Seifenblasen fotografieren

Hallo zusammen,

gestern habe ich eine neue Fotoidee entdeckt und musste das natürlich gleich Ausprobieren. ;) Natürlich möchte ich euch die Ergebnisse und ein kleines Tutorial nicht vorenthalten. :)

Nachdem ich nun schon mit Wassertropfen, Dinge ins Wasser fallen lassen (Pitsch-Patsch) und Makros rumgespielt habe, ging es heute an Seifenblasen.
Ja, genau. Die runden Dinger die Kinder so mögen und gern durch die Luft fliegen lassen ;)

Also eigentlich ging es um gleich 2 Dinge.
Wer Seifenblasen draußen in der Sonne fliegen lässt, der hat sich sicher schon mal über die Farbenpracht dieser runden, durchsichtigen Wasserblasen erfreut. Warum die Seifenblasen so schön bunt sind … ist kompliziert :D
Zum anderen ist gibt es sehr interessante Fotos wenn sie zerplatzen.
Wenn man sich die beiden Punkte so durchliest, dann dürfte schnell klar werden das der 2. Punkt wesentlich schwieriger einzufangen sein dürfte als der erste. Denn die Seifenblase zerplatzt so schnell, das dass Menschliche Auge es nicht einmal erfassen kann. Doch die Praxis sah (in meinem Fall) ein wenig anders aus.

Als erstes versuchte ich also die bunten Spiegelungen der Blase.

Ich habe mich ein wenig im Internet belesen und wusste daher das Licht das wichtigste ist. Kein Problem, ich habe ja 2 Blitze zum entfesseln (also Ferngesteuert und unabhängig von der Kamera). Dazu braucht man natürlich auch noch Seifenwasser. Das ist nicht schwer zu erstellen. Ein bisschen Wasser in ein Glas und Seife / Spülmittel dazu. Für den ersten Schritt habe ich noch ein wenig Glyzerin hinzugegeben, damit die Blasen stabiler sind und ich mehr zeit habe sie zu Fotografieren.

Der Aufbau war auch sehr simpel. Das Glas auf ein Tisch gestellt, ein Blitz von oben, ein Blitz von der Seite, meine Schreibtischlampe in Position auf die Seifenblase (zum Fokussieren). Vor dem Tisch das Stativ mit meiner E-620 und dem 35mm Makro.

Das Feuer in der Blase

Und dann ging es auch schon los. Seifenblase mit einem Strohhalm geblasen. Die Blase ein wenig am Strohhalm ‘runterrutschen’ lassen, so das sie in sich geschlossen ist und am Strohhalm klebt. Dann das ganze auf das Glas gelegt und versucht zu Fokussieren. Natürlich manuell, der Autofokus ‘guckt durch’ und findet keinen Punkt. Aber auch manuell ist es nicht so einfach eine ‘Wand’ der Blase zu finden. Und dann Abgedrückt… und schnell wurde klar… irgendwie wird das so nix.
Die Blase war weiterhin durchsichtig und nur die Stellen wo meine kleinen Softboxen die Seifenblase erhellt haben, waren bunt bzw. mit den Mustern überzogen.

Und so ging das Improvisieren los. Eine große Softbox habe ich leider nicht. Also Papierwände aufgebaut und durch diese Geblitzt. Hat so aber auch nicht funktioniert, da die immer noch zu klein waren. Durch die Kugelform müsste man eine Blitzfläche von oben, unten, links, rechts und vorn haben. :( Doof.

So gab es nur Resultate mit stellenweise bunten Seifenblasen.
Ich denke hier ist es wirklich besser das ganze draußen, in der Sonne, zu probieren. Wobei es dann wirklich Windstill sein müsste.

Ein paar interessante Fotos konnte ich dennoch machen.

Das Meisterstück des Versuchs

Und dann ging es zum 2. Teil meiner Seifenblasenspielerei. Die zerplatzende Seifenblase.
Der Aufbau blieb dabei gleich. Blitz von links, Blitz von oben und Kamera vor dem Schreibtisch auf einem Stativ. Fokussiert habe ich diesmal einfach den ‘Aufprallgegenstand’.

Seifenblasen sind ja bekanntlich recht instabil und Zerplatzen sehr leicht. Also bräuchte man ja nur etwas spitzes und ‘ditscht’ mit der Blase darauf. Das sollte gehen.
So habe ich mir einen Zahnstocher auf dem Schreibtisch fixiert und eine Blase gemacht und ‘ditsch’… war der Zahnstocher in der Seifenblase… die keine Anstalten machte zu zerplatzen. Super…

Dann kam mir das Glyzerin in den Sinn, das ja mit im Wasser war. Also neue Mischung angesetzt. Nur Wasser mit ein bisschen Spülmittel. Und nächster Versuch… das gleiche Ergebnis. Aber die Blasen waren schon wesentlich instabiler. So habe ich mir eine größere ‘Aufprallfläche’ gesucht. Ein altes Bonbon musste herhalten (welches auf den Fotos auch gleich gut aussieht :D ).

Aber auch das Bonbon brachte nicht wirklich das Ergebnis, welches ich erhoffte. Die Seifenblase wanderte nun einfach vom Strohhalm auf das Bonbon über… sah ja auch gut aus… aber nicht was ich wollte.

Und dann fand ich den Trick. Ich musste die Blase so lange ‘aufpusten’ bis die grün-rot schimmerte. Dann wurde die Wand anscheinend so dünn das sie instabil wurde. (Ich denke die Farben variieren je nach Mischung und verwendetem Mittel.)
Wenn die Blase in dieser Kondition war, dann zerplatzte sie sofort beim ‘aufprall’.

Seifenblase platzt von oben nach unten

Und nun war es nur noch eine Frage des Timings. Und das ist auch schon sehr hart. Denn die Blase zerplatzt so schnell das dass Auge es nicht einmal erfassen kann. Sie ist da und im nächsten Moment ist sie schon weg. Ich habe sehr viele Fotos vom Moment gemacht als Sie noch da war und genauso viel als sie dann schon weg war. Doch… ein paar mal hatte ich auch Glück und erwischte sie im richtigen Moment. :)

Also es ist wie immer… nicht einfach, aber die Ergebnisse sind schon genial. Besonders die Platzenden Blasen finde ich total klasse. Wenn man noch eine bessere Ausrüstung hat, dann kann man sicher noch bessere Ergebnisse erzielen.

Achso, vielleicht dazu noch ein paar Worte. Sehr wichtig ist hier, wie auch bei den Wassertropfen, das die Blitze eine sehr geringe Abbrenndauer haben. Denn diese frieren das Geschehen überhaupt erst ein.  Meine beiden Yongnuo YN 560II habe ich auf kleinste Stufe (1/128) gestellt.

So, hoffe es gefällt und bei Fragen einfach einen Kommentar hinterlassen ;)

Viele Grüße
Gordon

Deutschland mal wieder das Buhmännchen

Hi.

Gestern hatte ich ja schon kurz über die aktuelle Lage über die Zwangsenteignung der privaten Finanzen in Zypern geschrieben. Da gibt es bis heute nicht soo viel neues. Jedenfalls nichts konkretes. Soweit ich gelesen habe ist noch immer keine Entscheidung im Parlament gefallen. Man will jetzt wohl erst einmal nachverhandeln.

Ohne Worte

Aber etwas anderes ist mir gerade bei Facebook über den Weg gelaufen. Das nebenstehende Bild Die nebenstehenden Bilder wurde von einer Gruppe in Facebook gepostet (nur eine kleine Auswahl der letzten 10 Stunden).Und die Bilder werden fleißig geteilt (share). Als Kommentare sind Hassparolen auf Deutschland zu lesen.

Und ganz ehrlich, es kotzt mich an. Egal was in der Eurozone passiert, Deutschland hat schuld. Angela Merkel wird in den meisten Fällen zur Buhfrau auserkoren.

Angela Merkel zeigt jemandem den Mittelfinger, beim Versuch Geld vom Geldautomaten abzuheben.

Zur aktuellen Geschichte… ob die Leute, die das Bild ‘kreiert’ haben, wissen das der Beschluss über die Zwangsabgabe von den Finanzministern der EU beschlossen wurde und nicht von Angela Merkel oder Deutschland? Ich bezweifel es.

Und es ist ja nur das aktuellste Beispiel. Ich habe die Form von Bildern schon damals gesehen, als in Griechenland die Luft brannte. Und noch heute ist Deutschland das Hassland Nummer 1… unter denen die Hilfen bekommen haben.

Ich bin kein großer Patriot (falls hier der Gedanke darüber aufkommen sollte). Aber das geht echt langsam zu weit.
Ob die Leute wissen das Deutschland mit den meisten Prozenten im EU-Rettungschirm hängt. Deutschland bezahlt 29,07% der Gelder die im großen Topf sind und ist damit Nr. 1. Dahinter Frankreich mit 21,83% und gefolgt von Italien mit 19,18%.

Hier wird Deutschland mit dem Zypern-Konflikt gleich mit eingebunden. Jetzt sind wir auch noch diesem Krieg schuld.

Das heißt Deutsche Bürger bezahlen 392,40 Milliarden Euro für die Rettung von anderen Staaten und sie werden dafür gehasst.
Ich habe mich schon bei der Griechenland-Aktion – als die Hass-Parolen auf Deutschland losgingen – warum man nicht einfach den Mittelfinger ausstreckt und das Geld lieber wieder ins eigen Land steckt. Wenn Hilfe mit Hass beantwortet wird… Sorry, aber da hätte jeder normale Mensch schon die Freundschaft gekündigt.

Noch ein “schönes” Gemälde. Einziger Kommentar zu diesem Bild ‘Hitler Woman’… braucht es da noch Worte?

Wieso es jetzt nun gerade Deutschland ist… und nicht Frankreich oder Italien oder irgendein anderes Land oder vielleicht mal die die das wirklich entscheiden, was passiert und welche Auflagen mit einem Rettungspaket verknüpft sind: nämlich die EU… das weiß wahrscheinlich niemand mehr genau. Nur eines wissen die Leute… wenn die Kacke am Dampfen ist, dann wird wohl Deutschland mit Angela dran schuld seid.

Naja, auf der anderen Seite gibt es auch immer jemanden der etwas macht und jemand der es mit sich machen lässt…

So… musste mal gesagt werden.

In diesem Sinne.
Gordon

Stell Dir vor Du wachst eines morgens auf und dein Konto wurde geplündert…

Hallo zusammen.

Stell Dir mal vor das Du eines Morgens aufwachst und jemand hat Geld von deinem Konto abgebucht. Ohne Dich zu fragen, ohne deine Zustimmung.
Was machst Du? Polizei, Strafanzeige, versuchen das Geld zurück zu holen? Ich denke das wäre der normale Weg, oder?

Nun, genau so ist es gerade passiert. Nicht (nur) bei mir. Sondern bei allen Kunden von allen zypriotischen Banken. Und das Geld wurde nicht etwa von einer militanten Hackergruppe abgehoben, die alle Bankkonten geknackt haben. Nein, es wurde von der Bank selbst abgehoben. Verwirrt? Ich versuche es mal so zu erklären wie ich es gerade aus einigen Zeitungsartikeln entnommen habe.

Also… Zypern ist ja bekanntlich in der Kriese. Es hat 17 Milliarden Euro aus dem EU Hilfsfont beantragt. 10 Millionen soll es nun bekommen. Doch vorher hat die EU angeordnet das die Zyprioten selbst in die Pflicht genommen werden. Genauer gesagt haben die Finanzminister der IWF und des EZB beschlossen das von allen zypriotischen Bankkonten 6,75% bei unter 100.000 Euro Guthaben und 9,90% über 100.000 Euro Guthaben als Zwangsabgabe abzuführen sind. Dieser Betrag wird also einfach so von den Konten abgebucht.
Einfach so?

Ja, einfach so. Ohne vorherige Ankündigung, ohne zu fragen. Am Freitag war die Welt für die Zyprioten noch in Ordnung. Am Samstag morgen nicht mehr, dann da war das Geld eingefroren und erst danach wurde die Nachricht über die Zwangsabgabe bekanntgegeben. Da hier nun gerade Feiertag ist und die Banken erst am Dienstag wieder öffnen, wurden auch sämtliche Überweisungsformulare im Online-Banking deaktiviert. Damit soll verhindert werden das dass Geld noch schnell online ins Ausland überwiesen wird.

Und das ist noch nicht alles. Es gibt gar keine Gesetzesgrundlage für diese Aktionen. Die soll erst bis zum Dienstag noch geschaffen werden. Das heißt quasi das man erst einen Verbrecher verurteilt und dann erst das Gesetz schafft, auf dem die Verurteilung beruht.

Mit diesem Schritt wurden ca. 5,8 Milliarden Euro von den Bankkonten auf zypriotischen Banken erbeutet. Zwangsenteignung… das erinnert mich irgendwie an Krieg. Und ich würde mich – ehrlich gesagt – nicht wundern wenn etwas ähnliches am Dienstag hier passiert… wen die Banken wieder öffnen.
Zyprioten sind zwar nicht so gewaltbereit wie die Griechen… aber sie lassen ihrer Wut auch gern freien Lauf. Wir werden sehen.

Nun könnte man sagen ‘Ja, richtig so. Die EU zahlt ja schließlich auch 10 Milliarden Euro. Da können die Zyprioten auch selbst was zu geben.’.  Soweit korrekt. Nur wurde hier nicht selektiert. Es trifft jeden. Den Millionär genauso wie den Arbeitslosen, Rentner, den Vater der für die Hochzeit seiner Tochter gespart hat, den Sohn der für das Haus für seine Familie jahrelang hart gearbeitet hat.

Auch ist Zypern damit gerade zu einem Versuchskaninchen geworden. Denn wenn es hier funktioniert, dann kann man es ja auch in anderen Ländern machen. Mit mehr Konten, um mehr Geld zu kriegen.
Wenn ich mir vorstelle das in einem Monat das gleiche in Griechenland abgezogen wird… das wird böse enden.

Nun bleibt abzuwarten was hier am Dienstag passiert, wenn die Banken wieder geöffnet haben. Ob das Geld wirklich weg ist oder ob der Gesetzesentwurf nicht durchgegangen ist.

Auf meinem Konto hat sich bis jetzt noch nichts getan. Außer das ich kein Geld überweisen kann. Von anderen Leuten habe ich gehört das Geldbeträge schon eingefroren bzw. “abgebucht” sind. Inwieweit das stimmt, kann ich nicht genau sagen.

Ich werde nächste Woche noch mal ein Update dazu schreiben, wenn ich genaueres weiß… sofern ich dann noch hier sein werde und nicht vielleicht schon auf der Flucht…

Viele Grüße
Gordon

Focus Stacking – Wie man bei Makros mehr Schärfentiefe erreicht

Hallo zusammen,

heute möchte noch ganz kurz über meine neusten Spielereien schreiben (ist ja schon wieder spät).

Nachdem ich nun vor ein paar Wochen mit der Makrofotografie angefangen habe, merkte ich sehr schnell das diese Form der Fotografie einen großen Nachteil mit sich bringt. Die Schärfentiefe (oder Tiefenschärfe… wie man es mag) ist sehr gering. Ich reize gern den 1:1 Abbildungsmaßstab meines 35mm Makroobjektivs aus. Um so größer, um so besser :) Doch reduziert sich besagte Schärfentiefe hier schon auf unter 1mm (Pi mal Daumen).

Was ist Schärfentiefe eigentlich? Nun, das ist der Bereich der auf dem Foto scharf abgebildet ist. Bei Landschaftsfotografie fällt das nicht besonders auf, da meist alles scharf ist. Bei Personenfotografie arbeitet man schon gern mit der Schärfentiefe. Um z.B. die Person freizustellen und den Hintergrund unscharf zu machen. Dabei ist es aber meist eher ein gewolltes Gestaltungsmittel.
Bei der Makrofotografie wird man nicht gefragt ob hier oder das was unscharf gemacht werden soll… es ist einfach so. Da kann man Abblenden bis man nur noch dunkel sieht… hilft nix. Naja, im Vergleich zur Offenblende hilft es schon was, aber meist reicht es bei weitem immer noch nicht.

Und hier kommt ein Trick ins Spiel. Oder besser gesagt eine bestimmte Technik. Diese heißt Focus Stacking. Es gibt dafür keinen offiziellen deutschen Begriff. Frei übersetzt heißt es so viel wie ‘Fokus Stapeln’. Und das wird auch gemacht… man Stapelt den Fokus (von verschiedenen Bildern) um so ein schönes scharfes Bild zu erhalten.

Hier mal ein “Model” von heute. :) Weiter unten dann das Bild der Blüte.

Aber wie funktioniert es?
“Ganz” einfach” :) Wie schon gerade gesagt werden mehrere Bilder angefertigt. Dabei wird der Fokus immer so weit verschoben, das er noch ein wenig mit dem, im vorherigen Bild, überlappt. Man kann sich das in Scheiben vorstellen. Nehmen wir eine kleine Blüte von 1cm tiefe, die wir komplett scharf haben wollen. Unser Schärfentiefebereich ist 1,5mm. Dann fangen wir ganz vorn an und Fokussieren auf die Spitze der Blüte und machen ein Foto. Dann Fokussieren wir auf einen Punkt 1mm dahinter (so hätten wir noch eine großzügige Überlappung von 0,5mm). Nächstes Foto. Dann wieder 1mm dahinter, Foto… und so weiter. Bis wir am Ende der Blüte angekommen sind. In unserem Beispiel ca. nach 10 Bildern.

Nun nehmen wir diese Bilder und laden Sie in eine spezielle Software für Focus Stacking. Es gibt hier verschiedene. Einfach mal Google Fragen. (Ich nehme CombineZP. Ist kostenlos, aber sicher nicht die einfachste und beste Lösung.)
Die Software macht nun das was ich schon angesprochen hatte. Sie nimmt die Bilderreihe und rechnet diese so zusammen, das die jeweils scharfen Bereiche in einem Bild vereint werden. Nur wenn wir ausversehen einen Bereich nicht scharf abgelichtet haben (weil man z.B. die Überlappung vergessen und zu weit im nächsten Bild fokussiert hat), dann kann die Software auch nicht Hexen und der Bereich bleibt unscharf… so wie es mir heute ständig passiert ist.

Das ‘gestackte’ Bild der Blüte (s.o.). Wenn man jedoch ganz genau hinsieht, dann erkennt man noch unscharfe Bereiche. Hier habe ich geschlampt beim erstellen der Bilder. :(

Ist es nun so einfach? Nee, nicht wirklich :)
Es sollte klar sein das sich bei dem gesamten Vorgang weder das Motiv noch die Kamera auch nur 1mm bewegen sollte. Das heißt definitiv ein Stativ benutzen und das Motiv… naja, was will man machen. Ein Baum wird sich mit Sicherheit nicht viel Bewegen – also der Stamm. Ein Tier wird schon viel Schwieriger. Hier könnte man es mit Schnelligkeit versuchen.
Dann gibt es im Grunde 2 Methoden um die Fokussierung vorzunehmen. Entweder man stellt auf manuellen Fokus und dreht den Fokussierung des Objektivs immer minimal weiter (so wie man es braucht).
Oder man besorgt sich eine Makroschiene. Welches die optimalere Variante wäre. Bei einer Makroschiene wird die Kamera auf eine bewegliche Schiene geschraubt, die man dann Millimetergenau bewegen kann. Das heißt es wird nicht mehr an der Kamera rumgefummelt, sondern die ganze Kamera wird verschoben (womit dann auch der Fokusbereich natürlich verschoben wird). Zusätzlich haben die Schienen auch gleich ein Maßeinheit dran. So kann man (mehr oder weniger) genau sehen was man gerade einstellt.

Ich habe mir eine Makroschiene besorgt. Nicht nur für das Focus Stacking. Auch im nicht immer das Stativ bei Makroaufnahmen 1cm nach link, 2 nach vorn, 5 nach schräg hinten… schieben zu müssen. Das kann ich jetzt mit der Makroschiene schön fein einstellen.

Wenn man sich jedoch einmal den Unterschied zwischen einem einfachen Makro und einem ‘gestackten’ Makro ansieht, dann erkennt man schnell das sich die Arbeit lohnt. ;)

Ja, soweit, so gut. Ihr könnt mir auch gern Fragen stellen oder sonstige Kommentare hinterlassen. Freue mich immer wenn mal jemand ein Lebenszeichen hinterlässt… und das hier auch jemand meinen Blog liest.

Bis Bald
Gordon