Von Barcelona über Granada bis zum Stausee
20.06.2013
Hallo zusammen,
wir haben die Nacht gut auf dem Campingplatz verbracht. Allerdings hat sie erst spät begonnen. Die Artikel im Blog haben uns bis halb 3 gestern Nacht beschäftigt. Diesmal hat sogar Julia mit Übersetzten mitgeholfen, damit es etwas schneller geht. Ich muss weniger schreiben! :o
Heute morgen sind wir dann mit den kostenlosen Shuttle Bus um 11 nach Barcelona reingefahren. Der Shuttle Bus wird vom Campingplatz gestellt. Der Bus bringt einen bis in das Zentrum von Barcelona, an den Platz Catalonya. Leider sind in Barcelona die Sehenswürdigkeiten weit verstreut. Julia wollte gern die Kirche Sagrada Familia. Da ich keinen Plan hatte was in Barcelona so los ist, gingen wir los. Die Kirche ist von dem Punkt gut 1,5 Km entfernt. Unterwegs passiert nicht viel. Wir sind an ein paar Geschäften und sonstigen Lokalitäten vorbeigekommen. Aber nichts Aufregendes. Bei einem Spanisch Aussehenden Restaurant (verschnitt Pommesbude)
haben wir auf eine echte Spanische Paella angehalten. Ich habe die einzige Variante ohne Fisch drin bestellt, Paella de Carne. Julia hat sich die schwarze bestellt… mit Tintenfisch und der Reis wird mit der Tinte des Fischs eingefärbt. Deswegen ist sie wirklich schwarz. Meine war ganz schön scharf. Aber eher das Hühnchen.
Wir stellten dann auch fest das die Paellabude Chinesen gehört. Also Paella in Spanien, von Chinesen gekocht. Naja, geschmeckt hat es trotzdem.
Danach ging es dann zur Sagrada Familia. Die Kirche wurde 1882 angefangen und ist bis heute nicht fertig. Man rechnet mit der Fertigstellung 2026… warten wir es ab. Ist ja dann nicht mehr so lange :) Von außen ist sie sehr interessant. Ein recht eigener Stil, was man auch an den Figuren erkennen kann (einfach mal die Bilder angucken). Der Eintritt von 13,50 Euro war uns dann aber zu viel. Das ist ein ganz schöner Hammer um sich eine Kirche anzusehen. So haben wir sie uns nur von außen betrachtet.
Da wir nicht noch mal die 1,5 Km Laufen wollten, sind wir in die U-Bahn. 2 Euro für ein Single Ticket. Die nächste U-Bahn kam auch 1-2 Minuten später. Vorn stand 524 drauf (wobei die 5 auch ein S hätte sein können). Das klang nicht nach der S5, auf die wir warteten. Also blieben wir sitzen und warteten auf die nächste. Auf der stand „512“… oder halt „S12“. Uns dämmerte das es schon die richtige sein wird. Und war sie auch. Warum die komischen Zahlen da drauf… keine Ahnung.
Wir mussten nur 2 Stationen fahren und dann Umsteigen. Also an der Haltestelle „Verticale“ raus und zur nächsten Linie. Aber hier wollte man uns nicht mehr rein lassen. ‚Ticket not valid‘ sagte die Drehtür. (Hier muss man das Ticket in so eine Art Drehtür stecken. Wenn der Fahrschein gültig ist, kann man durch.) Wir fragten einen englisch Sprechenden Passanten und er erklärte uns das ein Single Ticket nur für eine Fahrt gilt. Sobald man umsteigt bräuchte man ein neues Ticket. Super!…
Es gibt auch Tagestickets für 7,50 Euro oder ein 10er Ticket für 10 Euro. … Wir sind von da weiter gelaufen.
Ein wenig Verfrüht sind wir dann am Bushalteplatz wieder eingetroffen. So gönnten wir uns noch ein Eis von Mc Donalds. (Ob wir bald Mengenrabatt als Stammkunden kriegen?) Internet brauchten wir diesmal nicht. Apropos, Barcelona hat ein freies WLAN das man fast überall in der Stadt erreicht. Sehr genial.
So war alles was wir von Barcelona gesehen haben die Sagrada de Familia und der Weg dort hin. Aber mir hat das auch gereicht. Barcelona ist eine furchtbar stressige Stadt. Mehr muss ich nicht unbedingt sehen.
Um 18 Uhr waren wir zurück auf dem Campingplatz. Für mich stand fest das ich heute nur noch relaxen wollte. Dazu habe ich dann auch endlich mal meine neue Hängematte ausprobiert… ein Traum! So eine Hängematte ist eine wundervolle Erfindung um zu relaxen. :)
Morgen geht es dann weiter Richtung Westen.
21.06.2013
Wir haben diesen Tag noch einmal zum ausspannen genutzt. Irgendwie braucht man zeit zum relaxen bei so einer Reise. Das sollte man nicht zu kurz kommen lassen.
Wir haben uns heute keinen Wecker gestellt. So sind wir erst spät aus dem Bett gefallen. Irgendwann gegen Mittag rum.
Und so haben wir an diesem Tag dann auch weiterhin nicht viel gemacht. Waren noch Schnorcheln an einem kleinen wilden Strand, unweit vom Campingplatz. Zum Schnorcheln toll, aber zum Baden eher weniger. Viele Steine und Felsen unter Wasser.
Als Souvenirs habe ich mir 3 Golfbälle aus dem Meer vor Mataro geborgen und Julia hat sich gleich eine Signalrakete gehoben. Die haben wir dann aber schleunigst wieder entsorgt… bisschen gefährlich das Ding.
Dann haben wir noch ein wenig Wäsche gemacht und rumgegammelt. Vom Campingplatz mussten wir erst um 8 verschwunden sein. Das waren wir dann auch. Punkt 8 sind wir dann auch vom Platz gerollt. Eines stand aber den Tag noch auf dem Programm. Wir wollten noch den Brunnen ‚Font Magica‘ in Barcelona anschauen. Ein wohl sehr berühmter Brunnen, den Julia auch von früher schon kennt und noch mal sehen möchte. Der Brunnen macht wohl Musik und spielt mit Farben und dem Wasser… na mal schauen.
So gegen um 9 waren wir beim Brunnen. Es war noch hell, aber der Brunnen spielte schon Musik und Licht schien auch schon an zu sein, aber man sah nix. Es war ja noch hell… :)
Wir blieben natürlich bis es dunkler wurde und umso dunkler, umso schöner das Spektakel. Und dann war es ganz dunkel. Der Brunnen spielte mit den Farben und Fontänen zur Musik. Absolut sehenswert. Natürlich habe ich Videos gemacht. :)
Wir blieben noch eine Weile da stehen und haben dem Brunnen zugesehen. So gegen 11 haben wir dann aber das Feld geräumt. Wir mussten noch raus aus Barcelona und einen Schlafplatz suchen.
Also rein ins Auto und ins Navi den nächst besten Platz eingegeben, der etwas außerhalb von Barcelona lag. Schlussendlich sind wir dann auf einem wilden Campingplatz, nachts so um 1, gelandet. Hier haben wir uns noch kurz umgesehen und dann nur noch aufgebaut und pennen gegangen.
22.06.2013
Die Nacht war gut, aber wieder zu kurz. Wie immer. So gegen 9 sind wir aufgestanden, haben noch kurz einen Blick auf den Strand geworfen, der unweit von uns war, und sind dann losgefahren. Diesen Tag wollten wir die, bis jetzt, weiteste Strecke zurücklegen. Tagesziel war San Petro, eine Hippie-Community… oder was auch immer. So genau wussten wir das noch nicht, was uns erwartet.
Wir wussten nur, da Inge es uns sagte, das gut 700km vor uns liegen würden.
Dank der Spanischen Schnellstraßen, ging es auch ohne Maut recht f

