Mein kleines Hobby :)

Geilster Tauchgang ever – Kouris Staudamm / Zypern

Hallo zusammen,

diesmal könnte ich wieder einen Roman schreiben. Also holt euch schon mal einen Kaffee :)

Die Kirche am Green Monday

Wo soll ich anfangen? Eigentlich begann alles vor 2 Wochen. Ich hatte ja darüber geschrieben das wir am “Green Monday” in Alassa waren (siehe Schnorcheln im Damm). Hier steht eine Kirche sehr nahe am Damm. Oder besser gesagt mittlerweile im Damm. Denn der ist aktuell fast Randvoll und die Kirche steht “leider” im Stauseegebiet. Vor 2 Wochen ging ihr das Wasser bis zur halben Türhöhe.

Die Kirche 2 Wochen vorher

Daraufhin beschlossen wir dann 2 Wochenenden zurück mit einem Boot hineinzupaddeln und Fotos zu machen. Als wir ankamen war die Tür schon komplett unter Wasser. So sind die Mädels mit dem Schlauchboot drumherum gepaddelt und ich war kurz schwimmen.
Nach diesem Erlebnis lag die Idee nahe noch ein bisschen zu warten und dann dort richtig tauchen zu gehen.

Gesagt… gewartet.

Die Kirche 1 Woche vorher

Letztes Wochenende war ich alleine da, um mal zu schauen. Die Kirche war da schon bis zum Dach abgesoffen. Ein anderer Fotograf (die tummeln sich da gerade zu Hauf) erzählte mir das dies der Maximale Pegel sei, da der Damm schon überläuft. :( Mist aber auch. Na besser als nichts.

In der Woche wurde ich dann doch neugierig und bin mit Ira zum Damm gefahren. Von wegen voll… da war, zu dem Zeitpunkt, noch über einen Meter Luft. Also standen die Chancen doch gut das die Kirche komplett unter Wasser sein könnte (außer Glockenturm natürlich). Zumal ich dann im Internet Fotos fand wo nur noch der Glockenturm aus dem Wasser ragte.

Doch irgendwie reichte uns die Idee nicht, einfach nur dort Tauchen zu gehen. Wobei das alleine schon spektakulär wäre. Denn ich finde im Internet keine Berichte in denen jemand davon berichtet wie er in einem Damm in Zypern tauchen geht. Wir würden also vielleicht die ersten sein. Und dann noch in der untergegangenen Agios Nicolaos Kirche.
Also wurde weiter gesponnen. Ich hatte die Idee in der Kirche eine “Kerze” zu zünden. Macht man ja so :) Als wir bemerkten das der Tag X auf den 17. März fallen würde (St. Patricks Day), wurden wilde Hutpläne gemacht. Alice hatte die Idee auf ein bisschen Voodoo. … Es wurde immer Lustiger. :)

Wer auf ein bisschen Geschichte steht, für den habe ich eine. :)
Alassa ist ein Dorf in Zypern. Die Agios Nicolaos Kirche wurde 1929 gebaut und 1960 restauriert. 1968 beschloss man einen Damm zu bauen der 3 Flüsse stauen sollte. Leider war Alassa mitten im Überflutungsgebiet und musste damit auf einen nahen Berg verlegt werden. Das komplette Dorf wurde umgezogen.
1988 war der Damm endlich fertig. Das erste mal übergelaufen ist er im Jahr 2004. Dieses Jahr könnte es das nächste mal passieren. Was wiederum ein weiterer Faktor dafür ist warum unser Tauchgang so speziell werden würde.
Das einzige was vom alten Alassa übrig blieb ist die Kirche.

Soweit, sogut.

Die Wassertemperatur beträgt 12 Grad Celsius!!! :) Wie kalt das ist konnte ich beim Schwimmen feststellen. Und so war uns klar das es kein langer Tauchgang werden würde. Rein, runter, umgucken, hoch und raus.
Unsere Vorbereitungszeit betrug eine Woche. Damit ist das wohl die längste Vorbereitungszeit für einen Tauchgang von geplanten 10-15 Minuten. Der Hammer. Aber wir wussten es würde sich lohnen. So ein interessanter und spezieller Tauchgang. So viele neue Erfahrungen. Tauchen an einem Spot der normalerweise Furztrocken ist und nur alle 10 Jahre unter Wasser steht. Dazu eine Kirche mittendrin (ok, um die ging es ja). Es gibt keine Anzeichen im Internet das schon jemals jemand im Damm Gerätetauchen war… wir könnten die ersten sein. Dazu wäre es unser erster Frischwassertauchgang (ist ein Unterschied zum Salzwassertauchen). Schlechte Sicht und kaltes Wasser. Auch das wäre neu. Dazu tauchen mit Buddy-Leine.
Also eine Vielzahl von neuen Erlebnissen und Erfahrungen sammeln. Das machte uns 3 die ganze Woche hibbelig :)

Wasserdichte Kerze :)

Meine persönliche Aufgabe war gar nicht so einfach zu lösen. Wie soll man eine Kerze unter Wasser anzünden? Geht natürlich nicht. Dann kamen wir auf Bengalisches Feuer. Doch das ist schwer zu kriegen. Dann… die ultimative Idee. Elektronische Kerzen. Die könnte man in eine Plastiktüte packen und damit wären sie Wasserdicht.
Ich habe welche auf dem Flohmarkt gefunden. Die letzten beiden. Reicht ja.
Am Strand ein paar Steine gefunden – damit sie auch unten bleiben – und dann wurde alles verklebt und ausprobiert. Funktioniert! :) Man muss sich nur zu helfen wissen :) Damit war der Teil erledigt.

Und dann kam der Tag näher. Freitag Abend waren wir bei Ira verabredet. Glühwein kochen (meine Aufgabe natürlich :) ). Der sollte uns danach wieder aufwärmen. Es wurde nicht mit dem “Schuss” gegeizt :) Dann wurden die “St. Patricks Day” Hüte präpariert, damit sie nicht vom Kopf rutschen konnten.
Natürlich wurde auch schon ein wenig am Glühwein genascht :) Und der Tagesablauf geplant. 11 Uhr treffen bei mir, da der Tauchshop bei mir um die Ecke ist.

Wer hat verpennt? Natürlich ich :( Glühwein und erst um 3 ins Bett gehen ist echt nicht so gut. Aber bis um 11 hatte ich alles soweit in Sack und Tüten. Ira und Alice waren schon vor der Zeit da und warteten… auf mich natürlich…
Noch schnell warmes Wasser in Flaschen und Kanister abgefüllt, damit wir vorher den Anzug schon mit warmem Wasser füllen konnten und zum abduschen hinterher. Und dann konnte es endlich losgehen.

Erster Stop: Aloha Tauchshop
Hier haben Ira und ich schon unsere Tauchscheine gemacht und wir kennen zumindest einen der Leute. Der Besitzer hat über Winter gewechselt. Aber Anton ist immer noch da. Wir haben in der Woche schon mit ihm gesprochen und er wollte alles vorbereiten. … Hat er aber irgendwie vergessen. Anton war mit einem Schüler zum Tauchen und die Dame im Shop wusste von nix. Geht ja gut los.

Sie war dann aber so freundlich und hat uns alles zusammengepackt. Wir also alles rausgesucht was wir brauchten. BCD, Regulator, Gewichte und Flaschen. Wir wollten schon die Flaschen ins Auto bringen als die Dame meinte “Oh warte, wir checken mal lieber noch mal den Druck”. Ok, why not.
Also das Gerät an die erste Flasche gehängt… *pppffffffffffff*… Ist wohl kein O-Ring drin. … Nee, die komplette Ventilschraube für unsere 1-Stufe war nicht drin. Mal gut das sie das checken wollte. Wir hätten die Pulle so mitgenommen… noch halb am pennen. Also 3 korrekte Flaschen eingepackt.
Und dann aber endlich ab.

Als ich gerade los wollte kam Anton mit dem Schüler zurück und gleich auf mich los. Geguckt was wir eingepackt hatten. … “Nee, das geht nicht. Das ist kein Zeug was wir ausleihen.” … Wie jetzt? Wir haben keine Zeit! … Das bemerkte er wohl und meinte dann “Ok, fahr. Aber bringt das Zeug heil wieder und das mir keiner Absäuft!” … Ja danke, hatten wir nicht vor :)
Nun aber… es ging endlich los.

Die Kirche am Tauchtag

An der Kirche in Alassa angekommen erwartete uns eine kleine Überraschung. Der Wasserpegel war wirklich noch einmal ein gutes Stück angestiegen (ca. 1,5 Meter). Aber das Dach der Kirche schaute immer noch aus dem Wasser raus. Und sehr schief. Wie das? War das schon immer so schief? … Keine Ahnung. Konnten wir uns noch keinen Reim drauf machen. Viel mehr störte uns der ekelig kalte Wind. Die Sonne war zwar da, aber der Wind war richtig kalt. Selbst mit Pullover haben wir ein wenig gefroren… und dann sollen wir da ins Wasser und was wenn wir wieder raus kommen? Das Wasser hat auch nur 12 Grad.
Fragen über Fragen. Zweifel über Zweifel.

Zudem hatte der Tauchshopbesitzer Ira unterwegs angerufen. Wir haben wohl einen Lungenautomaten mitgenommen der eigentlich zu Wartung sollte und keine Mundstücke hatte.
Und siehe da, ja, hatten wir :( Klasse. Wird ja immer besser.
Die einzige Lösung… jetzt werden uns alle Taucher verhauen… war ein Mundstück mit einem anderen Auszutauschen. Zum Glück gibt es heutzutage immer 2 2. Stufen und damit 2 Mundstücke an einem Set. Jetzt hatten wir 2 Sets mit je einem Mundstück. Was aber nicht weiter tragisch war da unser Tauchgang maximal 5-6 Meter tief sein würde und einer noch immer einen funktionieren Oktopus mitführte.

So rauchte ich erst einmal eine und dann noch eine … und dann beschlossen wir: Da wir schon mal da sind… :)

Und so ging es los. Tauchzeug aufrödeln, testen und rein in den warmen Tauchanzug. Natürlich nicht zu vergessen das schöne Feinrippunterhemd, den Rolli und die dicken Socken. Ein guter Tipp den Ich aus einem Taucherforum bekommen habe. Nicht das die direkt warm halten – wir waren schließlich im Nasstauchanzug – aber die verhindern den Wasserdurchfluss. Somit steht das Wasser, das der Körper aufgewärmt hat, besser im Anzug und es rutscht nicht so schnell kaltes Wasser nach.
Zwischendurch immer mal wieder in Foto hier und ein Foto da… und letztendlich waren wir dann endlich soweit. Bis auf… wo sind meine geilen Unterwasserkerzen? Wo sind sie nur?… Zu Hause… klasse :( Vergessen :(
Ok, egal.

Das mitgebrachte, warme, Wasser noch schnell in die Anzüge gekippt… huiii… schön warm :) Und endlich ging es los.

Die Kirche war ca. 100 Meter entfernt. Der Weg dorthin überschwemmte Wiese und Wege. Die Sicht am “Ufer” = 0. So mussten wir uns die ersten Meter ertasten. Da es rasch tiefer wurde, konnten wir auch bald schwimmen. Das Wasser füllte langsam den Tauchanzug und es war … KALT!! :)

Nach 3-4 Minuten schwimmen erreichten wir die Kirche von der Seite, direkt am Eingang (sie hat 3). Kurzer Checkup und es ging in die “tiefe”. :)
War das geil. Total anders als im Meer. Kein Kristallklares bzw. blaues Wasser in dem man 30-40 Meter weit gucken kann. Hier befanden wir uns in einer grünen Brühe mit einer Sichtweite von ca. 4-5 Metern.

Ich in der grünen Suppe

Die anderen waren nur noch schwarze Silhouetten inmitten von grüner Soße. Und wer das jetzt abstoßend findet… der weiß nicht was ich meine :) Ich fand das geil. Mal was anderes, was neues.

Die Kirche lag nun direkt vor uns. Unter Wasser… so wie wir. Es konnte losgehen. Auch das Wasser im Taucheranzug hatte sich nun aufgewärmt und es war relativ warm, bis auf das Gesicht.

Wir haben die Kirche “betreten”… einer nach dem anderen hat sich durch das Tor gleiten lassen. Wobei eines schnell klar wurde… aufpassen was man mit den Flossen macht. Ein paar falsche Bewegungen und die Sicht wurde schlagartig schlechter. Auf dem Boden und besonders den Pflanzen hatten sich viele Schwebeteilchen abgesetzt. Ein Flossenschlag und man wühlte sie wieder auf.

Natürlich haben wir uns erst einmal ausgiebig in der Kirche umgesehen. Das ist absoluter Wahnsinn… in einer Kirche tauchen… hätte auch ein anderes Gebäude sein können. Total genial.

Das gelöste Kirchendach

Uns wurde auch schnell klar warum das Dach noch aus dem Wasser schaute. Eine Seite des Daches hatte sich von der Außenwand gelöst und schwamm an der Oberfläche (Holzbalkenkonstruktion). Auf der anderen Seite waren noch einige Dachziegel auf dem Dach, was es wohl daran hinderte komplett wegzuschwimmen.
Wir mussten also ein wenig vorsichtig sein. Auch da das Dach beim Lösen wohl einige Löcher in den Giebel gerissen hat.

Die Kirche selbst ist von innen leer. Es ist nichts mehr übrig geblieben. Ein paar Dachziegel und ein wenig Schutt lag rum. Sonst war nichts mehr zu entdecken.

Baum unter Wasser

Wir haben sie dann durch den Hinterausgang wieder verlassen und schwammen von außen hinter das Gebäude. Hier stehen 4 große Bäume, die teilweise noch aus dem Wasser ragen. Zudem die Umrandungsmauer des Geländes, die direkt hinter den Bäumen verläuft.
Das war genauso klasse (sorry, es war alles klasse :) )… Bäume unter Wasser. Das ist sowas von Surreal. Und genau das machte es so interessant. Noch vor Tagen war das alles Trocken. Die grüne Wiese, bunte Blumen, eine Kirche in der Landschaft… und jetzt Tauchen wir hier und alles ist unter Wasser.

Und auf einmal bewegte sich sogar etwas im Baum… ein Vogel konnte es ja schlecht sein :) Nein… Fische “fliegen” jetzt durch die Äste des Baumes. Und ich glaube die haben dümmer geguckt als sie uns sahen als wir :) Zumindest regten sie sich erst einmal nicht weiter und guckten uns dumm an. Wir taten das gleiche. … Und dann schwammen sie ganz gemütlich an uns vorbei. Genial.

Pause auf der Mauer

Wir umrundeten die Kirche und versuchten dabei in alle Winkel und ecken zu schauen. Um ja nichts zu verpassen :) Leider gab es nicht wirklich viel zu entdecken. Weiter als zur Geländemauer sind wir nicht. Ein kleines Klohäuschen steht noch hinter der Kirche, in dem es sogar noch eine (kaputte) Kloschüssel gibt.

Nach der ersten Runde wieder vor der Kirche angekommen, beschlossen wir das es uns noch gut geht und keinem kalt ist. So machten wir noch eine Runde ringsherum.
Als wir zum 2. mal wieder vor der Tür standen… wurde es doch langsam frisch und wir beschlossen den Heimweg anzutreten.

Das Gefühl als wir wieder aus dem Wasser kamen war unbeschreiblich. Total geil einfach! :)
Wir hatten es getan. Trotz 12 Grad Wassertemperatur haben wir uns getraut und sogar die Zeit “überzogen”. Maximal 15 Minuten hatten wir geschätzt. Die reine Tauchzeit lag bei 25 Minuten. Plus hin- und zurück Schwimmen. Also waren wir ca. 30 Minuten im Wasser.
Wir haben uns tapfer im Frischwasser und bei schlechter Sicht geschlagen. Und wir hatten einen Atemberaubenden Tauchgang wo wahrscheinlich noch niemand zuvor Tauchen war. Das nenne ich absolut gelungen. Sowas könnten wir gern öfter machen. Lass die Touris schön im Meer planschen und wir entdecken lieber :)

Glühwein zum Aufwärmen

Bei uns musste es jetzt schnell gehen. Alles wieder auseinander rödeln und dann schnell raus aus den Nassen Klamotten und rein in die warmen und trockenen… und natürlich einen Glühwein einschenken. Der darf bei sowas nicht fehlen! ;) Außerdem braucht man ja was mit dem man auf den Erfolg anstoßen kann. Also zweifach sehr sehr nützlich :)

Und dann ging es auch schon wieder zurück nach Hause. Klamotten im Tauchshop abgegeben und dann haben sich unsere Wege getrennt… bis zum Abendlichen Zelebrieren im Pub :)

Happy St. Partricks Day 2012

Abschließend muss ich noch einmal betonen: Trotz aller Schwierigkeiten und des kalten Wassers und Wetters war das der geilste Tauchgang den ich bis jetzt hatte. Vielleicht wird er es sogar bleiben. Keine Ahnung was noch so kommt… aber das wird schwer zu toppen sein. Die Location, die Umstände, die Tauchpartner natürlich :) und die gewonnen Erfahrungen. Von den unperfekten dingen mal abgesehen, war alles perfekt!

So, habe Roman fertig. Jetzt noch ein paar Bilder und das Video braucht leider noch ein wenig. Wir hatten 2 Kameras mit (Natürlich! :) ). Das Schneiden wird wohl noch ein paar Tage brauchen. Aber lasst es euch nicht entgehen. Ein Video sagt mehr als 1.000 Bilder und mehr als 1.000.000 Worte.
Update: Hier ist unser Tauchvideo

Liebe Grüße
Gordon

PS: Fotos von Ira, Alice und mir. Video von Ira und mir.

Schon mal einen natürlichen Torpedo gesehen? Guck Dir das mal an!

In den letzten Tagen  bin ich ja verstärkt auf Tintenfisch”jagd”. Seitdem ich vor wenigen Tagen herausgefunden habe wie man sie findet und das sie überhaupt hier sind, bin ich nur noch dabei sie aufzuspüren.

Ich finde sie einfach zu geil. Wie sie aussehen, sich bewegen und besonders wenn sie mal nicht gleich das weite suchen, sondern auf der Stelle schweben.

Das interessante bei Tintenfischen ist das sie sich auf 2 Arten bewegen können. Einmal mit einer langen Flosse, die quasi um den ovalen Körper ringsum geht. Und dann mit einer Art Raketenantrieb, zu dem sie auch ihre Tentakeln gebrauchen.
Wenn sie sich sicher fühlen und nur die große Flosse benutzen, dann sieht das einfach klasse aus. Wie Raumschiff Voyager :-) Es scheint als würden sie durch das Wasser schweben und irgendwie scheint diese Flosse auch zu leuchten… oder es ist einfach nur eine optische Täuschung.

Und wer mir das mit dem Raketenantrieb nicht glaubt, der möge sich unten mal die Spielerei mit der Zeitlupe anschauen, da sieht man recht gut was ich meine. Und das ist mit 10% Abspielgeschwindigkeit. Also 1/10 der realen Geschwindigkeit. Die sind echt fix die kleinen Burschen (und Damen).

Wou… Tintenfisch und Oktopus beim schnorcheln beobachtet. Geil geil :)

Ich gehe ja nun jeden Tag ein bisschen an den Strand. Zum ausspannen, relaxen, Sonne tanken und natürlich auch zum Schnorcheln. Und jeden Tag suche ich das besondere unter Wasser. Irgendwas. Man weiß vorher ja nie so wirklich auf was man treffen wird, von den Fischen abgesehen die immer da sind.

Die, die man nicht sofort sieht, sind aber die viel interessanteren. :) Manchmal kann das eine große Krabbe sein, manchmal eine Moräne und manchmal etwas ganz besonderes.

Vor ein paar Tagen habe ich so meinen ersten Stachelrochen gesehen. Nur ca. 20 Meter vom Strand entfernt. Nun suche ich jeden Tag wieder nach einem, aber bis jetzt kein Glück mehr.
Beim letzten mal habe ich durch Zufall einen Tintenfisch im Sand entdeckt. Davon konnte ich gerade noch ein Video machen, bevor die Batterie verreckte. (Video unten) Weiterlesen

Tauchgang 1/2: Shark Cove & Akrotiri Fish Reserve

Hallo zusammen,

heut war es wieder soweit. Eigentlich sollte heute meine erste “richtige” Tauchunterrichsstunde sein… aber Phil (mein Tauchlehrer) hat mich am Donnerstag angerufen ob ich nicht heute schon um 8 hinkommen könnte, dafür würden wir auch mit dem Boot rausfahren und ein deutscher Tauchlehrer wäre auch dabei. … Ok, um 6 aufstehen könnte sich schwierig gestalten… aber bei dem Angebot :)

Tatsächlich habe ich es kurz nach 7 gähnend aus dem Bett geschafft. :) Schnell Frühstück gemacht und nen Kaffee dazu. Kurz nach 8 war ich dann an der Tauchbasis… zum Glück nicht als letzter… der kam noch ne halbe Stunde später. :)
Und es war massig was los da… ich dachte wir würden dann zu dritt oder viert losfahren… alles in allem waren wir über 20 Mann/Frauen und davon 17 Taucher (wenn ich mich nicht verzählt habe). Das machte mir Angst… die erste richtige Tauchstunde und dann gleich sowas :)

So um 8:45 war dann alles auf dem Boot und es ging los. Eine gute 3/4 Stunde quer über den großen Teich zur schräg rechts liegenden Akrotiri-Halbinsel. Es war noch nicht so warm und daher recht angenehm. Unterwegs habe ich dann den deutschen Tauchlehrer kennengelernt (der eigentlich Engländer ist und nur in Deutschland lebt, schön länger) und einen anderen Deutschen der hier für 2 Monate arbeitet. Wir wurden nachher in ein 3er Team eingeteilt.

Fischschwarm im Akrotiri Fish Reserve (Quelle: www.alohadivers.com)

Fischschwarm im Akrotiri Fish Reserve (Quelle: www.alohadivers.com)

Und dann waren wir da… am Shark Cove. Unser erster Tauchgang für heute. Und für mich der erste richtige überhaupt. Und auch der erste vom Boot aus. Da sind so einige “erste”, für mich, gewesen. Also komplett angewrackt (man hat ja nicht die ganze Zeit die schwere Ausrüstung an :) ) und dann zum Bootsende auf die “Plattform”… Lungenautomat rein, Maske auf ein einfach weiterlatschen… bis es platsch macht :)
Hatte gleich ne nette Ladung Salzwasser im Mund… zum Glück gehts ja gleich wieder nach oben. :) Nachdem im Wasser noch mal alles besprochen wurde ging es an der Ankerkette nach unten. Ich hatte die Hoffnung das mein Ohrenproblem heute weg ist… leider nicht. Nach ein paar Metern ging es gleich wieder los… und so mussten wir den Abstieg erst einmal stoppen… aber langsam langsam und mit vielen Druckausgleichsversuchen ging es dann doch voran… slowly slowly halt… Aber egal… es ging voran. Und irgendwann (nach vielleicht 5 min) war ich dann auch auf dem Grund (ca. 8m) angekommen. Derweil hat Phil wieder als mein Buddy übernommen… war wohl zu viel für den Anderen :D Aber nicht schlimm, ich mag Phil und das passte schon… jedenfalls für mich.
Joar und nachdem ich dann schon mal unten war… ging es auch gleich weiter. Wir paddelten dann fröhlich durch die Gegend.
Leider war der Fischbestand dort nicht so … ausgeprägt. Dafür gab es ein paar schöne Felsformationen und für den ersten Tauchgang aus sonst sehr viele Interessante sachen zu sehen. Das beste war, recht zum ende, ein Loch in einem Felsen durch das man durchtauchen konnte… ca. 4-5m lang der “Tunnel”. Zwischendurch hatte ich auch immer mal noch Probleme mit dem Druckausgleich, aber es funktionierte dann immer irgendwann.
Nach ca. 30 Minuten sind wir dann wieder aufgetaucht und haben uns alle wieder zum Boot begeben.

Logbuch (Entry 1):

  • Datum: 13.06.2009
  • Sichtweite: ca. 15m
  • Max. Tiefe: 8.8m
  • Tauchzeit: 32min
  • Druck: (S) 200bar, (E) 100bar
  • Wet suit, salt water, boat, no specials

Und dann ging es weiter. Ich wußte nicht das wir auch noch einen 2. Tauchgang gleich machen und habe mich noch gewundert warum denn alle ihre Pressluftflaschen umbauen. Nach ca. 15 Minuten (einmal um die Inselspitze rum) ankerten wir wieder. Wir waren am Tauchplatz “Akrotiri Fish Reserve”. Das Wasser hier war schön klar und schien nicht sehr tief zu sein.

Wieder alles antrecken und erneut hieß es “Guck gerade aus und lauf einfach weiter” … erinnert mich an “Hans guck in die Luft” :) Und wieder machte es Platsch… aber diesmal ohne Salzwasser im Mund. Und wieder ging es zur Ankerkette und daran hinab… und wieder Probleme mit dem Druckausgleich… wieder slowly slowly :(

Das "irgendwas" (Quelle: www.alohadivers.com)

Das ... irgendwas (Quelle: www.alohadivers.com)

Aber auch hier erreichte ich irgendwann den Grund. Ich weiß die Tiefe hier nicht genau… aber ich vermute mal so 5-6 Meter. Hier gab es nicht so viele Felsbrocken/-wände… dafür ein haufen (Un)Kraut. :) Und sichtbar mehr Fische. Dies mal blieben auch (fast) alle zusammen und folgten dem Anführer. Erst sind wir nur lässig ein bisschen durch die Gegend gepaddelt und haben uns umgesehen und die Fische beobachtet. Dann sind wir zu einem Sammelpunkt geschwommen. Schon in der nähe des Punktes konnten wir vermehrt Fische sehen (auch etwas größere). Dort bemerkte ich dann auch das Phil eine Plastiktüte bei sich hatte… mit (nun gut druchgeweichtem) Brot… das er, in Stückchen, ins Wasser bröselte. Und die Fische kamen… und waren sehr Hungrig :D Das war sehr interessant zu sehen… und es waren recht viele Fische. Außerdem war an diesem Sammelpunkt auch irgendwas … ein Wrack von etwas undefinierbarem… könnte ein kleiner Hubschrauber, ein Buggy oder irgendwas in der Form gewesen sein :)

Danach sind wir in bisschen weitergepaddelt, haben uns noch ein bisschen Umgesehen und sind dann auch wieder zum Schiff zurück. Danach ging es dann nach Hause zurück.

Logbuch (not logged yet):

  • Datum: 13.06.2009
  • Sichtweite: ca. 20m
  • Max. Tiefe: ??
  • Tauchzeit: ??min (länger als der erste)
  • Druck: (S) 200bar, (E) 60bar
  • Wet suit, salt water, boat, no specials

Das waren sie, meine ersten beiden Tauchgänge. Ich fands toll, wenn auch das Ohrenproblem nervig ist. Aber wenn es einmal geht und man die tiefe hält… so ists entspannend und interessant :)

Wieder im Hafen musste alles wieder von Bord und in der Base wurde dann erst einmal alles Abgewaschen, Aufgehängt, Sauber gemacht, Logbücher geschrieben, usw. Natürlich habe ich mir auch gleich mein erstes Logbuch zugelegt… :)

Mal schauen was mich nächste Woche erwartet. Aber ich glaube nächste Woche ist wieder “Unterricht” an der Reihe… theoretisch wie auch praktisch.

Gruß und “Gut luft” (wie der Taucher sagt) :)
Gordon

PS: Ab sofort Blogge ich über meine Taucherei auf http://de.divers-blog.com

Liquid Image HD310/HD320/HD350 – Tauchermaske mit Digicam

Diese Meldungen sind nun nicht mehr neu… aber ich möchte sie trotzdem auch mal vorstellen… die Tauchermaske mit integrierter Kamera aus dem Hause Liquid Image.

Gerade in den letzten Tagen bin ich nur wegen ihr im Internet unterwegs.
Es gibt bereits seid längerem das ältere Model “Liquid Image Camera Mask” mit 3,1 Megapixeln bzw. 5 Megapixeln. Diese Kamera gibt es mittlerweile an jeder Ecke. Diese war aber noch nicht wirklich ausgereift. Maximale Tauchtiefe von 5 Metern, Videos mit VGA und 25fps.

ABER… Liquid Image hat aufgerüstet… und das nicht zu knapp…


Die neuen Modelle HD310, HD320 und HD350 wurden entworfen und machen nun einen viel besseren eindruck. Ich will hier nich noch ein Preview schreiben… dafür könnt ihr mal googeln.

Im kurzen: Die HD310 ist nun bis 10 Metern Tauchtiefe ausgelegt, hat einen 5MP Sensor und nimmt Videos mit 720×480 Pixeln und 30fps aufgenommen. Genauso die HD320, nur das diese bis 35 Metern Tauchtiefe geht und die HD350 sogar bis auf 100 Meter.

Ich habe ein Testvideo gesehen… super Qualität (im Schwimmbad). Und ich finde die Tauchermaske klasse… so hat man beide Hände weiterhin frei für andere Sachen. Außerdem geht es mir hierbei eh mehr um das Filmen und Dokumentieren des Tauchgangs. Also am Anfang anschmeißen und einfach laufen lassen. Fotos kann man ja später aus dem Film auch auch noch rauskopieren, wenn denn was schönes drauf ist. ;)

Die Herstellerseite ist: http://www.liquidimageco.com

Und hier noch ein ausfürlicher Bericht: http://www.videoaktiv.de

Und noch ein paar gefundenene Videos:

Warum schreib ich nun den Artikel… das Problem an den neuen Masken ist… man bekommt sie nicht wirklich. Ich habe alle gefundenen Shops von Deutschland über Kanada bis Amerika angeschrieben. Überall sind die Cams zwar im Onlineshop gelistet aber nicht verfügbar. Die Masken sind noch recht neu auf dem Markt. Angeblich sollten sie schon im Frühjahr auf den Markt kommen… wie es aussieht geschieht das aber erst jetzt.
Heute habe ich dann den Hersteller direkt angeschrieben und prompt eine nette Nachricht bekommen. Es gibt nur wenige (4 um genau zu sein) direkte Händler von Liquid Image in Europa. Diese werden nun als erstes Beliefert und dann kriegen erst die Online Shops ihre Ware (soweit ich das verstanden habe).
Ich habe heute den Griechischen Händler kontaktiert und mal gefragt ob er eine für mich hat :)
Bin mal auf die Antwort gespannt.

Update folgt…

Update 10.06.2009
Ich habe gerade eine Antwort von den Leuten in Griechenland erhalten. Auch hier ist die Maske nicht am Lager. Sie hoffen auf eine Lieferung in der ersen Juli-Woche. Na mal schauen… werd ich wohl noch eine Weile warten müssen :(

Die HD350 wird noch eine weile auf sich warten lassen. Sie ist (laut dem griechischen Partner) noch nichtmal in Produktion. Mal schauen.

Update 03.07.2009
Habe den Agenten in… keine Ahnung… noch mal angeschrieben. Noch mal vertröstet. Bitte in zwei Wochen noch mal nachfragen… :(
Der griechische Haendler meint sogar erst anfang August… :( Das ist doch deprimierend. Ich werd mich wohl mal nach alternativen bei den normalen Foto-/Videokamers umsehen.

Update 14.07.2009
Die HD320 ist noch nicht verfügbar. Ich habe jetzt das warten satt und habe mir in Griechenland die HD310 mit den beiden Seitenlampen bestellt. Kaufpreis für die HD310 liegt bei ca. 150 Euro und die Lampen bei 69 Euro.
Ich hatte, auch in Griechenland, einen weiteren Händler im Internet gefunden der die selbe Maske für 198,73 Euro anbietet… da hat wohl einfach mal jemand USD in EURO geändert. Auf meine Anfrage ob der Preis stimmt sei meinte er “Ja, 198,73 EURO stimmt!” *wou* Na zum Glück nicht der einzige Händler. :)
Ein entscheidender Punkt war das ich einen Bericht gefunden hatte wo diese Maske bis 30 Meter betaucht wurde und gehalten hat. Selbst der Hersteller “gibt zu” das die Maske auch für tiefere Tauchgänge als 10m geeignet ist. Nachteil ist eindeutig die kleinere Videoauflösung von “nur” 720×480, das nur eine maximale Speicherkarte von 8GB rein passt und nur 2 Batterien zur Stromversorgung genutzt werden. Aber ich werde sehen… und sobald die HD320 verfügbar ist … werde ich aufrüsten :) Aber wer weiß wie lange das noch dauert.
Sobald ich die Maske getestet habe werde ich auf http://www.diveshirtshop.com einen ausführlichen Testbericht schreiben… inkl. Videos natürlich ;)

Update 14.07.2009
Gleich das nächste Update. Die Maske ist heute angekommen. :) Leider zu spät für meinen heutigen Schnorchelausflug. Also werde ich sie erst am Wochenende testen können. Brauche eh noch Batterien und ne Speicherkarte. Also, wenn ich am Samstag zum Tauchen fahre, gibt es Sonntag einen ausführlichen Bericht mit Video ;)

PS: Ab sofort Blogge ich über meine Taucherei auf http://www.diveshirtshop.com

Mein erster Tauchgang

Hallo zusammen,

heut habe ich auch mal was neues zu erzählen. :) Ich war heute das erste mal tauchen.

Letztes habe ich entschlossen irgendwas zu tun… in der Woche hänge ich ja quasi nur zu hause rum. Am Tag arbeiten und abends habe ich entweder keine Lust mehr noch weg zu gehen oder habe selbst noch einen Kunden für den ich arbeiten muss. Samstags ist dann meist nur einkaufen angesagt und ab und zu mal eine kleine reise. Ok, sonntag fahre ich mit Cindy oft durch die Gegend… aber so richtig Bewegung ist, so im Schnitt der Woche, nicht drin. Also musste ein Sport/Hobby her :)
Da ich auf einer Insel im Mittelmeer lebe liegt die Idee zum tauchen nicht sehr fern. Und da ich eh neugierig bin und gern neues sehe, ist das eine tolle Sache mal eine “neue Welt” zu entdecken.

Der Entschluss war gefasst… der nächste schritt… eine gute Tauchbasis finden. Aber das ist das gleiche “Problem” wie bei allem “guten” was man finden muss… ein guter Arzt, eine gute Bank, einen guten Partner… man weiß nicht welche gut ist da man allen nur vor den Kopf gucken kann. Also ausprobieren.
Ich habe mich dann für Aloha Divers entschieden und war letzten Montag zu einem ersten Gespräch da. Wir haben ein bisschen erzählt und natürlich preise besprochen. Und den Termin für heute gemacht… zum “Schnuppertauchen”. Hab es ja noch nie gemacht und vielleicht finde ich es ja total schrecklich… :)

Die ganze Woche war ich auf Tauchseiten unterwegs und am lesen. Da mein Englisch ja nicht so toll ist und die beiden nur englisch sprechen, wollte ich mir schon mal ein bisschen wissen vorab aneignen und auch schon mal gucken was andere zum tauchen schreiben. Ich habe ein paar Seiten gefunden die so ein bisschen die Basics beschreiben (Handzeichen, Technik und so). Auf vielen habe ich dann aber auch viele negative dinge gelesen… Tauchunfälle und was so alles passieren kann… das hat mich dann schon recht nervös gemacht.

Und heute war es dann soweit. Ich hatte mehr schiss als das ich mich drauf gefreut habe… :( Aber ich bin hingegangen. War 20 Minuten zu früh da… aber die beiden sind auch gerade angekommen… gutes Timing. :) Dann habe ich mir erst einmal eine nette DVD angeschaut mit den ersten Instruktionen. Auf englisch… aber das meiste kannte ich schon von den Webseiten und wusste was sie meinten… auch wenn ich nur Bruchstücke verstanden habe. Dann hat mich Phil eingekleidet. Ganz schön eng der Anzug… aber macht nen schlanken bauch :D … gewichte angelegt, Maske ausprobiert, Füßlinge (er meinte ich habe die kleinsten Füße an nem Mann die er je gesehen hat :( ) und dann das Jackett mit der Flasche. Gar nicht so schwer wie ich dachte. Und fast hätten wir noch die Flossen vergessen :) Und dann ging es ab an den Strand. In voller Montur bestimmt so 50m durch die Pampa getrampelt… hab mich gefühlt wie nen Astronaut :)

Im Wasser angekommen erst einmal die flossen angezogen… gar nicht so einfach wenn man bis zu den Knien im Wasser steht und die pulle aufm rücken hat. Aber Phil hat geholfen.
Maske auf und dann weiter ins Wasser bis einem das Wasser bis zum Hals steht… im Moonwalk (rückwärts)… geht sich leichter mit den flossen. ;) Nun wurde es ernst. Er hat mir erst einmal gezeigt wie der Luftautomat funktioniert, wir sind die Handzeichen noch mal durchgegangen und wie man die Maske richtig benutzt. … Und dann wurde abgetaucht…

Die ersten Atemzüge sind sehr ungewohnt und man möchte am liebsten sofort wieder auftauchen und “richtig” atmen. Sehr sehr komisch… auf einmal ist man irgendwie in einer anderen Welt. Ist schwer zu erklären wenn man es selbst nicht erlebt hat.
Wir sind ein paar Basics durchgegangen… Luftautomat aus dem Mund nehmen und wieder reintun (unter Wasser natürlich), Maske ausblasen wenn Wasser drin ist, was tun wenn die Luft eines Tauchers alle ist… etc.
Ich war, glaube ich, am meisten damit beschäftigt mich auf meine Atmung zu konzentrieren und dieses komische Gefühl weg zu kriegen :D
Und dann sind wir eine runde geschwommen. … Wie gesagt, wer es nicht erlebt hat dem kann man es wohl nur schlecht beschreiben… aber ab da war es einfach klasse und sehr interessant. Gut, wir hatten nur eine tiefe von ca. 2-3 Metern. Aber es fetzt schon wenn man nicht ständig auftauchen muss um zu atmen.
An dem Strand ist, so ca. 20m, vorm Strand ein Wellenbrecher und dahinter, noch mal so 10m, die schwimmerbojen. Die waren unser Ziel. Unter Wasser sieht so ein Wellenbrecher sehr… eindrucksvoll… aus. Hier haben wir auch die ersten fische getroffen. … Ein erfahrener Taucher wird wohl über einen popligen Wellenbrecher lachen… für mich war es aufregend. Dort waren wir bei ca. 3m. Dann konnte ich aber keinen Druckausgleich im linken Ohr herstellen… :( Auch nach mehreren Versuchen ging es nicht und wir mussten abbrechen. :(
Auf dem Rücken schwimmend sind wir dann zurück zum Ufer.

Haben dann noch bestimmt ne stunde gequatscht und Käffchen (bzw. er schwarzen Tee mit milch… Engländer halt :) ) getrunken.
Phil ist sehr nett, hat immer geholfen und aufgepasst und ich habe mich bei ihm gut aufgehoben gefühlt.
Zum Abschluss des ersten Tages habe ich mich gleich für den Grundkurs angemeldet und will es definitiv weitermachen. Der kurze Einblick hat mir gereicht um zu wissen das ich mehr sehen will. :)

Also wird es hier demnächst vielleicht bald mehr von meinen Tauchabenteuern zu lesen :D

Bis dahin
Gordon

PS: Ab sofort Blogge ich über meine Taucherei auf http://www.diveshirtshop.com

(Bilder: Nein, nicht von mir… oben: joakant, unten: coxwain