindung um zwischen den Inseln durchzukommen. Besonders zwischen Wellington und Nelson.

Doch dann, im Jahre 1888, tauchte Pelorus Jack auf. Weder über seine vorherige Geschichte noch über sein alter lässt sich etwas finden. Aber dafür über seine Taten. Denn kein Schiff das er begleitete hat jemals einen Schaden erlitten. Er wurde schnell bekannt bei den Seefahrern und den lokalen Menschen. Er wurde zum Schutzpatron und am Strand von Wellington steht nun sogar eine Statue mit den Aufzählungen von Jacks ungeheuren Leistungen.

Das klingt jetzt alles noch nicht so richtig spannend? Das liegt daran das ich mir das beste bis jetzt aufgehoben habe… Pelorus Jack war ein Delfin! … Korrekt, ein Delfin! Genauer gesagt ein ca. 4 Meter großer Rundkopfdelfin. Er war weiß mit grauen Streifen und einem runden, weißen Kopf. Diese Spezies kommt eigentlich dort gar nicht vor und es wurden nur 12 überhaupt davon dort gesichtet.

Pelorus Jack – (c) Wikipedia

Er tauchte das erste mal 1888 auf und begleitete den Schoner Brindle, der gerade den French Pass durchquerte. Seitdem wurde er immer öfter gesehen und er begleitete die Schiffe für eine weile… meist um die 20 Minuten. Wie schon erwähnt passierte keine Schiff etwas bei dem er anwesend war.
Leider kann ich keinen Hinweis darauf finden ob die Kapitäne sich vom Delfin navigieren ließen oder nicht. Wenn nicht, dann könnte man auch von einem einzigen riesen Zufall ausgehen das nie etwas passiert. Sollten die Kapitäne dem Delphin jedoch gefolgt sein, dann wäre das etwas für das ich gerade keine Worte finde. Hilfeleistung, Nächstenliebe, Freundschaft  oder unbeschreibliche Zusammenarbeit wären die ersten Worte die mir in den Sinn kommen würden. Falls jemand dazu Informationen hat, bitte mal unten in den Kommentaren posten.

Wie dem auch sei, Pelorus Jack wurde ein Teil der Neuseeländischen Schifffahrt. Die Seeleute warteten teilweise sogar auf den Delphin, das er sie begleitete und beschützte.

1903 begleitete Jack den Passagierdampfer Penguin (s.o.), als ein betrunkener Passier mit einem Gewehr auf den Delphin schoss und ihn an der Rückenflosse verletzte. Die Mannschaft des Dampfers musste mit Gewalt daran gehindert werden den Schützen zu lynchen.
Man befürchtete das Jack getötet wurde, als sich dieser zwei Wochen nicht zeigte. Glücklicherweise erholte er sich wieder. Doch den Dampfer Penguin begleitete er nie wieder. Der Dampfer sank am 12. Februar 1909, nachdem er auf einen Unterwasserfelsen aufgelaufen war. 72 Passagiere ließen ihr Leben und es war damit das schwerste Schiffsunglück Neuseelands im 20. Jahrhundert.

Nach dem Attentat auf Jack wurde am 26. September 1904 der Sea Fisheries Act erlassen. Dieser stellte Pelorus Jack unter Schutz. Damit dürfte dies das erste Lebewesen des Ozeans gewesen sein das per Gesetz geschützt wurde.
Jack führte die Schiffe noch einige Jahre durch die Cook-Straße. Bis er 1912 das letzte mal ein Schiff auf seiner Reise begleitete. Danach trat er seine eigene Reise an… wohin auch immer sie führte.

Neben dem Monument am Wellington Beach wurde ein Schottischer Nationaltanz nach Pelorus Jack genannt und die Schifffahrtsfirma Interislander hat ihn als Logo – in Andenken an den Delfin.

Ich schreibe über diese Geschichte weil ich denke das sie kaum jemand kennt… und das ist wirklich eine Schande! Jetzt kennen Sie vielleicht ein paar mehr… auch wenn nicht allzuviele meinen Blog lesen. Deswegen würde ich mich freuen wenn ihr oben auf das Facebook-Like klickt oder bei Twitter postet… damit mehr Leute von Jack erfahren und von seiner großartigen Geschichte. Wobei für mich weniger die Tatsache zählt das der den Schiffen selbst beigestanden hat sonders vielmehr die Tatsache DAS er es getan hat. Warum hat er es getan? War er einsam und hat nach Freunden gesucht? Oder mochte er die Schiffe so sehr das er einfach gern bei ihnen war? Oder war er doch so intelligent das er genau wusste wie gefährlich diese Meerstraße für die Menschen war? Vergessen wir nicht das ein Delfin ein größeres Gehirn hat als der Mensch! Sie könnten mitnichten mehr intelligent besitzen als wir glauben wollen.
Diese Fragen wird mir wohl niemand mehr beantworten können… es sei denn Jack ist 150 Jahre alt. Aber vielleicht können wir bald mal aufhören die Delfine zu jagen und uns stattdessen daran machen mit ihnen Freundschaft zu schließen und sie versuchen zu verstehen (ohne sie aufzuschneiden).

Das ist ein gutes Stichwort zum Abschluss. Danke an Hans Peter, der mich überhaupt erst auf Jack aufmerksam gemacht hat und der gerade in Taiji (Japan) ist um für die Delfine zu kämpfen die dort jährlich gefangen und abgeschlachtet werden. Außer denen die das “Glück” haben in einen Zoo deportiert zu werden damit sich die Menschheit an ihnen “erfreuen” kann.
Auch möchte ich Neuseeland danken dafür das sie damals den Sea Fisheries Act erlassen haben um diesen Helden zu schützen.

Viele Grüße
Gordon

PS: Ich habe gerade erfahren das es sogar ein kurzes Video von Jack gibt

Quellen:
Tagebuch(t) Taiji von Hans Peter Roth für OceanCare
http://de.wikipedia.org/wiki/Pelorus_Jack
Titelbild oben

Krasses Wochenende… Eine Frau, 2 Clubs, 4 Freunde

Hallo zusammen.

Oh man, ich bin im Moment echt schreibfaul :( Gut, ist ja nix neues… aber im Moment irgendwie extrem.
Tippe schon seid Tagen an meinem Deutschlandbericht… und um so länger es dauert um so mehr vergesse ich :( Besonders da ich mich von hinten nach vorne arbeite :) Das frischeste zuerst und die ersten Tage werden dann wohl in ein paar Sätzen ausfallen, weil ich mich nicht mehr an alles erinnern kann.

Auch über dieses Wochenende wollte ich mal ein paar Sätze verlieren, da es mal wieder echt “lang” war :) Das werde ich dann wohl hier gleich mit erledigen.

Aber erst einmal… ich bin wieder da aus meinem Urlaub. Waren 2 1/2 schöne … und viel zu kurze … Wochen in Good Old Germany. Wie gesagt arbeite ich noch am Bericht… der wird hoffentlich in den nächsten Tagen dann bald folgen.

Zum Wochenende… Am Anfang war eigentlich gar nix klar. Eigentlich wollte eine Bekannte aus Paphos mit einem Bekannten von Ihr (der gerade zu Besuch ist) vorbeikommen. Der sollte dann auch gleich mal bei mir übernachten (hatte sie mal eben beschlossen). Auch mein “Nein” zählte nicht viel… da in mein Zimmerchen nicht mal eine Luftmatratze irgendwo hinpasst.
Also ich ihr dann etwas eingehender Verklickert habe das es nicht möglich ist das er bei mir übernachten kann, hatte sie dann auf einmal doch keine Zeit mehr… ^^

Also war am Freitag nix geplant. Samstag der übliche Umtrunk mit meinen Freunden und Sonntag relaxen. Soweit dann der vorläufige Plan, an dem sich meist auch nix ändert. Doch es sollte diesmal ein bisschen anders kommen.

Am Freitag Nachmittag habe ich “zufällig” eine nette und überaus hübsche junge Dame in einem Internetchat kennengelernt. Erstaunlicherweise hat sie auf meine Kontaktanfrage reagiert und so haben wir ein bisschen geschrieben und auch sehr gut verstanden. Noch überraschender kam dann das sie echt Ja sagte als ich sie fragte ob wir uns nicht mal treffen wollen. Und so verabredeten wir uns gleich noch für den selben Abend. Das war sehr schnell… aber cool irgendwie. Sie ist auch noch spontan… fängt gut an :)

Der einzige Nachteil war das sie in einer anderen Stadt wohnt. Gut eine Stunde autofahren, mitten in der Nacht. Denn Sie konnte erst um halb 1. Sie musste noch arbeiten. Aber irgendwie war es mir egal :) Da hab ich schon mal ein “Date” und dann noch mit so einer schönen und interessanten Frau…
Und so bin ich dann mitten in der Nacht nach Paphos gefahren. Natürlich war ich geschlagene 20 Minuten zu spät. Toll gemacht!
Zum Glück kam sie dann auch nicht ganz pünktlich. Schnell fand ich auch heraus warum. Das Auto war voll. … Eigentlich hatte ich eher an ein Treffen unter 4 Augen gedacht… jetzt waren es 12. :o
Die Erklärung kam prompt… das eine Girl hatte Geburtstag und das muss natürlich gefeiert werden. Das ganze sollte in einem Club sein. Und zu dem ging es dann in der Kolonne.

Am Club stiegen dann alle aus und ich konnte sie erst einmal richtig begrüßen und auch zum ersten mal in voller Lebensgröße sehen. Sie war ein klein wenig größer als ich – Hackenschuhe! :) Wunderschön, wie auf den Fotos und in einem verdammt engen, Nieten-Leder-Kleid. Also… keine Ahnung wie man es anders ausdrücken soll… sie sah einfach verdammt … sexy aus. :) (Nein, Bilder habe ich keine gemacht und wird es nur geben falls sich etwas aus uns entwickelt .)
Dann wurde ich noch jedem vorgestellt. Ist irgendwie total bescheuertes Gefühl… man hat ein erstes Treffen mit einer unbekannten Frau und dann lernt man auch gleich noch den ganzen Freundeskreis kennen. Aber was soll’s… das Beste draus machen.

Und so ging es in den Club (griechischer übrigens). Die finster dreinblickenden Türsteher haben dem anderen männlichen Begleiter der Gruppe gleich mal Hutverbot gegeben. Etikette des Clubs halt. Aber dann durften wir rein. Und… es war laut, es war klein und es war voll. Das die Musik auf griechisch war, habe ich erst bemerkt als der Stil von House zu Hip-Hop/”Black” gewechselt ist. Zwischendurch gab es auch mal Phasen mit echter griechischen Heimatmusik in Discolautstärke … was wirklich über die Schmerzgrenze hinausgeht. Die House- und Trancephasen hab ich aber genossen :)

Das dumme war nur das man in so einer Disco schlecht kommunizieren kann. So wurde das kennenlernen erst einmal auf die Non-Verbale Ebene verlegt. Und auch da gab es nicht viel Kommunikation :( Ich habe festgestellt das sie ein schönes Lächeln hat, sehr umsichtig und fürsorglich ist. Und das sie mich ein wenig (oder mehr) ignoriert hat. Blickkontakt gab es nur wenn sie mir etwas sagen wollte. :(

Ich weiß nicht mehr wann wir aus der Disco raus sind. Aber wir waren mit die letzten. Es muss so gegen 4 – halb 5 gewesen sein. Wir waren alle halb taub als wir aus dem Schuppen raus sind und brauchten einige Minuten bis wir wieder normal hören konnten und uns nicht mehr anschreien mussten.
Wie geht es nun weiter? … Ich habe sie gefragt ob ich sie nach Hause bringen kann. Sie war sich aber nicht ganz sicher… Angst? :) Doch dann kam der Hunger bei einigen durch und wir beschlossen etwas essen zu gehen… irgendwo… um 4 Uhr morgens. Sie fuhr wirklich bei mir mit (wieder etwas das mich erstaunt hat) und 2 andere fuhren mit einem anderen Auto. Der Rest verabschiedete sich nach Hause.

Und so ging es in die Stadt. Im Auto hatten wir auch endlich ein bisschen Ruhe ein paar Sätze zu erzählen… bevor wir dann auch schon am “Afrikanischen” Schnellimbiss angekommen waren. Es gab Sandwich… die wir gleich dort verdrückten und noch ein bisschen weiter erzählten. Wobei die anderen 3 mehr zu erzählen hatten als ich.

Nach der nächtlichen Stärkung ging es dann wirklich nach Hause. Sie musste am nächsten morgen um 10 wieder aufstehen und zur Arbeit… es war bereits um 5. Im Auto hatten wir dann wieder ein paar Minuten zeit zum erzählen.
Und dann hieß es auch schon wieder Auf wiedersehen… bzw. “Gute Nacht” :( Ein sehr schöner Abend … bzw Nacht, war fast zu Ende (ich musste ja noch wieder nach Hause).
Ich habe ihr noch versprochen sie um 10 zu wecken und dann stieg sie aus und ich blieb mal wieder verwirrt zurück :-/ Der Abend lief irgendwie total anders als ich mir das vorgestellt hatte. Wir hatten kaum Zeit uns in Ruhe miteinander zu unterhalten… quasi kennenzulernen. Wie gesagt war sie immer total nett (wenn wir mal die Möglichkeit hatten ein paar Worte zu wechseln). Aber allgemein war sie eher sehr distanziert. Mit tanzen konnte ich sie jedenfalls nicht beeindrucken (2 linke Füße).
Aber diese Frau hat etwas… das gewisse etwas. Nur wie wird es nun weitergehen? Beim ersten mal gleich verkackt oder gibt es noch ein richtiges Kennenlernen-Treffen? Ich hoffe es!

Auf den Weg zurück nach Limassol setzte bereits die Dämmerung ein und als ich zu Hause angekommen war, war es schon nach 6 Uhr und fast vollständig hell.
Mir war es relativ wurscht, ich hatte Aneta versprochen Sie um 10 zu wecken… und das ging nur wenn ich NICHT die Augen zumache.
Aber ich hatte ja noch gute 100 Seiten von Shades of Grey vor mir. Das Buch was ich aktuell gelesen habe. Das war eine gute Gelegenheit diese 100 Seiten noch zu verschlingen. Und das habe ich auch getan. Fast pünktlich hatte ich das Buch dann auch durch und wählte Punkt 10 Uhr ihre Nummer. Es klingelte mindestens 7-8 mal bevor ich das Knacken in der Leitung hörte, welches beim Abnehmen irgendwie entsteht. Dann ein paar Sekunden nichts… sie meldet sich irgendwie nicht am Telefon. Also habe ich ihr auf Polnisch einen schönen guten Morgen gewünscht (sie ist Polin und ja, ich spreche ein paar Worte Polnisch… aber nicht viel… noch nicht :) ). Daraufhin wünschte sie mir mit einer zuckersüßen Stimme auch einen schönen guten Morgen. WOU Wenn ich diese Stimme genau so jeden morgen zu hören kriegen würde…
Und kein Morgenmuffel… schon wieder eine positive Eigenschaft. ;)

Unser Gespräch verlief dann aber doch recht kurz. Die Leitung knackte ständig und am Telefon verstehe ich englisch nicht wirklich. Und ich finde es blöd ständig fragen zu müssen “Sorry?”. Deswegen mag ich reale Treffen viel viel lieber.

Ein paar Minuten später habe ich dann auch endlich die Augen zugemacht und es mal nicht ewig gedauert bis ich endlich eingeschlafen bin. Dauert ja normalerweise immer ein wenig. :)
Meinen Wecker hatte ich auf um 16 Uhr gestellt. Nicht wirklich lange, aber besser als den ganze Samstag zu verschlafen.

Und dann passiert etwas ganz neues. Ich bin aus einem Traum aufgewacht weil ich mich im Traum so sehr schlappgelacht habe, das ich irgendwie einfach aufwachen musste. Also quasi ein Alptraum andersrum. Ich bin nicht aufgewacht weil mich im Traum irgendein Monster verfolgt hat oder irgend etwas anderes passiert das einen aufwachen lässt… sondern weil ich im Traum so viel Spaß hatte das ich vor Lachen aufgewacht bin. … Ich habe keine Ahnung ob ich im Schlaf wirklich gelacht habe oder nur im Traum… aber das war mir egal. Das war total geil und ist mir noch nie passiert. Es passiert nur ganz selten das ich überhaupt weiß was ich geträumt habe. Meist nur dann wenn ich vom Traum aufwache… und dann ist es auch noch totaler Mist was ich träume.
Gut, sinnvoll war mein Traum diesmal auch nicht… aber total lustig und mit viel Spaß :) Was war nur geschehen? Vielleicht das Date? Wer weiß…

Nach einem Blick auf meine Uhr war es auch gerade mal erst um 13 Uhr. Ich habe also gerade mal 2 Stunden geschlafen… aber mich total gut gefühlt :)

Und so bin ich dann auch gleich aufgestanden. Dann ein bisschen im Internet rumgeguckt… in Facebook versunken… ihre Fotos angeschaut und an meinem Urlaubsreport weitergeschrieben. Irgendwann um 16 Uhr wurde ich dann wieder müde und beschloss – in Anbetracht das es unser Pub-Abend ist und der auch nicht kurz werden würde – noch ein bisschen zu schlafen. So 2-3 Stunden… bis um 8 vielleicht. Gesagt, getan. Wecker gestellt und zurück ins Bettchen.

Irgendwann wurde ich dann wach und es war bereits dunkel draußen. Da ich noch ein bisschen Jetlag habe, dachte ich mir das es hier vielleicht so früh dunkel wird. Mein Wecker kann ja noch nicht geklingelt haben… hab nix gehört.
Als ich meinen Wecker (eigentlich mein Handy) am Boden liegen sag… wusste ich meinen Wecker mal wieder nicht gehört hatte und er einsam vor sich hin geklingelt und vibriert hatte. Ich war gespannt wie lange ich denn so geschlafen habe… es war kurz nach 22 Uhr :o Wou!

Keine 10 Minuten später rief Chester auch schon an und fragte ob ich mitkommen will in nen Pub. Natürlich will ich… was für eine Frage :) Also schnell wieder in Schale geworfen und dann ging es los.
Diesmal ging es wieder ins Molly Malones. Eigentlich ein Irisches Restaurant (und ein verdammt gutes!)… aber da die beiden noch Hungrig waren… warum nicht. Die haben ja auch Bier :)

Ich habe mir mit Ira einen riesen HotDog geteilt. War echt ein Mördergerät… von dem wir beide unsere Hälfte nicht geschafft haben. Chester hatte einen allein… und alles aufgegessen :o Naja, ich hatte halt nicht so viel Hunger :D
Nach der kleinen Stärkung ging es dann mit der flüssigen Nahrung weiter. Also nicht das wir Saufen oder so… nur sind wir Samstags immer ein bisschen Durstig ;) Gegen 2 wurde uns dann – mehr oder weniger direkt – gesagt das dass Lokal doch langsam schließt und wir die letzten Gäste wären. Ach echt? Ist mir gar nicht aufgefallen. :)

Also haben sich die anderen 4 ein Taxi gerufen. Ich war mit eigenem Auto gekommen (und konnte deswegen auch nicht wirklich was trinken… ein Radler). Beim Warten auf das Taxi beschlossen die anderen beiden doch noch schnell in die Disco zu gucken. Da das bei mir auf dem Weg lag, sind die beiden mit mir Mitgefahren während Chester und Ira mit dem Taxi direkt nach Hause können.

Da ich vorher gut geschlafen habe, war ich noch nicht wirklich müde und beschloss noch auf 1 (!) Drink mit in die Disco zu gucken. Da klingelte das Telefon von Alex. Eine Bekannte ist auch in einer Disco, aber in einer andren… die von uns keiner kannte. Wir haben eine geschlagene 3/4 Stunde gebraucht, bis wir sie endlich gefunden haben. Schon wieder ein Club mit griechischer Clubmusik. Aber was soll’s… wenn es sein muss :) Also rein in den Laden. Selbes Schema wie gestern… grausame Musik die viel zu laut ist, der Laden viel zu klein und dafür viel zu voll. Aber das gute war… für 10 Euro Eintritt (erst wollten sie 20… da wir aber so spät kamen, haben sie uns für 10 rein gelassen) gab es “Open Bar”… also alle Getränke frei… an dem Tag an dem Ich fahren muss… ^^ Super.

Irgendwann gegen 4 haben wir den Tempel dann endlich verlassen. Wieder waren meine Ohren noch Minutenlang nicht zu gebrauchen. Die beiden beschlossen dann noch in einer anderen Disco weiterzumachen. Ich für meinen Teil verabschiedete mich aber in Richtung Bett. Eigentlich wollte ich diesen Abend gar nicht so lange machen… :)

Und heute war dann erst einmal ausschlafen und entspannen angesagt. Ausschlafen und gaannzzz gemütlich in den Tag starten.
Nachmittags haben wir 4 Jungs uns dann am Strand wieder getroffen… noch mal das schöne Wetter und das Wasser genießen… solange es noch geht. Und das Wasser war wirklich noch echt schön… gar nicht so kalt wie ich vermutet hatte. Zu sehen gab es heute allerdings nicht soo viel. Sehr viele kleine Fische. Aber kein Tintenfisch oder andere aufregende Entdeckungen.

Wer viel schwimmt der wird irgendwann auch hungrig :) Und so ging es nach dem Schwimmen noch ins Nags Head. Unsere Stammkneipe. Wo es auch was zu essen gibt. Und dann war Feierabend… den Abend lasse ich jetzt noch ganz gemütlich mit einem netten Film ausklingen und das ist das schöne Wochenende auch schon wieder vorbei. :(

Mal gucken wie es weitergeht. Also mit der netten Dame. Im Moment habe ich kein so gutes Gefühl. Sie ist kaum zu sprechen für mich (also SMS… telefonieren ist ja nicht so mein Ding). Ich hoffe es gibt noch ein 2. erstes Treffen… das mehr zum Kennenlernen beiträgt. Schaun wir mal.

Jetzt ist erst einmal Feierabend.
Bis bald
Gordon